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Studium
19. Mai 2008 Aktualisiert am 25. Juni 2026

Soziale Ungleichheit und Bildungschancen - Pisa

Soziale Ungleichheit und Bildungschancen - Pisa

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Soziale Ungleichheit und Bildungschancen - Pisa

PISA hat es möglich gemacht: In Deutschland wird wieder über die Ungleichheit der Bildungschancen geredet. Das "Bildungskapital" ist eine zentrale Ressource für Lebenschancen, und daher ist die Frage, ob Arbeiterkinder und Akademikerkinder, Mädchen und Jungen, Migrantenkinder und Einheimische gleiche Bildungschancen haben, ein wichtiges Problem der sozialen Gerechtigkeit. Das Seminar untersucht die Zusammenhänge von Ungleichheitsstruktur und Bildungschancen in den drei Dimensionen Schicht, Geschlecht und Ethnie. Es wird danach gefragt, wie sich die Unterschiede der Bildungschancen in diesen drei Dimensionen entwickelt haben, wo die Ursachen für fortbestehende Ungleichheiten liegen und was man dagegen tun kann.


Bildungschancen – ein Thema, das bleibt

PISA hat in Deutschland sichtbar gemacht, wie stark Bildungserfolg noch immer von Herkunft, Geschlecht und sozialem Hintergrund abhängt. Das Seminar fragt nach den Ursachen – und nach Lösungen.

Die ermutigende Seite: Diese Unterschiede sind kein Naturgesetz. Gute Förderung, gute Lehre und der Zugang zu den richtigen Lernmethoden können viel ausgleichen. Genau das treibt auch allesgelingt an – die Überzeugung, dass jeder Mensch lernen kann, wenn er die passende Unterstützung bekommt.