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Uni-Kassel
14. März 2017

Exkursion Seminar Vegetationskundliche Untersuchung von Gärten Eine Exkursion zu ländlichen Gärten am Haus

- Eine Exkursion zu ländlichen Gärten am Haus Die Exkursion wird zu einem Dorf oder einer Kleinstadt in Hessen führen. Dort wird fünf Tage lang die Vegetation von Gärten beschrieben, in Tabellen verglichen und auf die möglichen Motive von Herstellung...

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- Eine Exkursion zu ländlichen Gärten am Haus Die Exkursion wird zu einem Dorf oder einer Kleinstadt in Hessen führen. Dort wird fünf Tage lang die Vegetation von Gärten beschrieben, in Tabellen verglichen und auf die möglichen Motive von Herstellung und Unterhaltung untersucht. Auch wenn inzwischen geklärt ist, dass Bauerngärten eine Erfindung des19. Jahrhunderts sind (Ziburski 2013), werden Gärten mit Motiven aus jenen Bauerngärten vom Ende des 19. Jahrhunderts immer weiter gebaut. Ihnen wird nach wie vor eine lange bäuerliche Tradition nachgesagt, um zu unterstreichen, dass sich auf dem Land wenig geändert hat und dieser Gartentyp robust ist. Hauser (2011) schlägt vor, vom Bauerngarten den ländlichen Garten zu unterscheiden. Das sind Gärten mit Nutzpflanzen, die bis heute in ländlichen Siedlungen zu finden sind. Wie können diese nun wiederum von Gärten unterschieden werden, die an Einfamilienhäusern zu finden sind, welche aktuell Stadt- und Dorfränder prägen? Verschiedene Gartentypen werden untersucht, um eine Antwort zu bekommen. Ist an der Ausstattung zu erkennen, ob viel oder wenig darin gearbeitet wird? An der Auswahl der Pflanzen und der Art und Intensität der Pflege ist schon sehr viel zu erkennen, wenn möglich, wollen wir uns auch in Gespräche verwickeln lassen, um mehr über die möglichen Motive zu erfahren, einen Garten zu bearbeiten. Von Interesse sind nicht nur Gemüse und Blumen, sondern auch das -Unkraut-, die Organisation und die Bearbeitung des Gartens. Deshalb werden grundlegende Kenntnisse der Vegetationskunde, der Pflanzenverwendung, der Nutzpflanzenkunde, des Gartenbaus und der Freiraumplanung vermittelt. Als Nachweise dienen Vegetationsaufnahmen, Tabellen, Skizzen und Texte. Vorbereitende Literatur (fett gesetzt vorrangig): Arndt, P. sowie 30 weitere Autoren und Autorinnen 2001: Der Gartenbau in vier Abtheilungen oder: Die Haus-Gemüse-Wirtschaft. Notizbuch 57 der Kasseler Schule. Kassel Braun-Blanquet, J. 1964: Pflanzensoziologie. Wien, New York Brun-Hool, J. 1984: Bauerngärten im Kanton Luzern. In: Mitteilungen der Naturforschenden Gesellschaft Luzern. 28. Band. Lurzern Fischer, R.; Bellin-Harder, F. 2013: Ideal und Wirklichkeit bäuerlicher Gärten. In: Stadt+Grün 2/2013: 40-46 Hauser, R. 2011: Ideal und Wirklichkeit ländlicher Gärten. Unveröff. Mnskr. Masterarbeit am FG Landschaftsbau, Landschaftsmanagement und Vegetationsentwicklung des FB 6 ASL der Universität Kassel. Schulmeyer-Torres, D. 1994: Bauerngärten. Historische Entwicklung und Charakterisierung des aktuellen Artenbestandes der ländlichen Gärten in West-Mitteleuropa anhand ökologischer und historisch-geographischer Merkmale. Saarbrücken Ziburski, A. 2013: Die Erfinder des Bauerngartens. In: Landlust Jan/Feb 2013: 16-19 FB 06 Architektur, Stadtplanung, Landschaftsplanung Uni Kassel WiSe 2013/14 Architektur Dr.-Ing. Bellin Harder Florian Ing