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Uni-München
14. März 2017

Seminar Schriftsprachlicher Anfangsunterricht in inklusiven Klassen

Seit über 25 Jahren wird der Schriftspracherwerb als ein individueller Entwicklungsprozess betrachtet, der in Entwicklungsmodellen abgebildet wird. Die Entwicklungsmodelle gehen davon aus, dass sich Kinder meist schon weit vor der Einschulung mit der Schriftsprache auseinandersetzen, sich Schritt für Schritt dem...

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Seit über 25 Jahren wird der Schriftspracherwerb als ein individueller Entwicklungsprozess betrachtet, der in Entwicklungsmodellen abgebildet wird. Die Entwicklungsmodelle gehen davon aus, dass sich Kinder meist schon weit vor der Einschulung mit der Schriftsprache auseinandersetzen, sich Schritt für Schritt dem schwierigen Lerngegenstand Schriftsprache annähern und dabei einem bestimmten Entwicklungsmuster, aber einem sehr individuellen Entwicklungstempo folgen. Für den schriftsprachlichen Anfangsunterricht geht man also seit ca. 25 Jahren von einer großen Heterogenität unter den Kindern aus, die sich in heterogenen Lernvoraussetzungen und heterogenen Entwicklungsverläufen zeigt. In einem inklusiven Unterricht, an dem Kinder mit und ohne Behinderung teilnehmen, zeigt sich diese ohnehin gegebene Heterogenität u.U. noch ausgeprägter. In diesem Seminar werden wir uns mit der Heterogenität unter Schulanfängern im Bereich des Schriftspracherwerbs auseinandersetzen und Konsequenzen für den schriftsprachlichen Anfangsunterricht herausarbeiten. Außerdem werden wir Lehrgänge und Materialien für den schriftsprachlichen Anfangsunterricht daraufhin untersuchen, inwiefern sie die Heterogenität unter den Kindern berücksichtigen. In diesem Seminar wird auch immer wieder der Bezug zu meinem aktuellen Forschungsprojekt -wissenschaftliche Begleitung von Klassen mit festem Lehrertandem- hergestellt. In diesen beiden Klassen werden Kinder mit und ohne sonderpädagogischen Förderbedarf gemeinsam von einer Grundschullehrerin und einer Sonderpädagogin unterrichtet. Im Rahmen des Seminars werden wir u.a. die Lernvoraussetzungen und die Lernentwicklung der Kinder mit und ohne sonderpädagogischen Förderbedarf sowie den schriftsprachlichen Anfangsunterricht der beiden Lehrertandems analysieren. • Schründer-Lenzen, A. (2014): Schriftspracherwerb. Wiesbaden: Verlag für Sozialwissenschaften Voraussetzungen Vorlesung -Einführung in den Schriftspracherwerb- Seminar -Zentrale Problemstellungen der Schriftsprachwerbsdidaktik- Anmeldung Anmeldung über HIS-LSF Downloads DateinameBeschreibunggültig vongültig bis Analyse Lehrgänge aus kognitiver Perspektive.doc Analyse Lehrgänge aus kognitiver Perspektive Anleitung für den Buch-Download.pdf 1 Download Bücher UB PPP 1 am 22_4_2015.ppt PPP 1 vom 22_4_2015 Text Dehn.pdf 2 Text Dehn Literacy und Lernvoraussetzungen Ulich Literacy.pdf 3 Text Ulich Literacy Text Mannhaupt.pdf 4 Text Mannhaupt Prävention Analyse Lehrgänge Grundlagen.doc Analyse Lehrgänge und Bezugswissenschaften PPP 2 vom 29_4_2015.ppt PPP 2 vom 29_4_2015 Lehrgänge und Inklusion.doc Analyse Lehrgänge und Inklusion PPP 3 am 6_5_2015.ppt PPP 3 vom 6_5-2015 Lernprobleme.docx Handout Lernprobleme Sehbeeinträchtigung.docx Handout Sehschädigung SuS mit geistiger Behinderung.pdf Handout geistige Behinderung Verhaltensauffälligkeiten.docx Handout Verhaltensprobleme Migrationshintergrund.pdf Handout Migrationshintergrund Hochbegabung.doc Handout Hochbegabung Zum Download müssen Sie angemeldet sein! Department für Pädagogik und Rehabilitation Vorlesung -Einführung in den Schriftspracherwerb- Seminar -Zentrale Problemstellungen der Schriftsprachwerbsdidaktik- LMU München SoSe 2015 Univ.Prof.Dr. Inckemann Elke