Der Kunsthistoriker und Publizist Christian Saehrendt zählte in diesem Jahr zu den wichtigsten Kritikern und Stichwortgebern der documenta in Rundfunk, Fernsehen und Printmedien, sowohl als Interviewpartner als auch mit zahlreichen eigenen Beiträgen. Bekannt ist er derzeit auch durch seinen SPIEGEL-Bestseller...
Was lernst du wirklich?
Dieses Seminar hilft dir, die oft komplexe Welt der modernen und zeitgenössischen Kunst verständlich zu machen. Du lernst, wie man über Kunst schreibt und spricht, sodass auch ein breites Publikum sie versteht, und übst dich in verschiedenen Textformen wie Kunstkritik und Werkbeschreibung. Ziel ist es, deine Kommunikationsfähigkeiten im Kunstbereich zu schärfen und Zugangsbarrieren abzubauen.
Das wirst du lernen
Du verstehst die Herausforderungen und Schwierigkeiten bei der Kommunikation über moderne und zeitgenössische Kunst.
Du kannst informative und zugängliche Texte über Kunst verfassen, die ein breites Publikum ansprechen.
Du lernst, verschiedene Textformen wie Kunstkritik, Werkbeschreibung und Presseerklärung professionell zu gestalten.
Du verbesserst deine Fähigkeit, komplexe Kunsttexte zu analysieren und deren Inhalte zu erfassen.
Du entwickelst ein tieferes Verständnis für den zeitgenössischen Kunstbetrieb und seine Kommunikationsstrategien.
Passende Berufsfelder
Kunstjournalismus und KunstkritikPresse- und Öffentlichkeitsarbeit für Museen und GalerienKulturmanagement und KunstvermittlungLektorat und Redaktion in KunstverlagenKommunikation und Marketing im Kulturbereich
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Wir helfen dir, diesen Kurs optimal vorzubereiten — mit einem individuellen Lernplan, Tipps und passenden Ressourcen.
Der Kunsthistoriker und Publizist Christian Saehrendt zählte in diesem Jahr zu den wichtigsten Kritikern und Stichwortgebern der documenta in Rundfunk, Fernsehen und Printmedien, sowohl als Interviewpartner als auch mit zahlreichen eigenen Beiträgen. Bekannt ist er derzeit auch durch seinen SPIEGEL-Bestseller -Ist das Kunst oder kann das weg-, in dem er die Geschichte der documenta und die Märchen der Grimms in Beziehung zueinander setzt. Saehrendt vereint journalistisches, literarisches und wissenschaftliches Schreiben, wobei sein zentraler Bezugspunkt stets der zeitgenössische Kunstbetrieb ist, zu dessen besten Kennern er zählt.
Zum Seminar:
Wie schreibt man verständlich und informativ über Kunst? Wie kann ich Texte über Kunst besser verstehen? Warum ist das Schreiben oder Sprechen über Kunst oft so schwierig? Obwohl die Besucherzahlen in den meisten Kunstmuseen steigen und die Zahl der Publikationen über Kunst unaufhörlich zunimmt, bleibt die Auseinandersetzung mit moderner Kunst für einen großen Teil der Öffentlichkeit unbefriedigend. Moderne, vor allem zeitgenössische Kunst wird weithin als unästhetisch, unsinnlich oder gar als beliebiges Produkt eines manipulativen Kunstmarktes, als Ergebnis eines Bluffs angesehen. Die zahlreichen Publikationen über Kunst, die Katalogtexte, Zeitschriften, Monografien sorgen oftmals nicht für Abhilfe, sondern erhöhen die Verständnisbarrieren, da sie sich sprachlich und inhaltlich eher dem akademischen Referenzsystem verschreiben, als sich der Vermittlung von Kunst verpflichtet fühlen. Im Seminar wird diese Problematik mithilfe von praktischen Übungen und Ausstellungsbesuchen behandelt, und es wird intensiv an den Textformen der Kunstkritik, der Werkbeschreibung oder Presseerklärung gearbeitet. Bestandteil des Seminars wird ein Besuch der Ausstellung -Schwarze Romantik. Von Goya bis Max Ernst- im Frankfurter Städel Museum. Empfohlene Seminarlektüre: Das sagt mir was! Sprachführer Deutsch-Kunst/Kunst-Deutsch (DuMont Köln 2008) Vordergründig an den populären satirischen Sprachführern wie »Deutsch-Frau« oder »Deutsch-Arzt« orientiert, liefert der Band einerseits ein Sittengemälde des Kunstbetriebs, andererseits eine Kritik an der exklusiven, distanzierenden Funktion des »Sprechens über Kunst«. Komik entsteht bisweilen aus dem Gegensatz von Text und Subtext, wenn die Autoren die O-Töne der Kunstbetriebsinsider vom Galeristen bis zum Museumskurator glossieren. -Kunst kommt von Kritisieren. Ambulante Kunstkritik als documenta-Spektakel- In: Neue Zürcher Zeitung 25. August 2012 -Aschenputtel tanzt auf der documenta. Wunderliches und Märchenhaftes aus Kassel- In: Neue Zürcher Zeitung 28. April 2012 -Wie wird man ein Künstlerstar?- In: DU Februar 2012 -Alles Bluff. Wie wir zu Hochstaplern werden, ohne es zu wollen. Oder vielleicht doch?- (München 2011. -Felix Krull 2.0: Die Hochstapler sind unter uns- In: Psychologie heute Mai/2011
empfohlene Seminarlektüre:
Das sagt mir was! Sprachführer Deutsch-Kunst/Kunst-Deutsch (DuMont Köln 2008)
Vordergründig an den populären satirischen Sprachführern wie »Deutsch-Frau« oder »Deutsch-Arzt« orientiert, liefert der Band einerseits ein Sittengemälde des Kunstbetriebs, andererseits eine Kritik an der exklusiven, distanzierenden Funktion des »Sprechens über Kunst«. Komik entsteht bisweilen aus dem Gegensatz von Text und Subtext, wenn die Autoren die O-Töne der Kunstbetriebsinsider vom Galeristen bis zum Museumskurator glossieren.
-Kunst kommt von Kritisieren. Ambulante Kunstkritik als documenta-Spektakel-
In: Neue Zürcher Zeitung 25. August 2012
-Aschenputtel tanzt auf der documenta. Wunderliches und Märchenhaftes aus Kassel-
In: Neue Zürcher Zeitung 28. April 2012
-Wie wird man ein Künstlerstar?-
In: DU Februar 2012
Bemerkung
Evtl. Exkursion
FB 02 Institut für Germanistik
Uni Kassel
WiSe 2012/13
Germanistik HF
Saehrendt Christian