Uni-Dortmund
14. März 2017Übung Literarisch graphische Werkstatt Raumbeschreibungen
Zeit und Ort: Fr 10:00 – 11:30 und 12:00 bis 13:30, 14-täglich (entspricht 2 SWS) an verschiedenen Orten: Gebäude EF auf dem Campus Nord und Chaudoire-Pavillon auf dem Campus Süd, außerdem an unterschiedlichen Standorten im Dortmund (siehe die Angaben im...
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Jetzt Lernplan erstellenZeit und Ort:
Fr 10:00 – 11:30 und 12:00 bis 13:30, 14-täglich (entspricht 2 SWS) an verschiedenen Orten: Gebäude EF auf dem Campus Nord und Chaudoire-Pavillon auf dem Campus Süd, außerdem an unterschiedlichen Standorten im Dortmund (siehe die Angaben im Zeitplan)
Was wir wollen (Ziele):
Das Seminar verstehen wir als Einladung zum Zeichnen und zum Schreiben: selbst zeichnen und selbst schreiben. Wir wollen Orte in unserer näheren Umgebung besuchen, Orte, die wir alle täglich sehen, aber auch andere, die unseren Alltagsblicken eher verschlossen sind. Beobachten, genau hinschauen, Orte erkunden, und dann das im Zeichnen oder Schreiben neu erschaffen, oder wenigstens sich vergegenwärtigen.
Schreiben: Diese Tätigkeit begleitet uns im gesamten Studium und darüber hinaus. Aber: Haben Sie es schon einmal versucht mit etwas anderem als dem Genre der -wissenschaftlichen Arbeit-? Mit Reportagen, Gedichten, Collagen vielleicht. Ortserkundung einmal anders.
Zeichnen: Zeichnen ist sicher eine der intensivsten Formen der Wahrnehmung des Sichtbaren und des Inneren. Während der notwendigen höchsten Aufmerksamkeit finden individuelle Auswahl und Gewichtungen statt. Der Zeichner erzeugt Illusion von Raum auf der Fläche, überprüft ständig, lässt Unbewusstes zu und gewinnt in diesem Tun Erkenntnisse. Mit relativ geringem Aufwand verwandeln sich die Dinge und Vorstellungen während des Prozesses der Bildfindung und -fixierung. Die erschauten Formen können präzise beschrieben, aber auch in eigene Assoziationsketten gelangen und mit innerer Bedeutsamkeit aufgeladen werden. Viel soll nachgedacht werden über das Herstellen von Spannung auf dem Papier: Stiftführung, Farbanlage, Komposition, Betrachterstandpunkte, Reduktion, Rhythmus, Kontraste, Schichtungen oder unterschiedliche Abstraktionsebenen.
Und zwischendurch und am Ende gibt es Feed-back von den beiden Dozenten. Und Austausch untereinander. Denn es macht Spaß, sich mit anderen über eigene kreative Erfahrungen auszutauschen. Es kann vergnüglich und Erkenntnis fördernd sein, mit anderen über eigene Zeichnungen und Texte zu reden.
Prüfungsformen und –leistungen:
Bachelor Raumplanung: bis zum Semesterende die Endversion von mindestens vier Texten auf der Grundlage von Beobachtung/ Ortserkundung oder zwei Texte und sechs Zeichnungen
Bachelor und Master Kunst: Präsentation einer Serie von Zeichnungen und ein Text auf der Grundlage von Beobachtung und Ortserkundung
Studierende der Bachelor-Studiengänge anderer Fakultäten (Studium Fundamentale): Wahlweise wie Bachelor Raumplanung oder Bachelor oder Master Kunst
Zeitplan
Zeit
Inhalt
Ort
19.04.13
Einführung in das Seminar:
Ortserkundung und Umsetzung in Bildern und in Texten; von der Beobachtung zur Reportage; Arbeitsformen im Seminar
Gebäude EF 4.108, Campus Nord
03.05.13
Kurzer Rundgang, Beobachten und Zeichnen, Beobachten und Protokollieren, anschließend in Sprache umsetzen, an verschiedenen festen Punkten, Feed-back vor Ort und Peer-Review
Nordmarkt und Umgebung, Dortmund
17.05.13
Im ersten Teil ähnlicher Ablauf wie in der vorangegangenen Sitzung,
anschließend erste Zwischenauswertung: Vorstellen Feed-back geben und annehmen, Reflexion zu den Zeichnungen und Texten
Hauptbahnhof und Dortmunder U
Hochschuletage Dortmunder U
31.05.13
Kurzer Rundgang, Beobachten und Zeichnen, Beobachten und Protokollieren, anschließend in Sprache umsetzen, an verschiedenen festen Punkten, Feed-back vor Ort
Evtl. zum Abschluss Führung durch eine der mittelalterlichen Kirchen
Das mittelalterliche Dortmund; Ausgangs- und Treffpunkt Reinoldikirche
14.06.13
Kurzer Rundgang, Beobachten und Zeichnen, Beobachten und Protokollieren, anschließend in Sprache umsetzen, an verschiedenen festen Punkten, Feed-back vor Ort
Dortmund im Montanzeitalter
Alternativ: alte Kolonie Eving oder Zeche Zollern mit Steigerhäusern
28.06.13
Kurzer Rundgang, Beobachten und Zeichnen, Beobachten und Protokollieren, anschließend in Sprache umsetzen, an verschiedenen festen Punkten, Feed-back vor Ort
Evtl. am Schluss fachliche Führung durch Stadtplanungsamt
Das postindustrielle Dortmund: Rund um den Phoenix-See
12.07.13
Abschluss: Jeder stellt noch einmal ein paar gelungene Zeichnungen und/oder einen Text vor. Kurzer Feed-Back und Reflexion
Evaluierung: Was hat dieses Seminar mit mir gemacht?
Rudolf-Chaudoire-Pavillon, Campus Süd
Die genauen Treffpunkte für die Außentermine werden spätestens eine Woche vorher über EWS bekannt gegeben.
Bachelor Raumplanung (2007)
Technische Universität Dortmund
SoSe 2013
Kunst Lehramt
Van Haaren Bettina