Uni-Kassel
14. März 2017Blockseminar ABSOLUTRAUM REALRAUM STADTRAUM
Wenn von Stadt gesprochen wird, werden meist Assoziationen mit einem bestimmten Ort hergestellt. Diese beruhen einerseits auf Erkenntnissen a priori andererseits auf Erfahrungen a posteriori. Das so entstandene Bild zeigt entweder einen realen Vorzeigeraum oder eine Traumstadt einer Schablone...
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Jetzt Lernplan erstellenWenn von Stadt gesprochen wird, werden meist Assoziationen mit einem bestimmten Ort hergestellt. Diese beruhen einerseits auf Erkenntnissen a priori andererseits auf Erfahrungen a posteriori. Das so entstandene Bild zeigt entweder einen realen Vorzeigeraum oder eine Traumstadt einer Schablone gleich, auf den real existierenden Ort gelegt und verglichen. Sollte das Realobjekt von der Vorlage abweichen, wird der Ort als NICHT LEBENSWERT, UNÄSTETHISCH oder als NICHT STADT bewertet. Dabei sind die meisten Vorstellungen, welche wir über den Stadtort haben, Vorstellungen aus dem Spätmittelalter und den folgenden Jahrhunderten. Doch der Raum ist besonders in den vergangenen 150 Jahren des Jahrhunderts wesentlich von diesem Konzept abgewichen. Bedingt durch eine zunehmende Globalisierung eine Vereinheitlichung lässt sich der Raum einer Stadt nicht mehr mit traditionellen Mitteln bestimmen.
Dabei soll der Wandel vom ABSOLUTRAUM hin zum REALRAUM verdeutlicht und aufgezeigt werden, warum es notwendig war, den Raumbegriff in der Geographie neu zu definieren.
Im Seminar ABSOLUTRAUM REALRAUM STADTRAUM soll es um den Begriff der Stadt gehen, wie er im historischen Kontext definiert wurde und was er heute für eine Bedeutung hat. Der Mensch darf dabei nicht nur als INSASSE gesehen werden, welcher den Raum lediglich hinnehmen muss, sondern er tritt auch als GESTALLTER auf, welcher seinen Lebensraum aktiv beeinflussen kann.
Löw M.; Steets S., Stoetzer S. (2007): Einführung in die Stadt- und Raumsoziologie, Verlag Barbara Budich.
BemerkungVorbesprechung: Di., 23.10., 18-20 Uhr, Raum 2200, Moritzstr. 2 Block: 8./9. sowie 15. März 2008 (8 18 Uhr), R. 1108, NP 5
FB 05 Gesellschaftswissenschaften
Uni Kassel
WS 2007/2008
Hoppe Thomas