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Uni-Essen
14. März 2017

Blockseminar Big in Japan Die kulturelle Anpassung in einer globalisierten Welt

Inhalte: Interkulturelle Kontaktzonen werden im heutigen Diskurs immer wichtiger: Praktika in anderen Ländern, ein Blick über -den Tellerrand- hinaus – das fordern mittlerweile fast alle Arbeitgeber. Doch ist genau dieses Denken nicht zu kurz gedacht? Wo gibt es noch kulturelle...

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Inhalte: Interkulturelle Kontaktzonen werden im heutigen Diskurs immer wichtiger: Praktika in anderen Ländern, ein Blick über -den Tellerrand- hinaus – das fordern mittlerweile fast alle Arbeitgeber. Doch ist genau dieses Denken nicht zu kurz gedacht? Wo gibt es noch kulturelle Unterschiede, die individuell erfahrbar sind? Und wie wirken sie sich auf unsere Kommunikation und unser Verhalten aus? Oder hat sich die globalisierte Welt elementar verändert? Ist das westliche Ideal zum weltlichen Ideal geworden? Wird -interkulturelle Kompetenz- noch dort vermittelt, wo sie elementar wäre? 1,8 Milliarden Menschen leben in China, 80 Millionen in Deutschland. Trotzdem ist der Claim -Made in Germany- ein Qualitätsmerkmal. Welche Kommunikationsstrategien und –theorien haben dazu beigetragen, dass asiatische Länder versuchen, sich den westlichen Ländern wirtschaftlich und vor allem kulturell anzupassen? Wie hängen diese beiden Faktoren zusammen? Spielen die westlichen Vertreter, um den amerikanischen Soziologen Goffman zu zitieren, dabei -nur Theater- und schaffen in diesem Zuge Bilder, denen fast blind nachgeeifert wird? Oder ist das -Globale Dorf- McLuhans doch an manchen Punkten inexistent und die Faszination des Fremden noch groß? Gibt es nach dem Zusammenbruch des Ostblocks einen -Capitalistic Turn-, dominiert durch den Westen? Und wie spiegelt sich das in den Kulturen der Welt, in deren Kontaktzonen und der Kommunikation mit- und untereinander wieder? Wo und wie kann man das beobachten? Sind dadurch Deutsche manchmal -big in Japan-? Warum gerade eben interkulturelle Problematiken, Kommunikationsstrategien und –theorien, als auch sozio­logische Faktoren und die -Strukturen der Lebenswelten- nach Alfred Schütz diese Thematik weit mehr bestimmen als wirtschaftswissenschaftliche Positionen und Strategien, wird im Seminar diskutiert. Dabei werden verschiedene Kulturperspektiven eingenommen und das Bild der Anderen über die eigene Kultur erforscht. Warum gerade der interkulturelle Austausch zwischen westlichen und asiatischen Ländern immer wichtiger wird, stellt sich am Ende des Seminars heraus. Lernziele: Studierende erwerben theoretisch fundiertes Wissen zu Interkulturalität und zu Divergenzen verschiedener Kulturräume. Zudem wird ein Einblick in Kulturtheorien und –strukturen gegeben. Eigenständiges wissenschaftliches Arbeiten, Forschen und auch die Erhebung von Daten werden vermittelt und durch Teilnahme selbst erfahren. Wird bei Beginn der Veranstaltung bekannt gegeben. SemApp. Nr. LK 77, Standort Duisburg, LK, 1. OG. Zugangsdaten für Online-Material werden bei der Vorbesprechung bekannt gegeben. Institut für Optionale Studien IOS Die Veranstaltung ist im fachfremden Modul E3 nicht geeignet für 2-Fach Studierende der Fak. GeiWi. Regelmäßige Teilnahme und Referat. In E3 ist die regelmäßige, aktive Teilnahme mit Vor-/Nachbereitung neben dem erfolgreichem Bestehen Voraussetzung zum Scheinerwerb. Geduldet wird eine entschuldigte (!) Fehlzeit von max. 2x2 SWS bei regulären wöchentlichen Veranstaltungen bzw. 3 Zeitstunden bei Blockveranstaltungen. Als Entschuldigungsgrund gelten: attestierte Krankheit, Klausurteilnahme oder ähnliche Härtefälle. Nachträgliche Entschuldigungen können nicht berücksichtigt werden. Universität Duisburg-Essen SoSe 2013 Bachelor, Bachelor M.A. Ossenberg Stefan M.A