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Uni-München
14. März 2017

Vorlesung Medien der Literatur Zeitung und Zeitschrift

Die VL wird einen systematischen und historischen Überblick über zwei der zenralen -medialen Orte- der Literatur geben, die in der bisherigen Forschung zwar sporadisch und im Einzelfall berücksichtigt worden sind, niemals aber selbst im Mittelpunkt der Aufmerksamkeit standen. Die VL...

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Die VL wird einen systematischen und historischen Überblick über zwei der zenralen -medialen Orte- der Literatur geben, die in der bisherigen Forschung zwar sporadisch und im Einzelfall berücksichtigt worden sind, niemals aber selbst im Mittelpunkt der Aufmerksamkeit standen. Die VL wird deshalb nicht länger literarische Texte aus Zeitungen und Zeitschriften heraussuchen, um sie dann isoliert vom Ort ihres (Erst-)Drucks wieder traditionell philologisch zu analysieren. Nach einer Einführung in Theorie und Geschichte von Zeitung und Zeitschrift wird sie statt dessen versuchen, das spezifische Potential der Hervorbringung von Literatur des jeweiligen Mediums zu bestimmen. Von der Ausgangssituation im 18. Jahrhundert, in der die Medien entscheidend darüber mitbestimmen, was überhaupt -Literatur- ist und was davon unterschieden und abgegrenzt werden soll, wird die VL die Hochzeit des Zusammenspiels von Literatur und Printmedien bis ins mittlere 20. Jahrhundert verfolgen. Zur -Zeitschriftenliteratur- in diesem Sinne gehören die meisten seit der Goethezeit publizierten Texte, zudem überraschend viele kanonische wie die von Schiller, E.T.A. Hoffmann, Büchner, Storm, Fontane, Schnitzler, Brecht u.a. In der VL werden überdies zwei Experten der Zeitschriftenforschung zu Gast sein und wichtige Leitmedien des 19. Jahrhunderts und ihre konstitutive Rolle für die Entstehung bestimmter Gattungen vorstellen. Die VL wird durch einen Lektürekurs begleitet, der in die praktische Arbeit mit Literatur in Zeitungen und Zeitschriften seit dem 18. Jahrhundert an konkreten Beispielen einführt. Die Teilnahme an diesen praktischen Übungen wird empfohlen, ist aber nicht Voraussetzung für die VL. Fakultät für Sprach- und Literaturwissenschaften Grundsätzlich gilt für alle Studiengänge: Wenn es alternative Prüfungsformen gibt, dann liegt die Wahl der Prüfungsart bei dem/der Prüfenden. B.A.-Hauptfach Germanistik, alle modularisierten Lehrämter Deutsch, Deutsch als Zweitfach im B.A. Wirtschaftspädagogik und im B.A. Berufliche Bildung und Masternebenfach Neuere deutsche Literatur (im MA Soziologie): Die Module, die diese Vorlesung beinhalten, schließen mit einer Modulprüfung im Rahmen des jeweiligen Einführungs-, Pro-, Fortgeschrittenen oder Hauptseminars ab. In dieser Vorlesung gibt es keine eigene Prüfung. B.A.-Nebenfach SLK: Diese Veranstaltung entspricht in WP 2 dem Kurstyp -Kernveranstaltung zu Themen der Literaturwissenschaft m/n/o/p- (WP 2.0.13/15/17/19). Sie erhalten 3 ECTS, wenn Sie entweder eine Klausur (30-60 Min.) schreiben oder eine mündliche Prüfung (15-30 Min.) ablegen oder ein Portfolio (20.000-40.000 Zeichen) fertigen. Die Prüfung muss benotet sein. oder: Diese Veranstaltung entspricht in WP 4 dem Kurstyp -Kernveranstaltung zu Themen der Kultur- und Medienwissenschaften m/n/o/p- (WP 4.0.13/15/17/19). Sie erhalten 3 ECTS, wenn Sie entweder eine Klausur (30-60 Min.) schreiben oder eine mündliche Prüfung (15-30 Min.) ablegen oder ein Portfolio (20.000-40.000 Zeichen) fertigen. Die Prüfung muss benotet sein. Wichtig: Für alle Studiengänge gilt: Rechtsverbindlich ist nur die jeweilige Prüfungs- und Studienordnung in der jeweils aktuell gültigen Fassung. LMU München SoSe 2016 PD Dr.habil. Frank Gustav Dr.habil