Zurück zum Vorlesungsverzeichnis
Uni-Dortmund
14. März 2017

Kompaktveranstaltung Teilhabe mehr als nur dabei sein Historische und gesellschaftliche Aspekte von Inklusion und Exklusion

Ein neues Leitbild wächst in der deutschen Behindertenhilfe. Ihm liegt ein neues Bild von -Behinderung- zugrunde und es folgt den Prinzipien der Selbstbestimmung und der Teilhabe. Dies wirkt sich aus auf die Gestaltung organisierter -Unterstützungsleistungen- für Menschen mit Behinderungserfahrung. Der...

Erstelle deinen persönlichen Lernplan

Wir helfen dir, diesen Kurs optimal vorzubereiten — mit einem individuellen Lernplan, Tipps und passenden Ressourcen.

Jetzt Lernplan erstellen
Ein neues Leitbild wächst in der deutschen Behindertenhilfe. Ihm liegt ein neues Bild von -Behinderung- zugrunde und es folgt den Prinzipien der Selbstbestimmung und der Teilhabe. Dies wirkt sich aus auf die Gestaltung organisierter -Unterstützungsleistungen- für Menschen mit Behinderungserfahrung. Der Leitgedanke vom -Leben so normal wie möglich- (Normalisierungsprinzip) wird in Frage gestellt. Denn er birgt die Tendenz in sich, auf ein -Durchschnittsleben- verpflichtet zu werden. Die Erkenntnis der Subjektivität der Bewertungsprozesse, -was ein Leben qualitätsvoll macht-, trägt hingegen zu einer Individualisierung der Hilfeplanung und Dienstleistungen bei. Ob dies Ressourcen sind, mit deren Hilfe eigene Lebensstile entwickelt, individuelle Fähigkeiten und Bedürfnisse ausgebildet sowie selbstständiges und selbstbestimmtes Handeln gefördert werden können, macht ihre Qualität aus. Gesellschaftliche Teilhabe wird zur neuen Messlatte für das Gelingen sozialer Dienste. Damit ist auch der genuin politische Auftrag verbunden, Macht so zuzuordnen, dass das Steuer für den eigenen Lebensweg in der Hand derjenigen liegt, die mit Behinderungserfahrung leben. LiteraturWACKER, E. et al. (Hrsg.) (2005): Teilhabe. Wir wollen mehr als nur dabei sein. Marburg: Lebenshilfe-Verlag WANSING, G. (2005): Teilhabe an der Gesellschaft. Menschen mit Behinderung zwischen Inklusion und Exklusion. Wiesbaden: VS Verlag für Sozialwissenschaften Bemerkung Lehramt neu: EIP Lehramt (LPO 2003): FSL 2 Liebe Studierende, im Interesse aller Beteiligter gibt es für die Veranstaltungen der Rehabilitationssoziologie folgende Regelungen: - Eine Teilnahme ist nur nach vorheriger LSF-Anmeldung möglich. - Eine spätere Meldung zur Teilnahme ist grundsätzlich nicht mehr möglich. - Die Anwesenheit in der ersten Seminarsitzung ist Pflicht. Sollte eine LSF-Anmeldung im Vorfeld aus wichtigem (!) Grund nicht möglich sein, besteht die Möglichkeit zur Teilnahme nur, wenn die betreffende Person am ersten Seminartermin persönlich anwesend ist und die maximale Teilnehmerzahl noch nicht erreicht wurde. - Sollte eine persönliche Teilnahme aus wichtigem Grund in der ersten Seminarsitzung nicht möglich sein, muss im Vorfeld (über e-mail) Kontakt mit dem Dozenten/der Dozentin aufgenommen und eine individuelle Regelungen vereinbart werden. Wir freuen uns auf einen gelingenden Start ins Semester! WACKER, E. et al. (Hrsg.) (2005): Teilhabe. Wir wollen mehr als nur dabei sein. Marburg: Lebenshilfe-Verlag WANSING, G. (2005): Teilhabe an der Gesellschaft. Menschen mit Behinderung zwischen Inklusion und Exklusion. Wiesbaden: VS Verlag für Sozialwissenschaften Bemerkung Lehramt neu: EIP Lehramt (LPO 2003): FSL 2 Liebe Studierende, im Interesse aller Beteiligter gibt es für die Veranstaltungen der Rehabilitationssoziologie folgende Regelungen: - Eine Teilnahme ist nur nach vorheriger LSF-Anmeldung möglich. - Eine spätere Meldung zur Teilnahme ist grundsätzlich nicht mehr möglich. - Die Anwesenheit in der ersten Seminarsitzung ist Pflicht. Sollte eine LSF-Anmeldung im Vorfeld aus wichtigem (!) Grund nicht möglich sein, besteht die Möglichkeit zur Teilnahme nur, wenn die betreffende Person am ersten Seminartermin persönlich anwesend ist und die maximale Teilnehmerzahl noch nicht erreicht wurde. - Sollte eine persönliche Teilnahme aus wichtigem Grund in der ersten Seminarsitzung nicht möglich sein, muss im Vorfeld (über e-mail) Kontakt mit dem Dozenten/der Dozentin aufgenommen und eine individuelle Regelungen vereinbart werden. Wir freuen uns auf einen gelingenden Start ins Semester! LPO2003 FS emot. u. soz. Entwicklung Technische Universität Dortmund SoSe 2012 LPO2003 FS Sprache Dr. Schlebrowski Dorothée