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Uni-München
14. März 2017

Übung Marktmechanismen des Kunsthandels

Der deutsche Maler Gerhard Richter zählt zweifellos zu den gefragtesten Künstlern der Gegenwart und seine Werke erzielen seit einigen Jahren auf internationalen Kunstauktionen Rekordpreise. Als Beispiel für die enormen Preissteigerungen von Werken dieser Künstler kann Richters Werk -Abstraktes Bild (809-4)-...

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Der deutsche Maler Gerhard Richter zählt zweifellos zu den gefragtesten Künstlern der Gegenwart und seine Werke erzielen seit einigen Jahren auf internationalen Kunstauktionen Rekordpreise. Als Beispiel für die enormen Preissteigerungen von Werken dieser Künstler kann Richters Werk -Abstraktes Bild (809-4)- genannt werden: 2001 wurde es, zusammen mit zwei weiteren Bildern, für rund 2,6 Millionen Euro versteigert, im Oktober 2012 erzielte es bereits 26 Millionen Euro. Wie lässt sich eine derartige Wertsteigerung erklären? In welchem Verhältnis steht die Qualität des Werks zur Bedeutung, die Künstlern auf dem Kunstmarkt beigemessen wird? Wer ist an der Vermarktung beteiligt und wie wird die Nachfrage geschaffen? Und wie wirkt sich die globale wirtschaftliche Lage auf den Kunstmarkt aus? Das Seminar will diese Fragen beantworten und die Strukturen des Kunsthandels aufzeigen. Nach einem kurzen Blick auf die historische Entwicklung des Kunstmarkts soll der Einfluss seiner institutionellen Träger (Galerien, Auktionshäuser, Messen etc.) an der Vermarktung von Kunstwerken sowie die Rolle der Sammler/innen und Käufer/innen hinterfragt werden. Besondere Aufmerksamkeit gilt der Preisgestaltung, Medienpolitik, Museums- und Ausstellungswesen und anderen Faktoren im nationalen und internationalen Kontext. Anhand von Beispielen renommierter Künstler, Händler und internationalen Auktionshäuser sollen die wirtschaftlichen Verflechtungen aufgezeigt und durch die eigene zwanzigjährige Erfahrung der Dozentin als Leiterin des Auktionshauses NEUMEISTER anschaulich gemacht werden. Reader (wird gestellt) vorzubereitende Kapitel für den jeweiligen Seminartag werden im Vorfeld mitgeteilt Leistungsnachweis Für alle Studiengänge gilt: Rechtsverbindlich ist nur die jeweilige Prüfungs- und Studienordnung in der jeweils aktuell gültigen Fassung! B.A. Hauptfach Kunstgeschichte, Studienordnung 2012 (3 ECTS) ERASMUS-StudentInnen (3 ECTS) • Referat (20-40 Minuten) oder Thesenpapier (ca. 7.500 Zeichen) oder Exkursionsbericht (ca. 7.500 Zeichen) • Bewertung: bestanden/nicht bestanden B.A. Nebenfach Kunst-Musik-Theater, WP 6.1 / 6.2 (3 ECTS) • Referat (30 Minuten) oder Wissenschaftliches Protokoll (ca. 7.500 Zeichen) • Bewertung: bestanden / nicht bestanden Master Kunstgeschichte (6 ECTS) ERASMUS-StudentInnen (6 ECTS) • Hausarbeit (ca. 15.000 Zeichen) und Referat (20-40 Minuten) oder Hausarbeit (ca. 15.000 Zeichen) und wissenschaftliches Protokoll (ca. 7.500 Zeichen) oder Hausarbeit (ca. 15.000 Zeichen) und Thesenpapier (ca. 7.500 Zeichen) • Bewertung: benotet und bestanden/nicht bestanden Anmeldung Anmeldung zur Seminarbelegung: • über LSF (priorisiertes Belegverfahren) • Magister- und ERASMUS-Studierende wenden sich bitte direkt per E-Mail an die Dozentin: Department Kunstwissenschaften Für alle Studiengänge gilt: Rechtsverbindlich ist nur die jeweilige Prüfungs- und Studienordnung in der jeweils aktuell gültigen Fassung! B.A. Hauptfach Kunstgeschichte, Studienordnung 2012 (3 ECTS) ERASMUS-StudentInnen (3 ECTS) • Referat (20-40 Minuten) oder Thesenpapier (ca. 7.500 Zeichen) oder Exkursionsbericht (ca. 7.500 Zeichen) • Bewertung: bestanden/nicht bestanden B.A. Nebenfach Kunst-Musik-Theater, WP 6.1 / 6.2 (3 ECTS) • Referat (30 Minuten) oder Wissenschaftliches Protokoll (ca. 7.500 Zeichen) • Bewertung: bestanden / nicht bestanden Master Kunstgeschichte (6 ECTS) ERASMUS-StudentInnen (6 ECTS) • Hausarbeit (ca. 15.000 Zeichen) und Referat (20-40 Minuten) oder Hausarbeit (ca. 15.000 Zeichen) und wissenschaftliches Protokoll (ca. 7.500 Zeichen) oder Hausarbeit (ca. 15.000 Zeichen) und Thesenpapier (ca. 7.500 Zeichen) • Bewertung: benotet und bestanden/nicht bestanden Anmeldung Anmeldung zur Seminarbelegung: • über LSF (priorisiertes Belegverfahren) • Magister- und ERASMUS-Studierende wenden sich bitte direkt per E-Mail an die Dozentin: LMU München WiSe 1617 Dr. phil. Stoll Katrin phil