Uni-Düsseldorf
14. März 2017Vertiefungsseminar Vertrauen Konzepte Messungen und empirische Befunde
Dieser Kurs wird sich mit den verschiedenen Aspekten von sozialem (auch interpersonalem) Vertrauen befassen. Dabei werden wir zunächst relevante Literatur aus unterschiedlichen Disziplinen zu den verschiedenen theoretischen Ansätzen lesen. Wir wollen soziales Vertrauen von anderen Formen abgrenzen und diskutieren wann...
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Jetzt Lernplan erstellenDieser Kurs wird sich mit den verschiedenen Aspekten von sozialem (auch interpersonalem) Vertrauen befassen. Dabei werden wir zunächst relevante Literatur aus unterschiedlichen Disziplinen zu den verschiedenen theoretischen Ansätzen lesen. Wir wollen soziales Vertrauen von anderen Formen abgrenzen und diskutieren wann Vertrauen benötigt wird und warum. Im weiteren Verlauf werden wir uns der Frage widmen, wie man Vertrauen (quantitativ) messen kann. Im letzten Teil des Seminars werden europäisch und international vergleichende Studien Thema werden.
Studierende können am Ende des Semesters folgende Fragen beantworten:
1) Was ist -Vertrauen-?
2) Wann benöigen wir es?
3) Wie unterscheiden sich verschiedene Formen?
4) Wie wird es akkumuliert?
5) Wodurch wird die Vertrauensbildung beeinflusst?
6) Wie wird -Vertrauen- quantitativ gemessen?
7) Wie unterscheidet sich die -Menge- an Vertrauen in verschiedenen Gesellschaften und
8) wie lässt sich das erklären?
Erste Literaturhinweise:
Endreß, Martin (2002): Vertrauen. Bielefeld: transcript Verlag.
Fukuyama, Francis (1995): Trust. The Social Virtues and the Creation of Prosperity. New York: Free Press Paperbacks.
Gambetta, Diego (1988; Hg.): Trust. Making and Breaking Cooperation Relations. Oxford: Basil Blackwell.
Hartmann, Martin und Claus Offe (2001; Hg.): Vertrauen. Die Grundlage des sozialen Zusammenhalts. Frankfurt a.M.: Campus Verlag.
Lahno, Bernd (2002): Der Begriff des Vertrauens. Paderborn: mentis Verlag.
Putnam, Robert D., 2000: Bowling alone. The collapse and revival of American community. New York: Simon & Schuster.
Sozialwiss. - Medien.Pol. (BA, PO 2013)
Zum Verständnis einzelner Studien werden statistische Kenntnisse vorausgesetzt.
Leistungsnachweis
BN: regelmäßige, aktive Teilnahme, Lesen der Pflichtlektüre für jede Sitzung, 4 Lesetagebücher (je 2-max 2,5 Seiten)
Bemerkung:
2 Lesetagebücher können durch ein Referat ersetzt werden. In diesem Referat erwarte ich die Vorstellung einer selbst durchgeführten Analyse von internationalen Daten , die sich mit dem Thema -Vertrauen in (LAND)- befasst.
AP: BN Anforderungen + eine Hausarbeit von 12-15 Seiten
ODER
BN Anforderungen + eine mündliche Prüfung von 30 Minuten.
BN: regelmäßige, aktive Teilnahme, Lesen der Pflichtlektüre für jede Sitzung, 4 Lesetagebücher (je 2-max 2,5 Seiten)
Bemerkung:
2 Lesetagebücher können durch ein Referat ersetzt werden. In diesem Referat erwarte ich die Vorstellung einer selbst durchgeführten Analyse von internationalen Daten , die sich mit dem Thema -Vertrauen in (LAND)- befasst.
AP: BN Anforderungen + eine Hausarbeit von 12-15 Seiten
ODER
BN Anforderungen + eine mündliche Prüfung von 30 Minuten.
Universität Düsseldorf
SoSe 2016
Hassan Mira