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Uni-München
14. März 2017

Anleitung zum wissenschaftlichen Arbeiten Leitfaden Proseminare

Im Rahmen des Bachelorstudiengangs Sinologie wird die erfolgreiche Teilnahme an zwei Proseminaren vorgeschrieben. Diese finden im zweiten Fachsemester (WP 1.2 -Ausgewählte Themen zur chinesischen Geschichte 1- oder WP 2.2 -Vertiefungsseminar Kulturelle Traditionen 1-) sowie im fünften Fachsemester (WP 3.2 -Ausgewählte...

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Im Rahmen des Bachelorstudiengangs Sinologie wird die erfolgreiche Teilnahme an zwei Proseminaren vorgeschrieben. Diese finden im zweiten Fachsemester (WP 1.2 -Ausgewählte Themen zur chinesischen Geschichte 1- oder WP 2.2 -Vertiefungsseminar Kulturelle Traditionen 1-) sowie im fünften Fachsemester (WP 3.2 -Ausgewählte Themen zur chinesischen Geschichte 2- oder WP 3.2 -Vertiefungsseminar Kulturelle Traditionen 2-) statt. Der zentrale Unterschied zwischen den beiden Proseminaren besteht in der Quellenbasis: Im zweiten Semester werden Sie nur mit westlichsprachigen Quellen arbeiten. Im fünften Semester müssen Sie bereits einfache chinesische Quellen in Ihre Arbeit einbeziehen. Die Seminare können dabei auch polyvalent angeboten werden, d.h. Studierende des zweiten und fünften Semesters nehmen am gleichen Kurs teil, aber die jeweils gestellten Anforderungen variieren. Darüber hinaus steht es Ihnen aber natürlich frei, nach Rücksprache mit dem jeweiligen Dozenten auf freiwilliger Basis weitere Proseminare zu besuchen, um ein umfassenderes Bild Ihres Studienobjekts zu erhalten. Auch die Wahl, ob Sie die beiden Proseminare aus dem gleichen Bereich oder aus zwei unterschiedlichen Bereichen wählen, ist Ihnen freigestellt. Proseminare sind, anders als Vorlesungen, interaktive Lehrformen , welche die aktive Mitarbeit der Studierenden in Form von Referaten, Hausaufgaben, Diskussionen etc. voraussetzen. Im Rahmen eines Proseminars wird ein spezifisches Thema entweder anhand eines historischen Längsschnittes oder durch eine detaillierte Auseinandersetzung mit einem zentralen Ereignis erschlossen. Die Studierenden werden in die Fachliteratur und zentrale Forschungsfragen eingeführt und lernen, selbständig wissenschaftliche Fragestellungen zu finden und in Form einer wissenschaftlichen Hausarbeit umzusetzen. Der erfolgreiche Besuch der Veranstaltung -Grundlagen wissenschaftlichen Arbeitens - im ersten Semester ist notwendige Voraussetzung für das erfolgreiche Bestehen des Kurses, da die hier vermittelten Kenntnisse über bibliographische Recherchen, Präsentations- und Argumentationsformen und wissenschaftliche Methoden nicht mehr detailliert behandelt werden. Sie müssen diese Grundlagen bei Beginn des Proseminars beherrschen! Sollten Sie Ihre diesbezüglichen Kenntnisse auffrischen wollen, sollten Sie die im Anhang aufgeführte Literatur konsultieren. Aktive Mitarbeit bedeutet, dass Sie die vom Dozenten gestellten Aufgaben wie Textlektüre, Literaturrecherche, Erstellen einer Bibliographie etc. fristgerecht zu erledigen haben und sich am Unterrichtsgeschehen beteiligen. Für alle Proseminare bildet die regelmäßige Teilnahme die Voraussetzung für ein erfolgreiches Bestehen. Ein Fehlen aus triftigen Gründen ist bis zu zweimal möglich. Sollten Sie mehr als zwei Sitzungen versäumen, gilt der Kurs automatisch als nicht bestanden. Die Anforderungen eines Proseminars können je nach Dozent und Thema variieren. Die Bewertungsgrundlage ist jedoch bei allen Proseminaren gleich und setzt sich aus dem benoteten Thesenpapier eines Referats (600-1000 Wörter) und einer wissenschaftlichen Hausarbeit (4000-6000 Wörter) zusammen. Das überarbeitete Thesenpapier des Referats muss in endgültiger Form spätestens in der letzten Unterrichtsstunde eingereicht werden. Die Referats- und Hausarbeitsthemen werden in Absprache mit dem jeweiligen Dozenten vereinbart. Der Termin für die Abgabe der wissenschaftlichen Hausarbeit ist im Wintersemester der 1. März , im Sommersemester der 1. September . Ausnahmen sind nur im Falle von ärztlich attestierten und beim Prüfungsamt eingereichten Sonderfällen möglich. Alle Dozenten müssen die Ergebnisse der Teilnehmer bis zum 21. März bzw. 21. September selbst im LSF-System verbuchen. Die Zuordnung zu den Proseminaren erfolgt wie im Falle der Sprachkurse durch priorisiertes Belegen in LSF zu den jeweiligen Einschreibeterminen für das Haupt- und Nebenfach. Im SS 2010 ist die Frist für Hauptfachstudenten vom 1.4.-7.4.2010, für Nebenfachstudenten vom 12.4.-14.4.2010. Ihre Zuordnung zur jeweiligen Veranstaltung können Sie i.d.R. nach Abschluss des Vergabeverfahrens ein bis zwei Tage nach dem Endtermin einsehen. Wir empfehlen Ihnen, sich bereits während der Semesterferien in das Thema ihres Proseminars einzulesen. Literatur zur Einführung finden Sie in der Regel im Kommentarteil zur Veranstaltung in LSF. Die Chance, dass Sie Ihr Wahl-Proseminar auch wirklich besuchen können, ist aufgrund der geringen Anzahl von Studierenden im Moment sehr hoch. Zur Vertiefung und Auffrischung Ihrer Kenntnisse im methodischen Arbeiten empfehlen wir folgende Literatur: -Reader -Grundlagen wissenschaftliches Arbeiten- aus dem ersten Semester -Nils Freytag und Wolfgang Piereth, Kursbuch Geschichte. Tipps und Regeln für wissenschaftliches Arbeiten, 3. aktualisierte und erweiterte Auflage, Paderborn: Schöningh 2008. -Norbert Franck und Joachim Stary (Hg.), Die Technik wissenschaftlichen Arbeitens. Eine praktische Anleitung, 14. überarbeitete Auflage, Paderborn: Schöningh 2007. LMU München SoSe 2015 Department für Asienstudien