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Gehirn & Psychologie
1. Oktober 2007 Aktualisiert am 25. Juni 2026

Welche Therapien gegen Rechenschwäche gibt es?

Systematische Übungseinheiten: Wegen der relativen Abgrenzung der Störung als auf den Umgang mit Zahlen bezogene Anforderungen kann man sehr systematisch diese speziellen Fähigkeiten in einzelnen Übungseinheiten trainieren.

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Systematische Übungseinheiten: Wegen der relativen Abgrenzung der Störung als auf den Umgang mit Zahlen bezogene Anforderungen kann man sehr systematisch diese speziellen Fähigkeiten in einzelnen Übungseinheiten trainieren.

Es gibt einige Methoden und Therapien mit denen man Akalkulie (Rechenschwäche) bekämpfen kann. Einige Beispiele für die Therapien findet Ihr hier:


Systematische Übungseinheiten: Wegen der relativen Abgrenzung der Störung als auf den
Umgang mit Zahlen bezogene Anforderungen kann man sehr systematisch diese speziellen Fähigkeiten in einzelnen Übungseinheiten trainieren.


Systematisches Zahlentranskodierungstraining: Aphasischen Patienten wird die Umformung eines Zahlwortes in eine Ziffernsequenz (und umgekehrt) systematisch vermittelt.


Sicherung basaler Fähigkeiten: Im Alltag sehr wichtige und gebräuchliche Elemente werden systematisch geübt, das wären z.B.
- sicherer Umgang mit Geldeinheiten
- korrektes Ablesen der Uhr
- sicherer Umgang mit dem Taschenrechner


Was das fürs alltägliche Lernen bedeutet

Die hier genannten Verfahren richten sich an die klinische Akalkulie nach einer Hirnschädigung und gehören in fachkundige Hände – sie sind kein Selbsthilfe-Programm.

Doch ein Grundgedanke trägt weit über die Klinik hinaus: Rechnen ist trainierbar. Die wirksamen Bausteine – kleine, klar abgegrenzte Übungseinheiten, der Aufbau vom Sicheren zum Schwierigen, alltagsnahe Beispiele (Geld, Uhr) – sind genau das, was auch bei ganz gewöhnlicher Rechenangst oder einem „Mathe kann ich einfach nicht" hilft. Zwei Prinzipien aus der Lernforschung verstärken das:

  • Verteiltes Üben statt Marathon: lieber täglich 15 Minuten als einmal pro Woche stundenlang – so verankert sich Können dauerhaft.
  • Fehler sind Werkzeug, nicht Urteil: jeder Rechenfehler zeigt genau die Stelle, an der die nächste Übung ansetzen sollte.

Der Grundsatz dahinter ist einfach: Mit der richtigen Methode und etwas Geduld ist auch das Rechnen kein verschlossenes Buch.