Uni-München
14. März 2017Hauptseminar Modalität im Deutschen im Vergleich mit ausgewählten europäischen Sprachen
Im vorliegenden Seminar werden ausgewählte Aspekte der Modalität behandelt, wobei der Schwerpunkt auf den grammatischen Ausdrucksmitteln der Modalität liegt, während Modalitätskonzepte in modernen Semantiktheorien als notwendige Hintergrundkenntnisse im ersten Teil des Seminars kurz skizziert werden. Die thematischen Schwerpunkte: Modalverben, Verbmodus,...
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Jetzt Lernplan erstellenIm vorliegenden Seminar werden ausgewählte Aspekte der Modalität behandelt, wobei der Schwerpunkt auf den grammatischen Ausdrucksmitteln der Modalität liegt, während Modalitätskonzepte in modernen Semantiktheorien als notwendige Hintergrundkenntnisse im ersten Teil des Seminars kurz skizziert werden. Die thematischen Schwerpunkte: Modalverben, Verbmodus, modale Satzadverbien, Satzmodus und (Satz)Modalität, Satzmoduspartikeln, Modalpartikeln.
Diese Fragen werden aus einer kontrastiv-typologischen Perspektive behandelt, indem die modalen Ausdrucksmittel des Deutschen vor dem Hintergrund der möglichen Modalausdrücke in den Sprachen Europas dargestellt werden. Die Kontrastsprachen sind Englisch, Italienisch, Russisch, Finnisch, Ungarisch, Türkisch und Albanisch. Diese Sprachen werden als ein -typologischer Querschnitt- der europäischen Sprachen verstanden. Die behandelten Beispiele aus den Kontrastsprachen werden immer mit Interlinearglossen erläutert, die Kenntnis dieser Sprachen ist deshalb keine Voraussetzung für die Teilnahme am Seminar.
Die Liste der behandelten Kontrastsprachen kann abhängig von den Sprachkenntnissen der TeilnehmerInnen erweitert werden.
Leistungsnachweis: Ein mündliches Kurzreferat sowie eine Hausarbeit (aufgrund der geltenden Prüfungs- und Studienordnung). Das Kurzreferat versteht sich als Vorstufe der Hausarbeit. Das Thema für Referat und Hausarbeit ist ein ausgewähltes Ausdrucksmittel der Modalität im Deutschen im Vergleich mit einer frei gewählten Kontrastsprache.
Sonstiges: Wichtig! Die TeilnehmerInnen werden gebeten, den Seminarleiter rechtzeitig per E-Mail zu kontaktieren, um die Referatthemen zu besprechen! E-Mail: peteria@t-online.hu
Vorbereitende Literatur:
Abraham, Werner / Leiss, Elisabeth (2009): Modalität: Epistemik und Evidentialität bei Modalverb, Adverb, Modalpartikel und Modus. Tübingen: Stauffenburg. (frei gewählte Lektüren besonders zu dem als Referatsthema gewählten modalen Ausdrucksmittel);
Roelcke, Thorsten (Hg.) (2003): Variationstypologie. Variation Typology. Ein sprachtypologisches Handbuch der europäischen Sprachen in Geschichte und Gegenwart. Berlin / New York: de Gruyter. (frei gewählte Lektüren besonders zu der für das Referat gewählten Kontrastsprache)
Leistungsnachweis
Grundsätzlich gilt für alle Studiengänge:
Wenn es alternative Prüfungsformen gibt, dann liegt die Wahl der Prüfungsform bei dem/der Prüfenden.
B.A.-Hauptfach Germanistik:
Hausarbeit (ca. 40.000 Zeichen). Die Prüfung wird benotet.
Alle Lehrämter Deutsch (modularisiert) inklusive MA Berufliche Bildung (TUM) und MA Wipäd:
Hausarbeit (30.000-40.000 Zeichen). Die Prüfung wird benotet.
M.A. Germanistische Linguistik (vorläufig, weil Satzung noch nicht rechtskräftig):
Forschungsorientierte Seminararbeit (ca. 45.000 Zeichen). Die Prüfung wird benotet.
Im Rahmen des Profilbereichs in Masterstudiengängen (vorläufig, weil Satzung noch nicht rechtskräftig):
Forschungsorientierte Seminararbeit (ca. 45.000 Zeichen)
Wichtig:
Für alle Studiengänge gilt: Rechtsverbindlich ist nur die jeweilige Prüfungs- und Studienordnung in der jeweils aktuell gültigen Fassung.
Fakultät für Sprach- und Literaturwissenschaften
Grundsätzlich gilt für alle Studiengänge:
Wenn es alternative Prüfungsformen gibt, dann liegt die Wahl der Prüfungsform bei dem/der Prüfenden.
B.A.-Hauptfach Germanistik:
Hausarbeit (ca. 40.000 Zeichen). Die Prüfung wird benotet.
Alle Lehrämter Deutsch (modularisiert) inklusive MA Berufliche Bildung (TUM) und MA Wipäd:
Hausarbeit (30.000-40.000 Zeichen). Die Prüfung wird benotet.
M.A. Germanistische Linguistik (vorläufig, weil Satzung noch nicht rechtskräftig):
Forschungsorientierte Seminararbeit (ca. 45.000 Zeichen). Die Prüfung wird benotet.
Im Rahmen des Profilbereichs in Masterstudiengängen (vorläufig, weil Satzung noch nicht rechtskräftig):
Forschungsorientierte Seminararbeit (ca. 45.000 Zeichen)
Wichtig:
Für alle Studiengänge gilt: Rechtsverbindlich ist nur die jeweilige Prüfungs- und Studienordnung in der jeweils aktuell gültigen Fassung.
LMU München
SoSe 2015
Péteri Attila