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Uni-München
14. März 2017

Hauptseminar Humanspezifische Kognition und Sprache

Das Hauptseminar bildet zusammen mit der gleichnamigen Vorlesung ein inhaltlich kohärentes Modul. In der Vorlesung werden spezifische Wissenskomponenten als Grundlage für die Arbeit im Hauptseminar bereitgestellt und kontroverse Positionen im Fach vorgestellt. Im Zentrum steht die Frage, was das Alleinstellungsmerkmal...

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Das Hauptseminar bildet zusammen mit der gleichnamigen Vorlesung ein inhaltlich kohärentes Modul. In der Vorlesung werden spezifische Wissenskomponenten als Grundlage für die Arbeit im Hauptseminar bereitgestellt und kontroverse Positionen im Fach vorgestellt. Im Zentrum steht die Frage, was das Alleinstellungsmerkmal humanspezifischer Kognition darstellt. Dabei geht es u.a. um kognitive Komponenten wie das Arbeitsgedächtnis, die Fähigkeit zu instinktunabhängier Kategorisierung, die Fähigkeit, -Zeitreisen- in die Zukunft und in die Vergangenheit zu machen und virtuelle Welten und Spiele zu entwerfen. Im Zentrum steht die Frage, wieso spezifische kognitive Module wie zum Beispiel das Arbeitsgedächtnis oder das episodische Gedächtnis im Vergleich zu den Korrelaten bei höheren Tieren optimiert sind. Miteinbezogen bei der Ermittlung humanspezifischer kognitiver Komponenten wird auch die Evolution von Sprache sowie weiterer humanspezifischer Symbolsysteme wie etwa Musik und Mathematik. Eine weitere Frage, die sich stellt, ist, ob es tatsächlich sinnvoll ist Sprache als Instinkt einzuordnen, wie das Steven Pinker in seinem Buch -Language as an instinct- vorschlägt, oder ob Sprache nicht vielmehr ein System darstellt, das Instinktprogramme überschreibt. Die Teilnahme am Hauptseminar setzt die Teilnahme an der Vorlesung voraus. Die Teilnahme ist obligatorisch für Studierende im Hauptfach Germanistik bzw. Germanistische Linguistik; sie wird empfohlen, ist aber nicht obligatorisch für Studierende des M.A.-Sprachtherapie. Fakultät für Sprach- und Literaturwissenschaften Grundsätzlich gilt für alle Studiengänge: Wenn es alternative Prüfungsformen gibt, dann liegt die Wahl der Prüfungsform bei dem/der Prüfenden. B.A.-Hauptfach Germanistik: Hausarbeit (ca. 40.000 Zeichen). Die Prüfung wird benotet. Alle Lehrämter Deutsch (modularisiert) inklusive MA Berufliche Bildung (TUM) und MA Wipäd: Hausarbeit (30.000-40.000 Zeichen). Die Prüfung wird benotet. M.A. Germanistische Linguistik (vorläufig, weil Satzung noch nicht rechtskräftig): Forschungsorientierte Seminararbeit (ca. 45.000 Zeichen). Die Prüfung wird benotet. Im Rahmen des Profilbereichs in Masterstudiengängen (vorläufig, weil Satzung noch nicht rechtskräftig): Forschungsorientierte Seminararbeit (ca. 45.000 Zeichen) Wichtig: Für alle Studiengänge gilt: Rechtsverbindlich ist nur die jeweilige Prüfungs- und Studienordnung in der jeweils aktuell gültigen Fassung. LMU München WiSe 1415 Prof.Dr.phil. Leiß Elisabeth .phil