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Uni-Siegen
14. März 2017

Experimentierfeld Garten

-Manchmal sagt es einem ein Baum, was man nicht in Büchern lesen kann.- C.G. Jung Spätestens seit der Antike legte der Mensch Gärten an und bewirtschaftete diese. Jedoch ist der Garten in Form des Paradieses (Garten Eden), vom Anbeginn an...

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-Manchmal sagt es einem ein Baum, was man nicht in Büchern lesen kann.- C.G. Jung Spätestens seit der Antike legte der Mensch Gärten an und bewirtschaftete diese. Jedoch ist der Garten in Form des Paradieses (Garten Eden), vom Anbeginn an mit der Menschheit verknüpft. Der Garten ist Sehnsuchtsort und Ort der Verderbnis zugleich. In der heutigen Zeit rückt der Garten, als domestizierte Natur, wieder vermehrt in den Fokus, sei es in Form von Schrebergärten, Land-art oder auch Guerillagardening. Im Garten findet man zudem hoch komplexe chemische Vorgänge. Von der Photosynthese über die Bodendüngung, bis hin zu Schutzmechanismen der Pflanzen. In diesem Seminar soll die Spannung zwischen den Künsten und den Naturwissenschaften produktiv zur Aneignung, Entwicklung und Reflektion neuer Zugänge genutzt und Strategien zur Erfassung, Beschreibung und Lösung von Problemen entwickelt werden. Eigene Forschungsprojekte sollen entstehen und präsentiert werden. Ausgangspunkt und Arbeitsort ist das Freilandlabor FLEX der Chemiedidaktik der Universität Siegen. Das sich auf etwa auf 6500 m2 erstreckende Freilandlabor FLEX in Wenden bietet neben Wiesen, Beeten, Büschen und Bäumen auch einen Teich, zwei Schafe, Weidentipis sowie einen Schuppen. In interdisziplinären Kleingruppen soll eine forschende Auseinandersetzung mit dem Gelände und den dortigen Gegebenheiten erfolgen. Dabei können sowohl künstlerische bzw. chemische Forschungsansätze als auch kunst-/chemiedidaktische Vorgehensweisen genutzt und adaptiert werden. Die zum Teil gezähmte Wildnis in Form des Gartens steht dabei im Fokus des Seminars. Kunstpädagogik Es besteht die Möglichkeit des Erwerbs eines benoteten Leistungsnachweises (2KP oder 3LP). Die Modalitäten werden am ersten Seminartermin bekannt gegeben. Universität Siegen SoSe 2014 Theis Miriam