Uni-Hannover
14. März 2017Dazugehören und Offensein für das Andere oder Inklusion und Diversität in der Kunst
Das Seminar thematisiert die Notwendigkeit, Inklusion und Offenheit in einem inneren Zusammenhang zu sehen. Das soll am Beispiel des -Designs- erörtert werden, welches sich als übergreifender Gestaltungsmodus einer vielgestaltigen Globalität ausweist. Ausgewählte Positionen, die sich aus interkulturellen Erfahrungen in Geschichte...
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Jetzt Lernplan erstellenDas Seminar thematisiert die Notwendigkeit, Inklusion und Offenheit in einem inneren Zusammenhang zu sehen. Das soll am Beispiel des -Designs- erörtert werden, welches sich als übergreifender Gestaltungsmodus einer vielgestaltigen Globalität ausweist. Ausgewählte Positionen, die sich aus interkulturellen Erfahrungen in Geschichte und Gegenwart speisen, spannen ein breites Reflexions- und Aktionsfeld auf. Die Beispiele werden in pointierenden Texten diskutiert und deren Kontexte in eigenen Gestaltungsübungen erkundet. Unterschiedliche Sichtweisen gewinnen so eine nachvollziehbare Begründung und lassen sich dennoch in Muster überführen, die Verbindungen zwischen Divergentem schaffen.
Die Veranstaltung gliedert sich in 3 Blöcke und beginnt mit vorbereitenden Textauszügen, welche dem Zustandekommen einer offene Haltung sowie der Frage nachgehen, welchen Beitrag das Design i. w. S. leisten könnte. Dem folgt eine Zusammenarbeit mit der Gastkünstlerin Katja Sudec in der Pfingstwoche. Unter dem Titel -Inklusion und Kunst – Sprachen der Kunst als Brücke- geht es darum, künstlerisch kollaborativ zu denken und zu wirken. Frau Sudec, Gründerin und Leiterin der unabhängigen Forschungs- und Lehrgruppe -Cooperate”, stellt ihre von der EU als -best practise- ausgezeichnete Arbeit vor, die aus reichen Kenntnissen und vielfältigen Erfahrungen hinsichtlich heterogener Konstellationen schöpft. An ihre Projektvorstellung schließt sich der Intensiv-Workshop an: -Wie man kollaborativ tätig wird und alle Sinne gebraucht, um künstlerische Wege zu gehen?-. In gemeinschaftlicher Konzeptionierung einer Gruppeninstallation wird versucht, einen anschaulichen Beitrag zur -Brückenfunktion- der Kunst zu leisten. Aus dieser sowohl eingeübten als auch reflektierten Teamarbeit heraus entwickeln sich wiederum Ausgangspunkte für individuelle Projekte, die gemeinsam besprochen und bei überzeugender Ausarbeitung im -look & think- präsentiert werden. So entsteht zum Semesterende hin die Möglichkeit, den Themenzusammenhang des Seminars mit eigenen Erfahrungen zu unterfüttern und das fruchtbare Wechselspiel zwischen Theorie und Praxis zu erproben.
Gasthörendenstudium
Seminar mit Theorie-Praxis-Verknüpfung
Incl. Exkursionswoche mit Frau Katja Sudec
Universität Hannover
SoSe 2015
Kunst, Master LA Sonderpädagogik
Prof. Dr.
Koethen Eva