Uni-München
14. März 2017Vorlesung Empirische Forschungsmethoden II 1
Die Vorlesung dient der Vertiefung empirischer Forschungsmethoden und gibt einen Überblick zu folgenden Themen: (1) Lineare Strukturgleichungsmodelle Lineare Strukturgleichungsmodelle vereinen die Analysemöglichkeiten eines faktoren- und pfadanalytischen Vorgehens. Möglich sind damit Analysen mit latenten Variablen, bei denen berücksichtigt wird, dass die...
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Jetzt Lernplan erstellenDie Vorlesung dient der Vertiefung empirischer Forschungsmethoden und gibt einen Überblick zu folgenden Themen:
(1) Lineare Strukturgleichungsmodelle
Lineare Strukturgleichungsmodelle vereinen die Analysemöglichkeiten eines faktoren- und pfadanalytischen Vorgehens. Möglich sind damit Analysen mit latenten Variablen, bei denen berücksichtigt wird, dass die erhobenen Daten auch Messfehler beinhalten. Zugleich können direkte und indirekte Beziehungen zwischen einer Vielzahl von Variablen abgebildet werden. Die Vorlesung und die Begleitveranstaltungen dazu geben eine erste Einführung in die Möglichkeiten, die das Programm AMOS (Bestandteil von SPSS) hierzu bietet.
(2) Mehrebenenanalyse
Daten in der erziehungswissenschaftlichen Forschung haben häufig eine hierarchische Struktur (Schüler in Schulklassen in Schulen; Studierende in Seminaren in Universitäten). Die Vorlesung und Begleitseminare geben einen Überblick zu den Besonderheiten, die bei der Analyse solche Datensätze zu berücksichtigen sind. Anwendungen und konkrete Vorgehensweisen werden an Hand des Programms HLM, zu dem eine Student-Edition kostenlos verfügbar ist, besprochen.
(3) Qualitative Forschungsmethoden
Gegenstand dieses Teils der Vorlesung sind dialog-orientierte, qualitative Forschungsmethoden. Nach einem Überblick über verschiedene Verfahrensweisen und deren wissenschaftstheoretische Einordnung werden Strategien des Aufbaus und der Konstruktion qualitativer Interviews vorgestellt und an Beispielen erläutert. Es wird auf verschiedene Möglichkeiten der Auswertung von Interviews und Dokumenten eingegangen und ein Einblick in die Computerunterstützte Textanalyse gegeben. Abschließend werden weitere Methoden der qualitativen Forschung wie Gruppendiskussion, Beobachtung oder Einzelfallanalyse vorgestellt.
Ditton, Hartmut (1998). Mehrebenenanalyse. Grundlagen und Anwendungen des Hierarchisch Linearen Modells. Weinheim und München: Juventa.
Lamnek, Siegfried (1995): Qualitative Sozialforschung. Bd. 1 & 2. Weinheim: PVU.
Zu AMOS findet man zahlreiche Skripten von Universitäts-Rechenzentren im Internet.
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DateinameBeschreibunggültig vongültig bis
VL-Quali.zip Folien_Qualitativ 08.10.2014 28.02.2015
01_FA_Methoden.zip 2 28.02.2015
03_Regression.zip 3 28.02.2015
04_Log_Regression.zip 4 28.02.2015
Methoden_Daten_work_2012.zip 5 28.02.2015
BA_SEM_kurz+%5BKompatibilit%C3%A4tsmodus%5D.pdf 6 28.02.2015
Fragebogen_Studienmotivation.pdf 7 28.02.2015
Regression_Dummies.ZIP Regression mit Dummy-Variablen 06.01.2015 28.02.2015
BA_Log_Reg_Dummies.zip Logistische Regression mit Dummy-Vars. 13.01.2015 28.02.2015
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Eckert, Thomas , Prof.Dr.
LMU München
WiSe 1415
Prof.Dr.
Ditton Hartmut