Uni-Kassel
14. März 2017Vorlesung Übung Vertiefung Landschaftsentwicklung Landschaftsplanung
In der Veranstaltung werden die Schutzgüter der Umweltplanung und des Landschaftsmanagements unter Berücksichtigung aktueller Fragestellungen im Zusammenwirken zweier Fachgebiete behandelt. Ziel der Veranstaltung ist es, dass sich die Teilnehmer einen gründlichen Überblick bezüglich zahlreicher für die Berufspraxis einschlägiger Schutzgutbereiche erarbeiten...
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Jetzt Lernplan erstellenIn der Veranstaltung werden die Schutzgüter der Umweltplanung und des Landschaftsmanagements unter Berücksichtigung aktueller Fragestellungen im Zusammenwirken zweier Fachgebiete behandelt. Ziel der Veranstaltung ist es, dass sich die Teilnehmer einen gründlichen Überblick bezüglich zahlreicher für die Berufspraxis einschlägiger Schutzgutbereiche erarbeiten und lernen, diese auch im Rahmen praktischer Aufgabenfelder der Landschafts-/ Umweltplanung anzuwenden.
Block A: Luft und Klima; Wasser/ Hochwasser; Boden/ Geotope; Tier- und Pflanzenarten; Biotop-, Habitat- und Freiraumtypen; Landschaft; Kultur-/Sachgüter; Mensch (insbesondere Gesundheit und Wohlbefinden) jeweils als Gegenstand der instrumentellen (formellen) Landschaftsplanung, als Schutzgut von Prüf-/Folgenbewältigungsverfahren bei Eingriffen und als Teil sonstiger Formen der Umweltplanung bzw. der Umwelt- und Naturschutzpolitik. Darüber hinaus werden zentrale Aspekte des Landschaftsmanagements behandelt: Zugriff auf die Fläche (Eigentum, Bindungen etc.), Pflege- und Nutzungsmanagement von Randflächen; Pflege- und Nutzungsmanagement in Schutzgebieten usw.
Block B: Vertiefte Befassung mit Landschaft als Teil der räumlichen Planung und Entwicklung, einschließlich methodischer Aspekte; Verhältnis zwischen umweltbezogenen Fachplanungen sowie zwischen Fachplanungen und Gesamtplanung (einschließlich Primär- und Sekundärintegration); Einbeziehen verschiedener Akteure und Kreise der Öffentlichkeit in fachliche Landschaftserfassung, -bewertung und -entwicklung, einschließlich der Aufstellung von Umwelt- und Landschaftsqualitätszielen. Einsatz von Szenarien-, Visualisierung- und weiteren Planungs- und Kommunikationstechniken einschließlich der weiterführenden Arbeit mit GIS. Heranziehen einschlägiger Referenz- und Fallbeispiele.
Der nähere organisatorische Ablauf wird in der ersten Veranstaltung vorgestellt.
FB 06 Architektur, Stadtplanung, Landschaftsplanung
Uni Kassel
WiSe 2016/17
Biologie
Univ.-Prof. Dr.-Ing. Dr. iur.
Mengel Andreas Ing iur