Uni-Essen
14. März 2017Blockseminar Elvis Presley der Rock n Roll und die Jugendkultur in den USA 1950er 1960er
Inhalte: Mit Elvis Presley verbindet sich der Aufstieg und die Blütezeit des Rock
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Mit Elvis Presley verbindet sich der Aufstieg und die Blütezeit des Rock 'n' Roll. Der -King of Rock 'n' Roll - faszinierte eine Generation von Jugendlichen – nicht nur in den USA, sondern auch in Europa. Der Rock 'n' Roll, eine Fusion aus -weißer Country-Music- und -schwarzem- Rhythm and Blues, bestimmte das Lebensgefühl der Jugend der 1950er und 1960er Jahre und markierte eine Aufbruchstimmung in der Nachkriegszeit. Zugleich gilt diese Musikrichtung als kritische Auseinandersetzung mit den von Eltern und Gesellschaft gesetzten Normen. Der Rock 'n' Roll war gesellschaftskritisch und kulturübergreifend. Seine Wurzeln liegen in den Armutsvierteln der Südstaaten-Metropolen wie z. B. Memphis.
Aus verschiedenen Perspektiven wird sich das Seminar mit der Geschichte des Rock 'n' Roll beschäftigen. Inwiefern überwand diese Musik die soziale und rassische Trennung in der amerikanischen Gesellschaft? Inwiefern spiegelte der Rock 'n' Roll die Rebellion der Jugend gegen überkommene gesellschaftliche Normen? Welche Rolle spielten dabei die Persönlichkeit und der Mythos Elvis Presley? Warum wirkte diese Musik auch für die Jugend in Europa und Deutschland attraktiv? Gleichzeitig soll auch der Frage nachgegangen werden, warum der Rock 'n' Roll und sein berühmtester Vertreter Elvis Presley von der Erwachsenengeneration für gesellschaftliche Missstände wie -Rassenvermischung, sexuelle Ausschweifungen, Jugendkriminalität und Gottlosigkeit- verantwortlich gemacht wurde.
Lernziele:
Studierende sind in der Lage, über die Aspekte Musik und Starkult die Motive und Dynamiken jugendlichen Protestes anhand zeithistorischer Quellen zu erarbeiten.
Marc Hendrick, Elvis A. Presley: die Musik, der Mensch, der Mythos, Höfen 2003.
Rudi Thiessen, It's only Rock 'n' Roll but I like it: Kult und Mythos einer Protestbewegung, Berlin 1998.
Detlef Briesen, Klaus Weinhauer, Jugend, Delinquenz und gesellschaftlicher Wandel: Bundesrepublik Deutschland und USA nach dem Zweiten Weltkrieg, Essen 2007.
Institut für Optionale Studien IOS
Die Veranstaltung ist im fachfremden Studium liberale nicht für Studierende der GeiWi geeignet.
Regelmäßige Teilnahme und Referat (3 Credits) oder größere Projektarbeit nach Absprache (4 Credits)
In E3-Veranstaltungen ist die regelmäßige, aktive Teilnahme mit angemessener Vor-/Nachbereitung Voraussetzung, um zur Prüfung zugelassen zu werden. Geduldet wird im IOS eine entschuldigte (!) Fehlzeit von max. 2x2 SWS bei regulären wöchentlichen Veranstaltungen bzw. 3 Zeitstunden bei Blockveranstaltungen.
Universität Duisburg-Essen
SS 2010
Bachelor, Bachelor
Stolberg Eva Maria