Wirkungen des demographischen Wandels für die Kulturlandschaft
Seminar Wirkungen des demographischen Wandels für die Kulturlandschaft für die Siedlungen im Oberweserraum und für die Imola Bergregion südlich Bolognas
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Jetzt Lernplan erstellenZIEL: Aufzeigen, welche Entwicklungen durch den demographischen Wandel offenkundig in einem Zeitraum von 20 Jahren im hessischen Oberweserraum und in der Imola-Bergregion südlich von Bologna zu erwarten sind. Welche Maßnahmen sind notwendig, um die erkannten Verän-derungen der Kulturlandschaft und des denkmalgeschützten Sielungsbestandes in positive Entwicklungsschübe für den ländlichen Raum zu steuern? ERKLÄRUNG: Unser Fachbereich und der Fachbereich AGRAR der Uni Bologna haben eine Förderung bei DAAD-VIGONI gestellt. Wenn die Förderung abgelehnt werden sollte, bleibt das Projekt auf den hessischen Oberweserraum begrenzt. UNTERSUCHUNGSGEBIET: Aus dem Oberweserraum die Gemeinden Bad Karlshafen, Ober-weser und Wahlsburg mit ca. 10.000E, 41km². Davon sind die Schwerpunktorte Arenborn, Lip-poldsberg, Karlshafen. Imola Bezirk (Emilia-Romagna) mit den Gemeinden Imola, Castel San Pietro Terme, Dozza, Medicina, Castel Guelfo, Mordano, Casalfiumanese, Borgo Tossignano, Fontanelice e Castel del Rio 121.000 E und 787 km² und davon die Schwerpunktorte Borgo Tassignano, Castel Guelfo, Castel San Pietro Terme. BEARBEITUNG: Ermittlung vergleichbarer Untersuchungen und ihrer Ergebnisse. Beschreibung der Evolution von Besiedlung und Kulturlandschaft in großen Zeitstufen 1900, 1950 und 2006. Hinweis: Die erste Orientierung für die Kulturlandschaft und die Besiedlung im Oberweserraum ist in der Schlehensteinschen Karte aufgezeigt. Dabei werden flächen-bezogen (Flurstückbezogen!) die Ausweitung und der Wandel der Nutzung in der Kulturland¬schaft und in der Orte herausgearbeitet. Die Transformation der Nutzungen wird dokumen-tiert. Maßnahmen für erhaltende Entwicklung der Ortsmitte: Für die besiedelten Bereiche wird die Dokumentation des Leerstandes in 2006 auf die Ortsmitte und die denkmalgeschützten Gesamtanlagen beschränkt. Für die Bewohner werden flurstück-bezogen demografische Profile hinterlegt. In einer Prognose für 2030 werden die flurstückbezo-gene Benutzung des Bestandes und den vorhandenen bzw. erwarteten Leerstand in der Sied-lung wie in der Kulturlandschaft erstellt. Wenn möglich, werden unsere Arbeitsschritte und Ergebnisse mit denen aus dem Imola-Bezirk abgeglichen. Aus dem Zusammenhang Vision 2030 wird ein Maßnahmenbündel 2007 entwickelt. Vor-schläge für die Steuerung der erkannten Veränderungen im Siedlungsbestand und der Kul-turlandschaft werden vorgelegt. LEISTUNGEN WS 2006/07 Prognose für 20 Jahre der jetzt im Baubestand der Schwerpunktorte wohnenden Personen. Bewertung der Kulturlandschaft und des Baubestandes auf denkmalbezogene Entwicklung. Transformation der Nutzung im Bestand Kulturlandschaft und denkmalgeschützter Gesamtan-lagen. Abgleich mit den Erfahrungen aus dem Imola Bezirk. LEISTUNGEN SS 2007 Entwicklung von Visionen für 2030 und Maßnahmen in 2007 für Objekte in den Schwerpunktor-ten. Herausstellen der rechnerischen Wirkung des demographischen Wandels auf den Leer-stand in der Kulturlandschaft und den Orten. Projektbesprechung Donnerstag, 19.Okt. 9.00 Uhr, Fachwerkhaus, Besprechungsraum Stand: 20.8.2006, HK; ergänzt 15.10.06
FB 06 Architektur, Stadtplanung, Landschaftsplanung Uni Kassel WS 2006/2007 FB 06 Architektur, Stadtplanung, Landschaftsplanung Honorarprofessor Dr.-Ing. Klose Heinrich