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Uni-Essen
15. März 2017

Interpretative Soziologie und qualitative Methoden

Zu dieser Veranstaltung sind maximal 35 BA-Studierende des Moduls E3 Studium liberale eingeladen. Ausschließlich für E3-Studierende finden Sie die Anmeldebedingungen und die Online-Anmeldemaske auf der Seite www.uni-due.de/ios. Bitte melden Sie sich NICHT über LSF an, auch wenn dies möglich sein...

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Zu dieser Veranstaltung sind maximal 35 BA-Studierende des Moduls E3 Studium liberale eingeladen. Ausschließlich für E3-Studierende finden Sie die Anmeldebedingungen und die Online-Anmeldemaske auf der Seite www.uni-due.de/ios. Bitte melden Sie sich NICHT über LSF an, auch wenn dies möglich sein sollte. In Forschung und Berufspraxis werden Sie zunehmend mit den sogenannten -qualitativen- Methoden konfrontiert, also Methoden, die auf der Grundlage von offenen Erhebungsverfahren rekonstruieren, welchen impliziten Regeln soziale Praxis folgt. Die Vorlesung hat das Ziel, Sie in die sozialtheoretischen Voraussetzungen dieser Methoden einzuführen (Stichwort -Interpretatives Paradigma-) und Ihnen Grundkenntnisse von qualitativen Erhebungs- und Auswertungsverfahren nahezubringen. Das ist u.a. dann wichtig, wenn Sie die Qualität von Studien beurteilen wollen, in denen qualitative Methoden verwendet werden. Lernziele: -Kenntnis der Grundannahmen des interpretativen Paradigmas und der methodologischen Grundsätze sinnverstehender empirischer Forschung. - Aneignung von typischen Verfahren der Datenerhebung in der rekonstruktiven Sozialforschung, insbesondere der verschiedenen Interviewtechniken - Aneignung von Verfahren der Datenauswertung und Systematisierung der Ergebnisse, insbesondere Verfahren der Analyse von Interviewtexten - Zentrale Annahmen des interpretativen Paradigmas Inhalte: - Erhebungsverfahren in der qualitativen Sozialforschung (u.a. verschiedene Interviewtechniken, Gruppendiskussion, Beobachtungsverfahren, Dokumentenanalyse, etc.) - Ausgewählte Auswertungsverfahren (u.a. Grounded Theory, Inhaltsanalyse, Objektive Hermeneutik, Dokumentarische Methode, Diskursanalyse) - Design von qualitativ empirischen Forschungsprojekten und Vorgehensweise. Es wird geübt, eine Forschungsfrage in ein mögliches Design für eine Fallstudie umzusetzen. Der Besuch der Übungen zur Vorlesungen ist freiwillig, wird aber sehr empfohlen.

• Przyborski, Aglaja und Monika Wohlrab-Sahr (2008). Qualitative Sozialforschung. Ein Arbeitsbuch. München: Oldenbourg. • Bohnsack, Ralf; Marotzki, Winfried & Meuser, Michael (Hrsg.), 2003: Hauptbegriffe qualitativer Sozialforschung. Opladen: Barbara Budrich / UTB. • Flick, Uwe; Kardoff, Ernst von; Steinke, Ines (Hg.) (2007): Qualitative Forschung. Ein Handbuch. Reinbek bei Hamburg: Rowohlt. • Arbeitsgruppe Bielefelder Soziologen (Hg.) (1973) Alltagswissen, Interaktion und gesellschaftliche Wirklichkeit, Reinbek, Rowohlt. • Schütz, Alfred (1971) Gesammelte Aufsätze, den Haag: Martinus Nijhoff • Abels, Heinz (Hrsg.), 2004: Interaktion, Identität, Präsentation. Kleine Einführung in interpretative Theorien der Soziologie. • Strübing, Jörg & Schnettler, Bernt (Hrsg.), 2004: Methodologie interpretativer Sozialforschung. Klassische Grundlagentexte. Konstanz: UVK / UTB. Sozialwissenschaften Klausur Der Besuch der Übungen zur Vorlesungen ist freiwillig, wird aber sehr empfohlen. Universität Duisburg-Essen WS 2012/13 Soz B.A., Soziologie (Bachelor of Arts) Prof. Dr. Weiß Anja