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Uni-Siegen
14. März 2017

Werther Wertheriaden und die Forschung

Diese Veranstaltung rund um Goethes -Leiden des jungen Werther- (1774) besteht aus zwei Komponenten und umfasst 4 SWS, erworben werden können insgesamt 9 oder 10 KP. Ausgehend von einer intensiven Lektüre sollen verschiedene wissenschaftliche Perspektiven erarbeitet werden von der einführenden...

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Diese Veranstaltung rund um Goethes -Leiden des jungen Werther- (1774) besteht aus zwei Komponenten und umfasst 4 SWS, erworben werden können insgesamt 9 oder 10 KP. Ausgehend von einer intensiven Lektüre sollen verschiedene wissenschaftliche Perspektiven erarbeitet werden von der einführenden Textlektüre mit unterschiedlichen Methoden der Literaturwissenschaft, der Literaturgeschichte, der Analyse von Textstrukturen bis zu literatur- und gattungsgeschichtlich orientierten Positionen. Kurz: An einem Text werden zentrale Kompetenzen erarbeitet, die für das gesamte Studium grundlegend sein werden. Ausgangspunkt sind die -Leiden des jungen Werther-. Da auf der Lektüre dieses kanonischen Textes das gesamte vierstündige Seminar aufbaut, ist es nicht nur unumgänglich, sondern lohnt es sich auch, die Lektüre vor Seminarbeginn abzuschließen. Gelesen wird allein folgende Ausgabe: -Die Leiden des jungen Werther-, Reclam Universal-Bibliothek, Nr.67. An diesem Text können verschiedene Methoden und Techniken literaturwissenschaftlichen Arbeitens erprobt werden. Auf dieser Grundlage kann dann der zweite Teil des Seminars aufbauen: Goethes Erfolgsroman wurde sofort kopiert, plagiiert, persifliert, ironisiert - bis hin zu den -Neuen Leiden des jungen W.- von Ulrich Plenzdorf aus dem Jahre 1973 - und brachte so ein neues Genre hervor, die -Wertheriaden-. Mit Blick auf diese Adaptionen können kulturelle und epochenspezifische Entwicklungen in den Blick genommen werden. Der Vergleich mit dem Ausgangstext macht Differenzen sichtbar, nach deren Ursachen zu fragen sein wird. Germanistik - Neuere deutsche Literatur- und Kulturwissenschaft Universität Siegen WiSe 2010/11 Univ.-Prof. Dr. Werber Niels