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Uni-München
14. März 2017

Übung Performativität und Performance Übung zu Theorietexten Bairlein

Performativität und Performance Seit John L. Austin in den fünfziger Jahren im Rahmen seiner Theorie der Sprechakte den Neologismus -performativ- kreierte, prägen Konzepte der Performativität die kulturwissenschaftliche Debatte maßgeblich. Mit dieser paradigmatischen Wende, dem -performative turn- haben sich Forschungsfelder und...

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Performativität und Performance Seit John L. Austin in den fünfziger Jahren im Rahmen seiner Theorie der Sprechakte den Neologismus -performativ- kreierte, prägen Konzepte der Performativität die kulturwissenschaftliche Debatte maßgeblich. Mit dieser paradigmatischen Wende, dem -performative turn- haben sich Forschungsfelder und -perspektiven grundlegend verschoben. Das Seminar erkundet die Begriffe -Performativität- und -Performance- in ihrer historischen Dimension, zeichnet ihre Genese und ihren Gebrauch in unterschiedlichen wissenschaftlichen Disziplinen nach – wie der Sprachphilosophie, der Ethnologie und Kulturanthropologie, den Gender und Queer Studies und nicht zuletzt der Theaterwissenschaft. In den Blickpunkt geraten somit die mit der performativen Wende transformierten Vorstellungen von Körper, Text/Sprache/Schrift, Geschlecht und Identität sowie künstlerischer Prozessualität. Gelesen werden unter anderem Texte von John L. Austin, Jacques Derrida, Judith Butler, Victor Turner oder Jon McKenzie. Department Kunstwissenschaften Leistungsnachweis BA Theaterwissenschaft und BA Kunst, Musik Theater: - Klausur 90 Minuten, über -Übung zu Theorietexten- und Vorlesung -Ausgewählte Konzepte der Theaterästhetik- - Übungsaufgaben ca. 5.000 Zeichen oder Referat ca. 15 Minuten 6 ECTS für Modul -Theorie und Ästhetik des Theaters-, nur in Verbindung mit -Ausgewählte Konzepte der Theaterästhetik-, für Klausur und Übungsaufgaben oder Referat. Leistungsnachweis Magister Theaterwissenschaft: Referat und Hausarbeit, für Proseminar II-Schein LMU München WiSe 1415 W3 Professur für Theaterwissenschaft Christopher Balme