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Uni-München
14. März 2017

Hauptseminar Afrikanistische Kunstgeschichte Forschungsfelder Geschichte und Methoden

Mit seiner Installation Museum of Contemporary African Art verweist Meschac Gaba auf eine Leerstelle – auf die Inexistenz einer Institution, die Gegenwartskunst aus Afrika sammeln, dokumentieren und ausstellen würde. Die zeitgenössische Kunst Afrikas und der Diaspora, so sein Befund, fällt...

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Mit seiner Installation Museum of Contemporary African Art verweist Meschac Gaba auf eine Leerstelle – auf die Inexistenz einer Institution, die Gegenwartskunst aus Afrika sammeln, dokumentieren und ausstellen würde. Die zeitgenössische Kunst Afrikas und der Diaspora, so sein Befund, fällt durch (fast) alle Raster; sie scheint nicht in das auf den ‚Ausstellungskomplex' zurückreichende westliche Institutionengefüge der Kunst und der Wissenschaften, hier Kunstgeschichte und Ethnologie, zu passen. Auch die Einordnung älterer, oft als ‚traditionell' angesprochener Kunstobjekte oder Artefakte offenbart ideologische Querelen und spiegelt sich in besonderen Ausstellungs- und Museumskonzeptionen sowie wissenschaftlichen Diskursen. In dem Seminar soll es um die Frage nach dem -Ort der Kunst aus Afrika im Gefüge westlicher Institutionen und Diskurse- sowie ihrer Kritik und Erweiterung durch nichtwestliche Kunsthistoriker gehen – und zwar aus Perspektive einer Disziplin, die sich -Kunst Afrikas- oder afrikanistische Kunstgeschichte nennt. Als solche hat sie sich Mitte der 1950er Jahre in Nordamerika entlang kunsthistorischer und etwas später auch kunstethnologischer Methoden und Theorien etabliert. In drei großen Themenblöcken stehen also die Geschichte der afrikanistischen Kunstgeschichte (Anfänge, Frage nach Künstlern und Werkstätten, ‚indigene Ästhetik et al), ihre Forschungsfelder (mehrheitlich zur sog, traditionellen Kunst und ihrer stetigen Aktualisierungen) sowie die Methoden (Ikonographie/Ikonologie, oral history, teilnehmende Beobachtung, ANT et al) im Zentrum. Ergänzend zum Seminar ist ein Studientag geplant, bei dem Vertreter und Vertreterinnen der afrikanistischen Kunstgeschichte ihre aktuellen Forschungen vorstellen und diskutieren. Department Kunstwissenschaften Für alle Studiengänge gilt: Rechtsverbindlich ist nur die jeweilige Prüfungs- und Studienordnung in der jeweils aktuell gültigen Fassung! B.A. Hauptfach Kunstgeschichte, PStO 2012 (Hauptseminar) (9 ECTS) ERASMUS-StudentInnen • Referat (ca. 20-40 Minuten) und Hausarbeit (ca. 30.000 Zeichen) oder Thesenpapier (ca. 7.500 Zeichen) und Hausarbeit (ca. 30.000 Zeichen) • Bewertung: bestanden/nicht bestanden und benotet B.A. Hauptfach Kunstgeschichte, PStO 2010 (Hauptseminar) (9 ECTS) • Referat (ca. 20-40 Minuten) und Hausarbeit (ca. 30.000 Zeichen) oder Wissenschaftliches Protokoll (ca. 7.500 Zeichen) und Hausarbeit (ca. 30.000 Zeichen) • Bewertung: benotet und benotet B.A. Nebenfach Kunst Musik Theater, PStO 2011 (Hauptseminar (9 ECTS) • Referat (ca. 20-40 Minuten) und Hausarbeit (ca. 30.000 Zeichen) oder Wissenschaftliches Protokoll (ca. 7.500 Zeichen) und Hausarbeit (ca. 30.000 Zeichen) • Bewertung: benotet und benotet Master Kunstgeschichte, Hauptseminar (12 ECTS), ERASMUS-StudentInnen • Hausarbeit (ca. 45.000-50.000 Zeichen) und Referat (20-40 Minuten) oder Hausarbeit (ca. 45.000-50.000 Zeichen) und wissenschaftliches Protokoll (ca. 7.500 Zeichen) oder Hausarbeit (ca. 45.000-50.000 Zeichen) und Thesenpapier (ca. 7.500 Zeichen) • Bewertung: benotet und bestanden/nicht bestanden Master Kunstgeschichte, Forschungsseminar (15 ECTS) • Hausarbeit (ca. 70.000 Zeichen) und Referat (20-40 Minuten) oder Hausarbeit (ca. 65.000 Zeichen) und wissenschaftliches Protokoll (ca. 7.500 Zeichen oder Hausarbeit (ca. 65.000 Zeichen) und Thesenpapier (ca. 7.500 Zeichen) • Bewertung: benotet LMU München SoSe 2016 Univ.Prof.Dr. Pinther Kerstin