Uni-Hannover
14. März 2017Stilgeschichte in der Kunst 8211 Renaissance und Manierismus
Die Betrachtung des Menschen als Individuum, die Entdeckung der Perspektive, die Rückbesinnung auf die Antike, die wissenschaftliche Betrachtung der Welt – all das sind Phänomene, die im Italien des Quattrocento einhergehen mit einer tiefen, nicht in Frage gestellten Religiosität und...
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Jetzt Lernplan erstellenDie Betrachtung des Menschen als Individuum, die Entdeckung der Perspektive, die Rückbesinnung auf die Antike, die wissenschaftliche Betrachtung der Welt – all das sind Phänomene, die im Italien des Quattrocento einhergehen mit einer tiefen, nicht in Frage gestellten Religiosität und die Epoche der Renaissance zu einer der spannendsten Phasen der Geschichte machen. Zeugnis dieser Entwicklung tragen insbesondere zahlreiche erhaltene Kunstwerke in den Bereichen Malerei, Architektur und Skulptur. Von Italien ausgehend verbreitet sich die Renaissance mit ca. 100-jähriger Verzögerung auch in Nordeuropa. In Italien selbst nimmt sie überzogene, empfindsame und – im wahrsten Sinne des Wortes – überdrehte Züge an und führt in den sogenannten Manierismus (maniera=Art, Stil). Ein Begriff, den Vasari für die Kunst Michelangelos einführt, der sich aber allgemein anwenden lässt und den Barock bereits andeutet.
Beispielhaft werden einige epochemachende Werke der Renaissance untersucht, darunter die der Architekten Brunelleschi, Palladio und Vasari, der Maler Mantegna und Fra Angelico, der Bildhauer Ghiberti und Donatello u.a. Es werden die Biografien und Werke von Michelangelo, Leonardo und Raphael – dem multitalentierten Dreigestirn der Hochrenaissance – ausführlicher dargestellt. Die Verlagerung der Kunstzentren innerhalb Italiens von Florenz nach Rom und von dort nach Venedig wird ebenso Thema sein wie die Entwicklung jenseits der Alpen mit Dürer, Grünewald, Van Eyck, Bosch, Hans Holbein d.Ä., El Greco etc.
Gasthörendenstudium
Begrenzte Teilnehmerzahl.
Anmeldungen sind ab Dienstag, den 31.03.2015, 09:00 Uhr möglich:
Tel. (0511) 762-5687 oder E-Mail: ghs-info@zew.uni-hannover.de
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