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Uni-Essen
14. März 2017

Blockseminar E3 Uniaktiv Design Thinking Workshop Auf dem Weg zu einer Willkommenskultur Neue Ansätze und Konzepte für ein gemeinsames Miteinander Cr 3-5

Inhalte: Deutschland ist ein Land, in dem Zuwanderung eine lange Tradition hat. In der öffentlichen Wahrnehmung wird kulturelle Vielfalt bisher allerdings nicht immer als Bereicherung erkannt. Gerade politisch ist das Thema ein stetiger Streitpunkt, der auch durch die Asyl-Thematik immer...

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Inhalte: Deutschland ist ein Land, in dem Zuwanderung eine lange Tradition hat. In der öffentlichen Wahrnehmung wird kulturelle Vielfalt bisher allerdings nicht immer als Bereicherung erkannt. Gerade politisch ist das Thema ein stetiger Streitpunkt, der auch durch die Asyl-Thematik immer wieder entfacht wird. Doch während in öffentlichen Debatten häufig das Für, Wider und Wieviel diskutiert wird, wollen wir uns die Frage stellen, wie wir das Zusammenleben von einheimischen und zugewanderten Menschen in Deutschland verbessern können. Auf diese Weise werden die Möglichkeiten, Chancen und Voraussetzungen einer interkulturellen Gesellschaft in den Vordergrund gerückt, denn am Ende ist -Gesellschaft- kein abstraktes, entferntes Konstrukt sondern die Gemeinschaft in der wir alle tagtäglich leben. Vor diesem Hintergrund sollen in interdisziplinären Teams neue innovative Ideen für ein erfolgreiches Zusammenleben entwickelt werden. Methode: Interdisziplinäres Arbeiten ist im beruflichen Alltag gängige Praxis und wird auch im wissenschaftlichen Arbeitsalltag immer wichtiger. Im Rahmen dieses Workshops arbeiten Sie gemeinsam mit Studierenden verschiedener Fachrichtungen sowie SchülerInnen an einer gesellschaftlichen Fragestellung. Die Fragestellung wird dabei aus der Sichtweise der verschiedenen beteiligten Wissenschaftskulturen betrachtet und bearbeitet. Sie haben somit die Möglichkeit, ihr eigenes Fachwissen in einem übergeordneten Zusammenhang einzuordnen und mit Methoden anderer Disziplinen zu verknüpfen. Die gesellschaftliche Relevanz der zu bearbeitenden Fragestellung erlaubt es zudem, die Beziehung von Wissenschaft und Gesellschaft kritisch zu hinterfragen. Bei der Bearbeitung kommt die Innovationstechnik des Design Thinking zum Einsatz, durch die innovative Ideen vor dem Hintergrund des interdisziplinären Fachwissens entwickelt werden. Die Anleitung erfolgt durch ein interdisziplinäres Dozententeam der Universität Duisburg-Essen. Lernziele: Studierende sind in der Lage, verschiedene Methoden in ihnen fachfremden Disziplinen anzuwenden, mit dem eigenen Fachwissen zu verknüpfen und kritisch zu hinterfragen. Sie besitzen ein grundlegendes Verständnis der verwendeten Innovationstechnik und können ihr theoretisches Wissen im Rahmen einer gesellschaftlich relevanten Fragestellung anwenden. Für diese Veranstaltung ist kein spezielles Vorwissen erforderlich. Wichtig ist aber die Einbringung des eigenen Fachwissens und der Erfahrung, im bisherigen Studium erlangt wurden, denn nur so können kreative Lösungen im Rahmen des Workshops entwickelt werden. Wird in der Veranstaltung bekannt gegeben. Studium liberale (E3) Universität Duisburg-Essen WiSe 2015/16 M.A. Fritz Estelle M.A