Uni-Siegen
14. März 2017In Steps wirksame Faktoren schulischer Transition Beratung Prävention und Umgang mit Lern und Verhaltensbeeinträchtigungen
Platz 138 der 138 Plätze umfassenden Einflussfaktorenliste in Bezug auf den Lernerfolg , die John Hattie 2009 vorgelegt hat, belegt der Wirkfaktor -Schulwechsel-. Seine Analyse mündet in der Schlussfolgerung, dass die entscheidende Variable für das erfolgreiche Bewältigen einer Transition das...
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Jetzt Lernplan erstellenPlatz 138 der 138 Plätze umfassenden Einflussfaktorenliste in Bezug auf den Lernerfolg , die John Hattie 2009 vorgelegt hat, belegt der Wirkfaktor -Schulwechsel-. Seine Analyse mündet in der Schlussfolgerung, dass die entscheidende Variable für das erfolgreiche Bewältigen einer Transition das Finden neuer Freunde im ersten Monat nach dem Wechsel ist. Wenn wir nun davon ausgehen, dass für viele Schülerinnen und Schüler mit Förderbedarf in der emotionalen- und sozialen Entwicklung gerade das -Freunde finden- eine besondere Herausforderung bzw. eine Überforderung darstellt, dann wird schnell klar, welche wichtige Rolle dieses Thema in der (sonder-)pädagogischen Forschung und Praxis spielt oder spielen sollte. Schulische Transitionen im Sinne von Entwicklungsübergängen wie der Wechsel vom Kindergarten zur Grundschule, der Übergang von der Grundschule an die weiterführende Schule und insbesondere auch die Rückschulung von einer Förderschule an eine allgemeinbildende Schule gehören nach dem aktuellen Stand der Forschung zu den tiefgreifendsten Einschnitten im Leben eines jungen Menschen. Ist der Verlauf günstig, können solche Übergangsphasen die kindliche Entwicklung stimulieren und einen positiven Effekt auf das Selbstkonzept und die Leistungsbereitschaft haben. Bei ungünstigem Verlauf kann es, wie empirische Studien belegen, zu Anpassungsschwierigkeiten im sozial-emotionalen Bereich bis hin zur Schulverweigerung kommen. Das Seminar ermöglicht einen theorie- und praxisnahen Einstieg in das Thema.
Beachten Sie bitte, dass die Anmeldung zu dieser Veranstaltung nur über LSF möglich ist. Die Teilnahme an der ersten Sitzung ist verbindlich! Bei Nichtteilnahme an der ersten Sitzung wird der Seminarplatz an Studierende auf der Warteliste vergeben. Ausnahme: Ankündigung und Vorlage eines ärztlichen Attests oder Bekanntgabe besonders triftiger Gründe in der letzten Woche der vorlesungsfreien Zeit. Das Nachrücken in die Veranstaltung ist ausschließlich über einen Platz auf der Warteliste oder über Härtefallregelung möglich.
Entwicklung und Inklusion
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SoSe 2015
Jun.-Prof. Dr.
Mays Daniel Jun