Warum nimmt die Grenzproduktivität immer ab?
Das Gesetz vom abnehmenden Grenzertrag: Warum jeder zusätzliche Faktoreinsatz (ceteris paribus) immer weniger Mehrertrag bringt – mit Beispiel erklärt.
Setze dein Wissen direkt in die Tat um
Du hast gerade wertvolle Tipps gelesen — jetzt fehlt nur noch der Plan. Erstelle in Sekunden einen persönlichen Aktionsplan, der dir hilft, das Gelesene wirklich umzusetzen.
Meinen Studienplan erstellenWenn alle anderen Faktoren gleich bleiben (Ceteris Paribus) so ist die Grenzproduktivität immer geringer. Grenzprodukt eines Faktors fällt, je mehr man davon einsetzt.
Allgemein wird immer von einer abnehmenden Grenzproduktivität ausgegangen. Egal ob die Produktionsfunktion am Beispiel im Fach Produktion oder Makroökonomik untersucht wird.
Voraussetzungen der abnehmenden Grenzproduktivität
Damit die Grenzproduktivität immer abnehmend sein kann müssen einige Bedingungen erfüllt sein. Beispielsweise nimmt die Grenzproduktivität immer dann ab, wenn man die anderen Faktoren als Ceteris Paribis betrachtet. Sprich die anderen Faktoren werden nicht verändert.Das kann man sich so erklären, dass je mehr Arbeit eingesetzt wird, desto weniger Zuwachs kann man mit noch mehr Arbeit erzielen. Mankiw erklärt das im Buch so, dass in einer Fabrik alle auf einer begrenzten Fläche arbeiten. Wenn man mehr Arbeiter einsetzt, um noch mehr Arbeit zu produzieren, so wird jeder nächste Arbeiter immer weniger leisten können. Es kann sogar dazu kommen, dass der hundertste Arbeiter eine Produktivität von 0 aufweist.
Irgendwann wird der Raum so überfüllt, dass sich die Arbeiter im Wege stehen. Daher wenn alle anderen Faktoren Ceteris Paribus bleiben, ist die Grenzproduktivität immer geringer.
Verschiebung der Produktionsfunktion
Was verursacht eine Verschiebung der Produktionsfunktion nach oben oder unten?
Das wäre z.B. eine Veränderung des Kapitalstocks. Investiert man mehr in Arbeitskräfte, deren Schulung so kann sich die Produktionsfunktion-Kurve verschieben.
Zusammenfassung und Lerntipp
Auf den Punkt: Die Grenzproduktivität – der zusätzliche Output je weiterer Faktoreinheit – nimmt ab, weil bei steigendem Einsatz eines Faktors alle anderen konstant bleiben (ceteris paribus). Das ist das Gesetz vom abnehmenden Grenzertrag.
Lerntipp: Ein Wirkungsgesetz verstehst du nachhaltiger, wenn du es aktiv an einem Beispiel durchdenkst und dich selbst abfragst, statt es auswendig zu lernen. Mehr dazu im Blog: die PQRST-Methode.