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Uni-München
17. Juli 2017

Übung Organisation eines Workshops Runische Schriftlichkeit

Runeninschriften sind aus dem 2. Jh. n.Chr. belegt und die ältesten unter ihnen enthalten in der Regel sehr kurze Aussagen, meist Personennamen, Runenmeisterformeln und z.T. sprachlich nicht deutbare Texte. Doch erweist sich nicht nur die Deutung der Inschriften im älteren...

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Runeninschriften sind aus dem 2. Jh. n.Chr. belegt und die ältesten unter ihnen enthalten in der Regel sehr kurze Aussagen, meist Personennamen, Runenmeisterformeln und z.T. sprachlich nicht deutbare Texte. Doch erweist sich nicht nur die Deutung der Inschriften im älteren Fuþark des Öfteren problematisch, sondern bereits die konstitutiven Elemente der Runenschrift – wie die Runennamen, die Reihenfolge und die Vorlage sind weiterhin umstritten. All diese allgemeinen Aspekte sollen als erstes in der Übung besprochen und diskutiert werden. In einem Workshop, das voraussichtlich am 28.-29. November in Bonn stattfinden soll, werden wir uns dann der Lesung und Deutung problematischer Inschriften im älteren Fuþark widmen, wie die Fibel von Nordendorf 1 oder die Schnalle von Pforzen 1. Bei dieser Gelegenheit sollen auch neue Inschriften, wie die Fibel von Mannheim-Seckenheim präsentiert werden, um das weiterhin bestehende Work-in-progress in der Runologie zu veranschaulichen. Anschließend wird in der letzten Sitzung das Phänomen der Runica manuscripta kurz angerissen und anhand einiger Beispiele behandelt. Die Übung ist als dreiteiliges Blockseminar gestaltet (24.-25.10.14; 28.-29.11.14 und 16.-17.1.15); die Vorbesprechung findet am Freitag, den 10.10. um 13.00 Uhr, statt. Vorausgesetzt wird die Kenntnis des Handbuchs von Klaus Düwel Runenkunde, 4. Auflage, Stuttgart 2008. Department I - Germanistik, Komparatistik, Nordistik, Deutsch als Fremdsprache LMU München WiSe 1415 PD Dr. Bauer Alessia