Uni-München
14. März 2017Hauptseminar Das Interesse an volkssprachlicher höfischer schulischer juristischer und religiöser Literatur im Spiegel der spätmittelalterlichen Handschriften der Bayerischen Staatsbibliothek
Auf der Grundlage der Dissertation von Dr. Andreas Erhard (über die BSB und die UB als edoc zugänglich, Zugang: edoc.ub-uni-muenchen.de) und gemeinsam mit Herrn Dr. Erhard werden wir im Seminar Handschriften im Besitz folgende -sozialer Gruppen- betrachten: für den Adel...
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Jetzt Lernplan erstellenAuf der Grundlage der Dissertation von Dr. Andreas Erhard (über die BSB und die UB als edoc zugänglich, Zugang: edoc.ub-uni-muenchen.de) und gemeinsam mit Herrn Dr. Erhard werden wir im Seminar Handschriften im Besitz folgende -sozialer Gruppen- betrachten:
für den Adel , konkret:
-Die literarischen Interessen des niederbayerischen Adeligen Ortolf von Trenbach d. J. (1430-1502) nach den Handschriften Cgm 4871, 4872, 4873-
(-Lohengrin--Epos, Reise- und Pilgerliteratur: -Visionen des Ritters Georg von Ungarn- – -Reisen des Ritters John Madeville-, Texte zur beruflichen und privaten Lebenspraxis: der juristisch-theologische Traktat -Belial- und das Fragment des Ehebüchleins - Sermo de matrimonio - in deutscher Übersetzung)
für das Patriziat, konkret:
-Sigmund Gossembrot d. Ä. als Auftraggeber des Cgm 402: Augsburger Frühhumanismus im Zeichen spätmittelalterlicher Frömmigkeit-
( Die Legenden der Augsburger Bistumsheiligen Ulrich, Simpert und Afra, Christliche Lehrdichtung: -Tobiaslehre- , -Spruchsammlung der Fürstenlehren- nach Johannes von Indersdorf, Pastoraltheologische Literatur der ‚Wiener Schule’ und Melker Reform, Thomas Peuntners -Büchlein von der Liebhabung Gottes-)
für den Weltklerus , konkret:
-Das Gebrauchsinteresse des Freisinger Domherren Diepold von Waldeck (gest. 1483) an der volkssprachlichen Naturkunde -Buch der Natur- (1349/50) des Regensburger Domherren Konrad von Megenberg (1309- 1374) nach der Handschrift Cgm 585-
für den Mönchs- und Chorherrenorden , konkret:
-Besitz- und Gebrauchsinteresse des Priors der Augustiner-Chorherren von Rebdorf an den Predigten Johannes Taulers in der Handschrift Cgm 627-
Das Spektrum kann und soll, im Blick auf die Interessen der Teilnehmer und im Rahmen der Möglichkeiten des Seminars, erweitert werden um den großen Bereich der Nonnenorden (tabellarische Übersicht über Vorbesitzer und Handschriften im Anhang S. 413/14) und des Bürgertums (tabellarische Übersicht im Anhang S. 415/16) .
Damit die Seminarteilnehmer in dem umfangreichen Literaturverzeichnis zu den -sozialen Gruppen ( in der Dissertation S. 418-464 ) nicht -untergehen-, ist zu wünschen und zu empfehlen, dass eine erste Leseerfahrung mit der Dissertation zu Beginn des Seminars vorhanden ist. Im Mittelpunkt sollen die spätmittelalterlichen datierten Handschriften der Bayerischen Staatsbibliothek München und die Erschließung dieser Handschriften nach den Kriterien der literarischen Interessen ihrer Besitzer stehen.
Andreas Erhard (2009), Untersuchungen zum Besitz- und Gebrauchsinteresse an deutschsprachigen Handschriften im 15. Jahrhundert nach den Beständen der Bayerischen Staatsbibliothek München. Dissertation, LMU München: Fakultät für Sprach- und Literaturwissenschaft
Leistungsnachweis
Grundsätzlich gilt für alle Studiengänge:
Wenn es alternative Prüfungsformen gibt, dann liegt die Wahl der Prüfungsform bei dem/der Prüfenden.
B.A.-Hauptfach Germanistik:
Hausarbeit (ca. 40.000 Zeichen). Die Prüfung wird benotet.
UNTER VORBEHALT DER GENEHMIGUNG DER ENTSPRECHENDEN SATZUNG:
Masterseminar der Neueren deutschen Literatur im Rahmen des Gemeinsamer Geistes- und Soz.Wiss. Profilbereichs:
Forschungsorientierte Seminararbeit (ca. 45.000 Zeichen). Die Prüfung wird benotet.
UNTER VORBEHALT DER GENEHMIGUNG DER ENTSPRECHENDEN SATZUNG:
Masterseminar im Rahmen des M.A.-Studiengangs Germanistische Literaturwissenschaft
Forschungsorientierte Seminararbeit (ca. 45.000 Zeichen). Die Prüfung wird benotet.
Alle Lehrämter Deutsch (modularisiert):
Hausarbeit (30.000-40.000 Zeichen). Die Prüfung wird benotet (Ausnahme: im Freien Bereich im LA GS/HS/RS wird die Prüfung mit bestanden/nicht-bestanden bewertet).
Wichtig:
Für alle Studiengänge gilt: Rechtsverbindlich ist nur die jeweilige Prüfungs- und Studienordnung in der jeweils aktuell gültigen Fassung.
Erhard, Andreas
Grundsätzlich gilt für alle Studiengänge:
Wenn es alternative Prüfungsformen gibt, dann liegt die Wahl der Prüfungsform bei dem/der Prüfenden.
B.A.-Hauptfach Germanistik:
Hausarbeit (ca. 40.000 Zeichen). Die Prüfung wird benotet.
UNTER VORBEHALT DER GENEHMIGUNG DER ENTSPRECHENDEN SATZUNG:
Masterseminar der Neueren deutschen Literatur im Rahmen des Gemeinsamer Geistes- und Soz.Wiss. Profilbereichs:
Forschungsorientierte Seminararbeit (ca. 45.000 Zeichen). Die Prüfung wird benotet.
UNTER VORBEHALT DER GENEHMIGUNG DER ENTSPRECHENDEN SATZUNG:
Masterseminar im Rahmen des M.A.-Studiengangs Germanistische Literaturwissenschaft
Forschungsorientierte Seminararbeit (ca. 45.000 Zeichen). Die Prüfung wird benotet.
Alle Lehrämter Deutsch (modularisiert):
Hausarbeit (30.000-40.000 Zeichen). Die Prüfung wird benotet (Ausnahme: im Freien Bereich im LA GS/HS/RS wird die Prüfung mit bestanden/nicht-bestanden bewertet).
Wichtig:
Für alle Studiengänge gilt: Rechtsverbindlich ist nur die jeweilige Prüfungs- und Studienordnung in der jeweils aktuell gültigen Fassung.
LMU München
SoSe 2015
apl. Professor
Unterreitmeier Hans Professor