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14. März 2017Einführung in das Judentum Feste erzählen Theologie 8220
Wer das Judentum kennenlernen will, kommt um das Land Israel (hebr. Erez Jisrael) nicht herum. Land, Volk und die Beziehung zu seinem Volk gehören untrennbar zusammen. Aus den Gebeten, den Festtraditionen und in den Geschichten der Überlieferung spricht die Sehnsucht...
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Jetzt Lernplan erstellenWer das Judentum kennenlernen will, kommt um das Land Israel (hebr. Erez Jisrael) nicht herum. Land, Volk und die Beziehung zu seinem Volk gehören untrennbar zusammen. Aus den Gebeten, den Festtraditionen und in den Geschichten der Überlieferung spricht die Sehnsucht des Volkes, das jahrhundertelang zu großen Teilen in der Diaspora lebte - und lebt. Und obwohl es von vielen Rabbinen als heilige Pflicht angesehen wird, im Lande Israel zu wohnen, dort auszuharren oder dahin zurückzukehren, leben viele Juden eben nicht dort, sondern in der weltweiten Diaspora.
Die Sehnsucht nach dem gelobten Land spiegelt bis heute der Wunsch, mit dem jeder Sederabend des Pesachfestes endet: -Dieses Jahr in Gefangenschaft, nächstes Jahr als Freie. Dieses Jahr hier, nächstes Jahr dort in Jerusalem.-
Damit verbindet sich die Sehnsucht auf Frieden und auch die Sehnsucht nach dem himmlischen Jerusalem.
Die Frage, ob der Staat Israel heute für jeden Juden immer noch das gelobte Land ist, wird ebenso behandelt wie die zionistische Vision Theodor Herzl: -Wenn ihr wollt, ist es kein Märchen-.
Dass aus der Vision ein Staat geworden ist, der für jeden, der dort lebt, eine schöne und harte Realität darstellt, werden einige von Ihnen mit Prof. Dr. Thomas Naumann im nächsten Jahr auf einer Israelexkursion erleben.
Informationen zur politischen Bildung der Bundeszentrale für politische Bildung: Heft Israel (Nr. 278). Das Heft ist z.Zt. vergriffen, aber online lesbar.
Dieter Vetter, Das Judentum. Religion und Nation im Judentum. Anspruch und Wirklichkeit, Frankfurt a.M. 2000.
Evangelische Theologie - Biblische Exegese und Biblische Theologie
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