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Uni-Dortmund
14. März 2017

blendend learning Veranstaltung Lust auf Bücher Zu Leseförderexperten werden Blended Learning Teil 1 Kurs C

Lesefördermaßnahmen gerade im außerschulischen Bereich bleiben häufig eine -Heilung der Gesunden-. Nur diejenigen Kinder und Jugendlichen nehmen teil, die ohnehin gern lesen. Die eigentliche Zielgruppe derjenigen Schüler und Schülerinnen, die zu Hause wenig Unterstützung bei der Lesesozialisation erhalten wird selten...

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Lesefördermaßnahmen gerade im außerschulischen Bereich bleiben häufig eine -Heilung der Gesunden-. Nur diejenigen Kinder und Jugendlichen nehmen teil, die ohnehin gern lesen. Die eigentliche Zielgruppe derjenigen Schüler und Schülerinnen, die zu Hause wenig Unterstützung bei der Lesesozialisation erhalten wird selten erreicht. Manche von Ihnen bilden ein Leben lang keine stabile Lesehaltung aus. Die Lösungen für dieses Problem können nur in einer gemeinsamen Bildungsverantwortung gesucht werden: Kitas, Schulen, Bibliotheken sind als öffentliche Bildungsinstitutionen neben Medien, Elternhaus und Peers die zentralen Einflussgrößen. Die Verantwortlichen hier müssen Bescheid wissen über aktuelle Ergebnisse und Entwicklungen in der Leseforschung, sie müssen über die Zielgruppen Kenntnisse besitzen und sich auch auskennen in deren medialen Nutzungsgewohnheiten, um in der Lage zu sein, moderne Konzepte für eine Förderung literarischer Fähigkeiten zu entwickeln. Der dabei vorausgesetzte -erweiterte Textbegriff- schließt auch die Arbeit mit elektronischen Medien ein, die für viele Jugendliche heute eine wichtige Schnittstelle zur Literatur darstellen können. Um sie bei ihren Medien abholen zu können, müssen auch die, die Leseförderung betreiben, sich in diesem Angebot auskennen. Das Seminar richtet sich an diejenigen, die als Lehrkräfte oder im außerschulischen Bildungsbereich Lesen fördern möchten und sich dazu mit Theorie und Praxis der Lese- und Medienforschung kritisch und kreativ auseinandersetzen wollen. Das Seminar ist als Blended-Learning-Veranstaltung konzipiert. Die meisten Sitzungen erfolgen über Lernmaterialien im Selbststudium. Es gibt zwei Präsenztermine mit verpflichtender Teilnahme, einen fakultativ bei Problemen mit der Arbeitsform. Die korrekte, vollständige, zeitgerechte und eigenständige Bearbeitung von E-Learning-Aufgaben wird zur Grundlage des Scheinerwerbs gemacht. Das Seminar zählt auch zum Zertifikat Literaturpädagogik. Literatur: Bertschi-Kaufmann, Andrea (2007): Lesekompetenz - Leseleistung - Leseförderung: Grundlagen, Modelle und Materialien. Seelze-Velber: Kallmeyer in Verbindung mit Klett. Bucher, Priska (2004): Leseverhalten und Leseförderung. Zur Rolle von Schule, Familie und Bibliothek im Medienalltag Heranwachsender. Zürich: Verlag Pestalozzianum. Flick, Uwe/ von Kardorff, Ernst/ Keupp, Heiner/ von Rosenstiel, Lutz (1995):Handbuch Qualitative Sozialforschung: Grundlagen, Konzepte, Methoden und Anwendungenvon BeltzPVU Franzmann, Bodo u. a. (Hrsg.) (2006): Handbuch Lesen. Baltmannsweiler: Schneider Verlag. Hug, Theo/Poscheschnik, Gerald (2010): Empirisch Forschen. UTB: Stuttgart Mikos, Lothar/Wegener, Claudia (Hrsg.): Qualitative Medienforschung. UTB 2005 Rosebrock, Cornelia / Nix, Daniel (2008): Grundlagen der Lesedidaktik und der systematischen Leseförderung. Hohengehren: Schneider Verlag. Salamonsberger, Stefan/Stricker, Normann/Titel, Volker (Hrsg.): Leseförderung im Kindergarten- und Grundschulalter. FAU/Buchwissenschaft Erlangen 2009 Schoenbach, Ruth / Greenleaf, Cynthia / Cziko, Christine / Hurwitz, Lori (2006): Lesen macht schlau. Neue Lesepraxis für weiterführende Schulen. Berlin: Cornelsen Verlag Scriptor. Wieler, Petra: Medien als Erzählanlass. Fillibach, Freiburg 2008 Institut für deutsche Sprache und Literatur Technische Universität Dortmund SoSe 2014 Deutsch BA LABG2009 Prof. Dr. Marci Boehncke Gudrun