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Unternehmenspolitik
24. April 2009

Welche Wettbewerbsstrategien nach Porter gibt es?

Porters Wettbewerbsstrategien: Qualitäts-/Differenzierungsführerschaft, Kostenführerschaft und Nischenstrategie (Fokus). Definition, Abgrenzung und Beispiele – einfach erklärt.

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Michael Porter unterscheidet drei generische Wettbewerbsstrategien, mit denen ein Unternehmen einen dauerhaften Vorteil erzielt: Differenzierung (Qualitätsführerschaft), Kostenführerschaft und die Nischenstrategie (Fokus).

Die drei Wettbewerbsstrategien nach Porter

StrategieIdeeTypisch
Differenzierung / QualitätsführerschaftHochwertige Produkte mit überdurchschnittlichem Preis, die sich klar von der Konkurrenz abheben.Breiter Markt, höhere Marge
KostenführerschaftDurchschnittliche Qualität zu sehr günstigem Preis – Vorteil über die niedrigsten Kosten.Breiter Markt, hohe Stückzahl
Nische (Fokus)Konzentration auf ein eng abgegrenztes Marktsegment, dort entweder über Qualität oder Preis.Schmaler Markt

Strategisches Zielobjekt und strategischer Vorteil

Porter ordnet die Strategien in einer Matrix nach zwei Dimensionen: dem strategischen Zielobjekt (gesamter Markt vs. Segment) und dem strategischen Vorteil (Einzigartigkeit vs. Kostenvorsprung). Konkrete Beispiele für Differenzierung, Kostenführerschaft und Nische machen die drei Strategien greifbar. Sie gehören zur Geschäftsebene des strategischen Managements.

Zusammenfassung und Lerntipp

Auf den Punkt: Porter kennt drei generische Strategien: Differenzierung, Kostenführerschaft und Nische – eingeordnet nach Zielobjekt und Art des Wettbewerbsvorteils.

Lerntipp: Die drei Strategien plus die Matrix-Dimensionen arbeitest du am besten mit der PQRST-Methode durch und prüfst dich an eigenen Beispielen.