Uni-Siegen
14. März 2017Vorbereitungsseminar III Chancen der Vielfalt Methodische Zugänge in heterogenen Lerngruppen
Vorbereitungsseminar III -Chancen der Vielfalt…-: Methodische Zugänge in heterogenen Lerngruppen Unter der Leitlinie -Chancen der Vielfalt nutzen lernen- haben das Ministerium für Generationen, Familie, Frauen und Integration NRW und das Ministerium für Schule und Weiterbildung NRW (anknüpfend am -Förderunterricht- der...
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Unter der Leitlinie -Chancen der Vielfalt nutzen lernen- haben das Ministerium für Generationen, Familie, Frauen und Integration NRW und das Ministerium für Schule und Weiterbildung NRW (anknüpfend am -Förderunterricht- der Stiftung Mercator) ein Projekt konzipiert,
- um durch außerschulischen Förderunterricht die Bildungschancen von Kindern und Jugendlichen mit Zuwanderungshintergrund zu verbessern und
- um interkulturelle Fachkompetenz im Rahmen des Studiums der Sozialen Arbeit und Sprachförderkompetenz im Rahmen der Lehrerausbildung in Nordrhein-Westfalen zu stärken.
Die Umsetzung erfolgt in Kooperation mit der Hauptstelle der Regionalen Arbeitsstelle zur Förderung von Kindern und Jugendlichen aus Zuwandererfamilien (RAA Essen), der RAA und der Stadt Siegen sowie der Universität Siegen.
Die Besonderheit am Projektstandort Siegen gründet auf der gleichzeitigen Ausbildung von Studierenden für das Lehramt und der Sozialen Arbeit. Der Kern des Projekts in Siegen liegt daher in einem von Studierenden des Lehramts und der Sozialen Arbeit gemeinsam durchgeführten, ganzheitlich angelegten Förderunterricht für Kinder und Jugendliche mit Zuwanderungshintergrund. Der Schwerpunkt der Lehramtsstudierenden liegt in der Vermittlung von Sprachkompetenzen. Der Förderansatz der Studierenden der Sozialen Arbeit richtet sich insbesondere auf die Stärkung der individuellen Selbst- und Sozialkompetenzen. Da das Angebot durchgängig in Tandems durchgeführt wird, überschneiden sich jedoch die jeweiligen Förderbereiche.
Der Förderunterricht wird über das gesamte Schuljahr 2010/2011 zweimal wöchentlich zwei Stunden angeboten. Zusätzlich zum wöchentlichen Förderunterricht wird ein vertiefendes, den regelmäßigen Förderunterricht ergänzendes Ferienangebot im Rahmen von Oster- oder Sommercamps angeboten.
Der Förderunterricht richtet sich in Siegen schwerpunktmäßig an Grundschulen (3. und 4. Klassen), da hier die Weichen für die Übergangsempfehlungen gestellt werden. Zudem richtet er sich an die 5. bis 7. (teilweise 8.) Klassen an weiterführenden Schulen, um die Schüler/innen auch nach dem Übergang zu stärken. Im Rahmen des Förderunterrichts werden insbesondere drei Ziele verfolgt:
1. Stärkung der Sprachkompetenz
2. Erhöhung von Kenntnissen zu eigenen Kompetenzen und Stärken - Selbstkompetenz
3. Erhöhung von Kompetenzen im Umgang mit Verschiedenheit - Sozialkompetenz
Zur Vorbereitung auf Ihren Einsatz im Förderunterricht werden folgende Schwerpunktthemen unter Bezugnahme auf deren konkrete Relevanz für die Praxis im dritten Vorbereitungsseminar behandelt:
- Die Klasse als Lerngruppe – methodische Ansätze zur Sozialkompetenzförderung
- Die Arbeit mit individuellen Förderplänen
- Lerntagebücher als Instrument zur Selbstevaluation der Schüler/innen
- Lernszenarien als Methode der Sprachförderung (nach Petra Hölscher)
- Erste Planung des Förderunterrichts
Sozialpädagogik und Sozialarbeit
Die Teilnahme ist nur möglich für Studierende, die in das Projekt -Chancen der Vielfalt nutzen lernen - Modellprojekt- aufgenommen wurden.
Universität Siegen
20101 SoSe 2010
Dipl.-Päd.
Varga Vesna Dipl Päd