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Lernen & Gedächtnis
14. Februar 2007 Aktualisiert am 25. Juni 2026

Wie kann ich die 52 Spielkarten merken?

Vorschlag wie man 52 Spielkarten merken kann. Die Übung ist gut für Gehirnjogging geeignet. Sie haben ein Register "spielkarten merken", aber ohne Inhalt. Welche Technik empfehlen Sie für diese Anwendung?

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Vorschlag wie man 52 Spielkarten merken kann. Die Übung ist gut für Gehirnjogging geeignet. Sie haben ein Register "spielkarten merken", aber ohne Inhalt. Welche Technik empfehlen Sie für diese Anwendung?

Erklärung und gleichzeitig ein Vorschlag wie man 52 Spielkarten merken kann. Die Übung ist gut für Gehirnjogging geeignet.
Hallo, Sie haben ein Register "spielkarten merken", aber ohne Inhalt. Welche Technik empfehlen Sie für diese Anwendung?

Einige von Gedächtnistechniken und Lernmethoden wurden noch nicht beschrieben. Was aber die Spielkarten betrifft, Sie können Sich zwei Übersicht-Mind Maps anschauen die in Downloads unter: Spielkarten merken heruntergeladen werden können - Mind Maps Nummer 29 und 30.

Spielkarten merken kann man auf verschiedene Art und Weise. Da die 52 Karten ziemlich ähnlich sind – herausragend sind eigentlich nur die 4 Farben, sind diese auch schwer zu merken. Man kann eigentlich die Spielkarten auch mit Telefonnummern vergleichen – beides ist sehr ähnlich und nicht „merk würdig" wenn man eine Nummer nach der anderen liest – oder eine Karte nach der anderen zu merken versucht...

Eine effektive Methode um die Spielkarten zu merken ist die Technik die ähnlich wie das Majorsystem funktioniert. Man muss im Prinzip ein einheitliches System konstruieren und sich einprägen.
Für jede Karte muss ein spezielles und nur mit dieser Karte assoziierbares Bild im Gedächtnis reserviert werden. Da man auf dieser Weise 52 Bilder merken muss ist es erheblich einfacher, wenn man die 52 Karten bzw. Bilder in 4 Farbgruppen unterteilt – Pik, Karo, Kreuz und Herz und den Karten einer Gruppe verschiedene Bilder aus einem Themen bereich zuordnet.
Es werden also 4 Themenbereiche für die Spielkarten angelegt.


Weiterhin mit Hilfe von Majorsystem oder Loci-Technik konstruiert man die entsprechenden Bilder.
Nehmen wir hier z.B. die Verknüpfung mit dem Majorsystem. Die Karten werden in Farben unterteilt – allen Pik-Karten wird ein Wort (bildhaftes Wort) zugeordnet, das mit dem Buchstaben P wie Pik beginnt.
Für Farbe Herz beginnen die Wörter mit H oder CH
Karten Kreuz – bekommen Wörter die mit K beginnen und Karten Karo werden Wörter die mit R beginnen zugeordnet.


Nach dem Sie alle 52 Bilder für die Karten sich eingeprägt haben beginnt der ganze Spaß. Während Sie sich die Spielkarten eine nach der anderen anschauen bilden Sie im Gedächtnis eine Geschichte und verwenden dafür die Kettenmethode. Das Bild der ersten Karte verbinden sie lebhaft und bildhaft mit dem Bild der zweiten Karte und so weiter …. Das Bild der zweiten Karte verknüpfen Sie mit dem Bild das Sie der nächsten Karte vergeben haben.


Das ganze ist ziemlich umständlich aber das System muss nur ein mal eingeprägt werden und dann kann immer wieder verwendet werden. Die Spielkarten Übung eignet sich auch hervorragend als Übung der Kreativität. Der Vorteil ist: das System funktioniert hervorragend - wenn Sie sich das System gut eingeprägt haben, dann reicht es sich die Karten nur ein einziges mal anzuschauen. Nach dem Sie die 52 Karten nur ein mal gesehen haben ( und im Gedächtnis die einzelnen Bilder miteinander verknüpft haben) dann werden Sie in der Lage sein, alle 52 Karten in der Reihenfolge fehlerfrei wiederzugeben.


Ich persönlich nutze die Spielkarten-Merk-Methode jeden Abend einmal um die Kreativität zu verbessern. Nach ca. einer Woche Übung geht alles ziemlich flott und man braucht nur 10 – 15 Minuten um sich die Karten einzuprägen. Ich habe dabei entdeckt dass es dank der täglichen Übungen viel einfacher ist, Geschichten zu bilden um abstrakte Inhalte zu merken.


Viel Erfolg !

Titel: Erfolgs-Gedächtnis
Autor: Gunther Karsten
ISBN: 3442164737


Warum die Karten-Übung mehr bringt als nur einen Partytrick

Die Methode im Text – jeder Karte ein festes Bild geben und die Karten dann zu einer lebendigen Geschichte verketten – ist ein klassisches Peg- und Kettensystem. Der Aufwand lohnt sich doppelt: Du trainierst nicht nur das Kartenmerken, sondern ganz allgemein die Fähigkeit, abstrakte Inhalte in Bilder zu übersetzen – genau das, was beim Lernen von Vokabeln, Formeln oder Fakten hilft.

Zwei Dinge machen es nachhaltig: das System einmal wirklich fest einprägen und es dann regelmäßig kurz üben – wie im Text beschrieben, reichen nach etwas Übung 10–15 Minuten. Mit der richtigen Methode und täglicher Übung wird aus „unmöglich zu merken" eine Frage von Minuten.


Teil unserer Reihe zu Mnemotechniken. Einen Überblick über alle Merktechniken – und wann sich welche eignet – findest Du im Hauptartikel Mnemotechnik im Lernkontext. Verwandte Techniken: Major-System · Loci-Methode.