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Lernen & Gedächtnis
17. April 2008 Aktualisiert am 11. Juli 2026

Besser lernen für die Klausuren und Prüfungen

Zu den wichtigsten Faktoren beim Lernen gehören: die rechtzeitige Prüfungsvorbereitung und das Anwenden der richtigen Lerntechniken. Das größte Problem bei den Lerntechniken und allgemein beim Lernen liegt daran, dass die effektiven Lernmethoden nicht vermittelt werden.

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Teil des Prüfungs-Fahrplans: Den großen Überblick findest du hier: die Grundlagen guter Prüfungsvorbereitung.

Zu den wichtigsten Faktoren beim Lernen gehören: die rechtzeitige Prüfungsvorbereitung und das Anwenden der richtigen Lerntechniken. Das größte Problem bei den Lerntechniken und allgemein beim Lernen liegt daran, dass die effektiven Lernmethoden nicht vermittelt werden.

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Jeder Student an einer Universität wird in den regelmäßigen Zeitabschnitten mit vielen Prüfungen konfrontiert. Ohne solide Vorbereitung kann man eine solche Klausur oder Prüfung kaum bestehen. Zu den wichtigsten Faktoren beim Lernen gehören: die rechtzeitige Prüfungsvorbereitung und das Anwenden der richtigen Lerntechniken. Das größte Problem bei den Lerntechniken und allgemein beim Lernen liegt daran, dass die effektiven Lernmethoden nicht vermittelt werden. In der Grundschule ist es dafür noch zu früh und an der Universität schon zu spät.

Die meisten Gedächtnis- und Mnemotechnik-Bücher behandeln Themen für die breite Masse. Man liest in den Ratgebern wie man Gesichter, Namen, Geburtstage oder Einkaufslisten merkt. Aber ein vernünftiges Buch über Lerntechniken für Studenten ist äußerst schwer zu finden. Man muss sich also selbst die effektiven Lernsysteme entwickeln. Es geht schließlich um die eigene Zukunft und darum wie gut man in das Arbeits- und Berufsleben startet.


Eine sehr Effektive Lerntechnik ist das Hyperlernen. Diese Methode basiert auf dem Gedanken des web 2.0. Das heutige Internet und vor allem die e-Lerning Plattformen sind so aufgebaut, dass jede Information, jeder Artikel oder jede Definition mit den anderen, auch nicht Fachverwandten Informationen, verlinkt sind. Auf diesem Prinzip kann man auch eine sehr effektive Prüfungsvorbereitung aufbauen. Die meisten Menschen lernen in der Weise, dass sie themenverwandtes Wissen wie in separaten Boxen oder Schubladen, verstecken. Dieses isolierte Wissen ist dann eher schwer zugänglich, denn es bestehen meistens nur wenige Anknüpfungspunkte, die einem ermöglichen die Information wieder im Gehirn zu finden. Wenn man auf diese Weise lernt, ist ein Blackout fast garantiert.


Die Hyperlernen Methode garantiert, dass beim Abrufen von gelerntem Wissen die Informationen immer parat sind. Man muss beim Lernen darauf achten, dass man jede neue Information, Definition oder Formel mit mehreren schon vorhandenen Informationen verknüpft. Diese Wissensbereiche müssen nicht unbedingt verwandt sein. Man kann hervorragend eine Definition so erlernen, dass man die einzelnen Bestandteile mit dem Film, den man gestern gesehen hat, oder mit dem Ausflug mit den Freunden verknüpft. Häufig bleibt so gelerntes Wissen viel länger im Gedächtnis alleine deswegen, weil man beim Lernen die Emotionen mit einbezogen hat.


Das Wichtigste beim Lernen ist, dass die neuen Informationen schnell in das Langzeitgedächtnis gelangen. Das kann nur dann erfolgen, wenn beim Lernprozess möglichst viele Sinne miteinander verknüpft wurden. Also außer nur visuell (sehen) oder auditiv (hören) zu lernen, sollte man möglichst viele Sinne und auch Emotionen miteinander verknüpfen, genau so wie das bei dem Web 2.0 Projekten geschieht. Ein hervorragendes Beispiel ist hier die Enzyklopädie Wikipedia. Jede einzelne Seite enthält Verknüpfungen zu mehr als 20 anderen Seiten mit Informationen.
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„Hyperlernen" hat einen wissenschaftlichen Namen: Elaboration

Der hier beschriebene Ansatz – jede neue Information mit mehreren vorhandenen verknüpfen, statt sie isoliert in „Schubladen" abzulegen – ist genau das, was die Lernforschung als besonders wirksam belegt. Isoliertes Wissen hat nur wenige Abrufwege und führt leicht zum Blackout; gut vernetztes Wissen lässt sich über viele Wege wiederfinden.

Praktisch heißt das: Frag dich bei jedem neuen Begriff „Woran erinnert mich das? Wo kenne ich etwas Ähnliches?" – gern auch an Alltägliches oder Emotionales. Je mehr ehrliche Verbindungen, desto fester sitzt der Stoff. Mit der richtigen Methode wird aus kurzfristigem Klausurwissen ein verlässliches Wissensnetz.