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Uni-Dortmund
14. März 2017

Seminar Professionsspezifische Themen der Rehabilitation I Profession und professionelles Handeln

-... Nur warne ich davor, das neue Feld Pflege zu überprofessionalisieren. Wir brauchen Profis, hochqualifizierte Fachkräfte. Aber ich füge hinzu: Übertreibt es nicht! Um einen 70jährigen zu füttern, brauche ich keine sechs Semester Psychologie. Dazu brauche ich ein gutes Herz...

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-... Nur warne ich davor, das neue Feld Pflege zu überprofessionalisieren. Wir brauchen Profis, hochqualifizierte Fachkräfte. Aber ich füge hinzu: Übertreibt es nicht! Um einen 70jährigen zu füttern, brauche ich keine sechs Semester Psychologie. Dazu brauche ich ein gutes Herz und eine ruhige Hand.- BLÜM, N. (1995) Quelle: Deutscher Bundestag: Plenarprotokoll 13 / 52 vom 07.09.1995 S.: 04373 Die Frage, die das Seminar grundsätzlich zu beantworten versucht lautet: Was verbirgt sich hinter dem Begriff der Professionalität und des professionellen Handelns und wie viel Profession bedarf es im soziologischen Feld der Behinderten- und Benachteiligtenhilfe? Dieser Fragestellung widmet sich das Seminar aus zwei unterschiedlichen Zugangsebenen heraus: Zum einem soll Professionalität und deren Rahmenbedingungen aus Sicht der Akteure: der -Hilfegeber-, zum anderen aus Sicht der Re-Akteure: der -Hilfeempfänger- beschrieben werden. Aus einer zunächst personenzentrierten Sichtweise heraus, in der es u. a. um Helfermodelle und Belastungen der Helfer / Profis, aber auch um die Begriffsbestimmung der -Profession- aus Sicht der Menschen mit einer Behinderung geht, wird im Anschluss daran der Begriff der Profession und seine Rahmenbedingungen aus systemischer Sicht beschrieben. Hierbei geht es um eine zukunftsgerichtete Kultur des -Helfens-, ebenso wie um die kritische Einschätzung des Begriffs angesichts einer Diskussion von Solidaritäts- und Subsidiaritätsprinzipien in der Neu-Gestaltung einer Helferkultur. Bemerkung BA: BA 4.1, BA 4 EW Liebe Studierende, im Interesse aller Beteiligter gibt es für die Veranstaltungen der Rehabilitationssoziologie folgende Regelungen: - Eine Teilnahme ist nur nach vorheriger LSF-Anmeldung möglich. - Eine spätere Meldung zur Teilnahme ist grundsätzlich nicht mehr möglich. - Die Anwesenheit in der ersten Seminarsitzung ist Pflicht. Sollte eine LSF-Anmeldung im Vorfeld aus wichtigem (!) Grund nicht möglich sein, besteht die Möglichkeit zur Teilnahme nur, wenn die betreffende Person am ersten Seminartermin persönlich anwesend ist und die maximale Teilnehmerzahl noch nicht erreicht wurde. - Sollte eine persönliche Teilnahme aus wichtigem Grund in der ersten Seminarsitzung nicht möglich sein, muss im Vorfeld (über e-mail) Kontakt mit dem Dozenten/der Dozentin aufgenommen und eine individuelle Regelungen vereinbart werden. Wir freuen uns auf einen gelingenden Start ins Semester! BfP Rehabilitationspädagogische Studien Technische Universität Dortmund SoSe 2012 BrP Rehabilitationspädagogische Studien Schmidt Stefan