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Uni-München
14. März 2017

Übung Prospektionsübung Vegetationsgeschichte und Archäobotanik Übung und Exkursion

Prospektionsübung: Vegetationsgeschichte und Archäobotanik, Übung und Exkursion, Übung, 3-stündig, 10. - 14.Oktober!!! . Peters, Zach Die Prospektionsübung besteht aus 3 Labor - und 2 Exkursionstagen. Dabei werden die Entnahme von Proben zur Analyse der Pflanzenreste sowie deren Bearbeitungsschritte gezeigt und...

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Prospektionsübung: Vegetationsgeschichte und Archäobotanik, Übung und Exkursion, Übung, 3-stündig, 10. - 14.Oktober!!! . Peters, Zach Die Prospektionsübung besteht aus 3 Labor - und 2 Exkursionstagen. Dabei werden die Entnahme von Proben zur Analyse der Pflanzenreste sowie deren Bearbeitungsschritte gezeigt und selbst durchgeführt. Die Möglichkeiten der archäologischen Auswertung werden aufgezeigt. Die Archäobotanik untersucht die Pflanzenreste, die in Bodenschichten aus früheren Zeiten erhalten geblieben sind. Anhand der Interpretation der gefundenen Pflanzenarten nach dem aktualistischen Prinzip beschreibt sie das Lebensumfeld der Menschen, ihrer Wirtschaftsweise des Ackerbaus und Handels. Nachweise liefern sie über einen wichtigen Teil des täglichen Lebens, nämlich die Beschaffung und Verarbeitung von Lebensmitteln und die Entsorgung von Abfällen. Pflanzen sind unabdingbar zur Herstellung von Kleidung, zum Färben, als Heilmittel und als Baumaterial. Die praktische Arbeitsweise der Archäobotanik wird anhand von Bodenproben von aktuellen Ausgrabungen demonstriert. Verschiedene Feld- und Labormethoden können ausprobiert werden. Welche Bedingungen für die Entnahme von Bodenproben für archäobotanische Analysen eingehalten werden sollten wird dargestellt und besprochen. In einem analytischen Teil werden beispielhaft einige Pflanzenreste unter dem Stereomikroskop bestimmt und die Kriterien dafür kennengelernt. Die auf die Analyse folgende Interpretation wird anhand von Literatur beispielhaft erarbeitet. Sie stellen an konkreten Fallbeispielen archäobotanische Ergebnisse vor. Welche Probleme sich bei der Interpretation von archäobotanischen oder paläoökologischen Daten stellen wird gemeinsam diskutiert, die Möglichkeiten und Grenzen ausgelotet. Die unterschiedlichen Potentiale von on-site- und off-site-Studien werden besprochen. Die Veranstaltung beinhaltet Exkursionen, bei denen Landschaftsbestandteile und Pflanzenstandorte besucht werden, die in der archäobotanischen Literatur häufig angesprochen werden. Termine (vorbehaltlich ev. Änderungen z.B. aufgrund Witterungsverhältnisse): Montag, 10. Oktober: Besprechung des Ablaufs der Woche. Input mit ppt-Vortrag, Kennenlernen von Schlämm- und Flotiereinrichtungen. Eventuell gemeinsames Forschungs- Essen: welche Pflanzenfamilien essen wir am häufigsten, woran erkennt man Unterschiede in der Ernährung? Dienstag, 11. Oktober: Besuch der Grabung in Mauern bei Moosburg. Kennenlernen von Probennahmestrategien, eigene Probennahme, Schlämmstation einrichten, -Schauschlämmen-, zu dem auch die Grabungsteilnehmer eingeladen sind und gleichzeitig Pressetermin mit Bürgermeister Georg Krojer. Anschließend: Exkursion in die Umgebung, Kennenlernen einiger grundlegender Pflanzengemeinschaften. Mittwoch, 12. Oktober: Eventuell zweiter Besuch in Mauern: Fortschritt der Grabung, wo sollen die nächsten Proben entnommen werden, warum? Pollenprobennahme, Vegetationsgeschichte in der Umgebung von Mauern? Donnerstag, 13. Oktober: Input mit ppt-Vortrag. Anschließend Arbeiten in Gruppen im Wechsel: • Schlämmen im Schlämmlabor. • Mikroskopieren • Ausgabe von Literatur zur Auswertung: Erarbeiten von Fragestellungen. (Wonach werte ich Literatur aus? Was ist meine Fragestellung? Welche Methodenunterschiede gibt es?) a)Vergleich Probenmengen unterschiedlicher Zeitstellungen und b) unterschiedliche Arbeitsweisen der Labore, c) Vergleich der Ergebnisse von Archäobotanik mit Pollenanalyse. Freitag, 14. Oktober: Input mit ppt-Vortrag. Anschließend Auswertung der eigenen Schlämm- und Mikroskopierarbeiten, Literaturvergleich-Vorstellungen. Abschluss Die Anmeldung erfolgt über LSF, persönlich oder durch Eintrag in eine Liste, welche an meiner Bürotür (Zi. 532, Historicum) aushängt!!! N.N., LMU München WiSe 1617 Dr. Peters Michael