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Uni-Essen
14. März 2017

Seminar Qualität und Stabilität von Partnerschaften Empirische Analysen mit den Daten des Beziehungs und Familienpanels pairfam

Englischer Titel: -Quality and stability of intimate relationships: Empirical analyses using the German Family Panel pairfam- Inhalt Auf Grundlage der Daten des Beziehungs- und Familienpanel pairfam werden in diesem Seminar empirische Analysen zur Qualität und Stabilität von LAT-Partnerschaften (living apart...

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Englischer Titel: -Quality and stability of intimate relationships: Empirical analyses using the German Family Panel pairfam- Inhalt Auf Grundlage der Daten des Beziehungs- und Familienpanel pairfam werden in diesem Seminar empirische Analysen zur Qualität und Stabilität von LAT-Partnerschaften (living apart together), nichtehelichen Lebensgemeinschaften und Ehen durchgeführt. Wenngleich die Durchführung und Interpretation statistischer Analysen im Vordergrund steht, so folgt dieses Seminar den Prinzipien theoriegeleiteten Sozialforschung, d.h. ausgehend von einer (ggf. vorgegebenen Fragestellung) und einschlägigen familiensoziologischen Theorien leiten die Seminarteilnehmer/innen eigenständig ihre Forschungshypothesen ab, operationalisieren die zentralen theoretischen Konstrukte und testen anschließend ihre Hypothesen. Lernziele In diesem Seminar haben Sie die Möglichkeit, sich selbständig eine familiensoziologische Fragestellung zu erarbeiten und diese im Rahmen einer (kleinen) Sekundäranalyse zu untersuchen. Im Einzelnen sollen in diesem Seminar folgende Erfahrungen vermittelt werden: • Umsetzung der Prinzipien theoriegeleiteter Forschung im Rahmen einer Sekundäranalyse. • Erfahrungen mit der Durchführung und den Herausforderungen einer Sekundäranalyse sammeln. • Den Umgang mit einem komplexen Datensatz erlernen. • Die Prinzipien einer nachhaltigen und reproduzierbaren Datenanalyse verstanden haben. Voraussetzungen und Anforderungen Es werden die Kenntnisse der Statistik-Vorlesung vorausgesetzt, ggf. werden im Laufe des Seminars zusätzliche Kompetenzen (z. B. Moderation und Mediation, multiple Regressionen, Visualisierung komplexer Modelle) vermittelt. Die statistischen Analysen erfolgen mit R http://www.r-project.org/> (kostenlos verfügbar) und zu Beginn der Veranstaltung erfolgt eine kurze Einführung in die Software. Grundlegende Literatur wird zu Beginn des Semesters bereitgestellt. Einen guten und aktuellen Einstieg in die Fragestellung des Seminars bieten: -- Arránz Becker, O. (2015). Determinanten und Konsequenzen von Trennung und Scheidung. In P. B. Hill & J. Kopp (Eds.), Handbuch der Familiensoziologie (pp. 527-561). Wiesbaden: Springer VS Verlag für Sozialwissenschaften. -- Dette-Hagenmeyer, D. E., & Reichle, B. (2015). Macht, Arbeitsteilung, Konflikt, Konfliktstile und Gewalt in Partnerschaften. In P. B. Hill & J. Kopp (Eds.), Handbuch der Familiensoziologie (pp. 437-461). Wiesbaden: Springer VS Verlag für Sozialwissenschaften. -- Rüssmann, K., Kopp, J., & Hill, P. B. (2015). Macht, Arbeitsteilung, Konflikt, Konfliktstile und Gewalt in Partnerschaften. In P. B. Hill & J. Kopp (Eds.), Handbuch der Familiensoziologie (pp. 487-525). Wiesbaden: Springer VS Verlag für Sozialwissenschaften. Die folgenden Texte bieten einen guten Einstieg in das Beziehungs- und Familienpanel pairfam: -- Sämtliche Dokumente sind auf der Website des pairfam-Projektes abrufbar: http://www.pairfam.de/de/daten/dokumentation.html -- Huinink, J., Brüderl, J., Nauck, B., Walper, S., Castiglioni, L., & Feldhaus, M. (2011). Panel Analysis of Intimate Relationships and Family Dynamics (pairfam): Conceptual framework and design. Zeitschrift Für Familienforschung - Journal of Family Research, 23, 77–101. Sozialwissenschaften Da im Rahmen des Seminars keine Hausarbeit erstellt wird, erfolgt die individuelle Bewertung anhand von Präsentationen sowie der Präsentationsfolien. Universität Duisburg-Essen SoSe 2016 Dr. Weiß Bernd