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Uni-Siegen
14. März 2017

Geschichten der Kunst Ernst H Gombrich Geschichte der Kunst

-Dieses Buch ist für alle bestimmt, die gern einen ersten Überblick über ein verwirrend reiches und erstaunlich merkwürdiges Gebiet gewinnen wollen. Es will dem Neuling in diesem Bereich die großen Richtlinien abstecken, ohne ihn durch allzu viele Einzelheiten zu verwirren;...

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-Dieses Buch ist für alle bestimmt, die gern einen ersten Überblick über ein verwirrend reiches und erstaunlich merkwürdiges Gebiet gewinnen wollen. Es will dem Neuling in diesem Bereich die großen Richtlinien abstecken, ohne ihn durch allzu viele Einzelheiten zu verwirren; es möchte ihm helfen, sich erst ein wenig zurechtzufinden, damit er dann mit größerem Nutzen zu der reichen Fachliteratur greifen kann (…).- So umreißt der Kunsthistoriker Ernst Hans Gombrich, 1909 in Wien geboren und in London 2001 gestorben, im Vorwort der ersten deutschen Ausgabe von Die Geschichte der Kunst Sinn und Zweck seiner Darstellung. Konzipiert hat Gombrich seine Geschichte der Kunst für -junge Leser-. Sie hält er für besonders unbestechlich. Er teilt ihr Mißtrauen gegen falsches Pathos und bloßes -Gerede- über Kunst. Zu den schlagkräftigen Sätzen der 1950 zuerst als Story of Art erschienen Ausgabe zählt: -Genau genommen gibt es -die Kunst- gar nicht. Es gibt nur Künstler.- Gombrich erzählt daher -in einfacher Sprache wieder einmal die alte Geschichte von der Kunst-, von der -Kunst der Urzeit, der Primitiven und Amerikas vor seiner Entdeckung- bis zur zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts, und zwar als Geschichte der Künstler und als -eine zusammenhängende Geschichte-. Heute können wir ohne größere Probleme auf Reproduktionen von Kunstwerken und auf Bilder, auf Materialien und Informationen zugreifen. Doch gerade die Verfügbarkeit und die Fülle der Materialien konfrontiert uns mit dem neuen alten Problem, wie wir sie ordnen, wie wir sie -erzählen-, in welche Optik wir sie fassen sollen. Diese neue Situation wollen wir zum Anlass nehmen, um die Tragfähigkeit von Gombrichs Erzählung (wieder) zu erproben. Gombrichs für junge Leser konzipierte Darstellung gilt als besonders solide und transparent, die zahlreichen neuen Auflagen zeugen von ihrem Erfolg auch bei einem breiten Publikum. Wir werden sie im Seminar im Sinne Gombrichs als -Orientierungsbehelf- nutzen, uns mit ihr einen Überblick über die Geschichte der Künstler, der Werke, der Jahrhunderte verschaffen, im Horizont neuer Möglichkeiten aber auch kritische Fragen an sie richten. Ernst Hans Gombrich, Die Geschichte der Kunst, verschiedene Orte, alle Auflagen, 1958-2009 Kunst Die Teilnahme an der Einführungsveranstaltung ist Voraussetzung für die weitere Teilnahme an dem Blockseminar!!! Referat und Diskussion Universität Siegen SoSe 2015 26 Priv.-Doz. Dr. A Quast Antje 26 Priv Doz A