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Uni-Düsseldorf
14. März 2017

Aufbauseminar Einführung in die Theorien der internationalen Beziehungen

Dieses Seminar bietet eine Einführung in die wichtigsten Theorien der IB. Zu Anfang werden die Fragen geklärt, was wir unter einer sozialwissenschaftlichen Theorie verstehen, wozu diese dienen soll, und welche Rolle sie in der Analyse internationaler Politik spielt. In den...

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Dieses Seminar bietet eine Einführung in die wichtigsten Theorien der IB. Zu Anfang werden die Fragen geklärt, was wir unter einer sozialwissenschaftlichen Theorie verstehen, wozu diese dienen soll, und welche Rolle sie in der Analyse internationaler Politik spielt. In den darauffolgenden Sitzungen werden die Teilnehmer mit den zentralen Grundbegriffen der IB und den derzeit wichtigsten Denkschulen, nämlich dem Realismus, dem Liberalismus, und dem Konstruktivismus, sowie ihren jeweiligen Spielarten vertraut gemacht. In einer weiteren Sitzung werden ergänzend institutionalistische und innerstaatliche (domestic) Ansätze behandelt. Die zugrundeliegende Literatur besteht hauptsächlich aus Einführungs- und Übersichtskapiteln, einigen Auszügen aus Klassikern der IB, und Schlüsselwerken aus den letzten Jahrzehnten. Der Mehrwert einer Theorie steht und fällt mit ihrer Anwendung. Daher werden im zweiten Teil des Seminars zunächst einige vorbildliche Anwendungsbeispiele vorgestellt, bevor die Teilnehmer selbst in Form von Gruppenreferaten eine der behandelten Theorien auf einen Fall anwenden. Hierbei geht es weniger darum, eine vollständige und einwandfreie Fallanalyse zu erstellen, sondern vielmehr ein Verständnis über den Anwendungsprozess von IB-Theorien, von der Fragestellung über die Formulierung theoretischer Annahmen (und ggf. Hypothesen) bis hin zur eigentlichen empirischen Analyse, zu erlangen. Abschließend dient die letzte Sitzung der Beantwortung offener Fragen, der Zusammenfassung und Schlussfolgerung, sowie der Evaluation des Seminars seitens der Studenten. Schöller, Magnus Da der Seminarerfolg maßgeblich vom Engagement der Teilnehmer abhängt, wird grundsätzlich regelmäßige Teilnahme und aktive Mitarbeit erwartet. Hierzu zählt auch die gründliche Vorbereitung der angegebenen Pflichtlektüre. Um den Arbeitsaufwand der Teilnehmer in einem angemessenen Rahmen zu halten, wird pro Sitzung nur ein Pflichttext (in Einzelfällen +/- 1) angegeben und weiterführende Literatur für die Referatsgruppen und Interessierte auf freiwilliger Basis angeboten. Die vollständige Literaturliste (s.u.) wird spätestens zu Semesterbeginn im Oktober verteilt, sodass den Teilnehmern genügend Zeit zur Vorbereitung bleibt. An schriftlichen Leistungen wird von jedem Teilnehmer ein 2 ½ bis 3seitiges (~1.000 Wörter) response paper zu einem oder mehreren der Seminartexte erwartet. Auf 1 ½ - 2 Seiten soll hierin die Literatur zusammengefasst und auf der verbleibenden Seite kritisch reflektiert werden. Die Verteilung der zu bearbeitenden Texte auf die Studenten findet bereits zu Semesterbeginn im Oktober statt. Dabei wird darauf geachtet, dass möglichst die gesamte Thematik gleichmäßig abgedeckt wird. Die response papers müssen spätestens eine Woche vor der ersten Sitzung (d.h. 27. November) in den dafür bereitgestellten dropbox-Ordner hochgeladen bzw. per E-Mail an alle Teilnehmer gesendet werden. Die Inhalte der response papers werden in den jeweiligen Sitzungen aufgegriffen und diskutiert. Als weitere schriftliche Leistung können Studenten nach Abschluss des Seminars eine Hausarbeit anfertigen. Hierfür bietet sich eine Verschriftlichung des Referatsthemas (s.u.) an, allerdings sind auch andere Themen möglich. Weitere formale und inhaltliche Details zur Hausarbeit werden rechtzeitig bekannt gegeben. An mündlichen Leistungen wird von den Studenten ein Gruppenreferat in der zweiten Seminarhälfte (11./12. Dezember) erwartet. Das Referat sollte insgesamt ca. 1 Stunde umfassen, 30 Minuten reine Vortragszeit aber möglichst nicht überschreiten. In der restlichen Zeit sollten die übrigen Seminarteilnehmer möglichst aktiv einbezogen werden, etwa in Form von Gruppenarbeit oder Diskussionen. Der Kreativität der Referenten sind hier keine Grenzen gesetzt, solange dem Lernerfolg Rechnung getragen wird. Die Referenten werden diesbezüglich ermutigt, im Vorfeld Feedback vom Seminarleiter einzuholen. Offene Fragen bezüglich der Referate können entweder vor Seminarbeginn per E-Mail oder persönlich im Rahmen des ersten Sitzungsblocks am 4./5. Dezember besprochen werden. Es soll des Weiteren darauf geachtet werden, dass die Aufgaben in der Referatsgruppe gleichmäßig verteilt werden. Um dies sicherzustellen, soll die Gruppe vor der ersten Sitzung einen kurzen Bericht darüber abgeben, wer welche Aufgabe übernimmt. An das einstündige Referat schließen sich Rückfragen und Feedback der Studenten und des Seminarleiters an. Entsprechend wird von den übrigen Teilnehmern erwartet, jeder Referatsgruppe konstruktive Kommentare zu ihrer Präsentation zu geben. Wie auch die response papers werden die Referatsthemen bereits zu Semesterbeginn auf die Gruppen verteilt. Die zentralen Fragestellungen der Referate sowie die zu verwendende Literatur werden ebenfalls zu diesem Zeitpunkt bekannt gegeben. Universität Düsseldorf WiSe 2015/16 Jun.-Prof. Dr. Heidbreder Eva Jun