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Uni-Hannover
14. März 2017

Kulturelle Bildung Erfahrungsräume Organisationsformen Vermittlungskonzepte

Was ist -Kulturelle Bildung-? Angesichts einer -Konjunktur der ´Kultur´- Semantik- beleuchten wir in diesem Seminar das Verständnis von -Kultur- aus der Perspektive der Erwachsenenbildung heraus. Kultur, verstanden als offenes Konzept für alle Generationen und Bildungsschichten, benötigt Erfahrungsräume, Organisationsformen und Vermittler,...

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Was ist -Kulturelle Bildung-? Angesichts einer -Konjunktur der ´Kultur´- Semantik- beleuchten wir in diesem Seminar das Verständnis von -Kultur- aus der Perspektive der Erwachsenenbildung heraus. Kultur, verstanden als offenes Konzept für alle Generationen und Bildungsschichten, benötigt Erfahrungsräume, Organisationsformen und Vermittler, weshalb wir uns mit verschiedenen Formen und Vermittlungskonzepten Kultureller Bildung beschäftigen werden: Vom Museum als Lern- und Erfahrungsort par excellence und anderen öffentlichen Orten der Kulturvermittlung in anderen künstlerischen Gattungen (Konzert, Schauspiel, Oper, Tanz) bis hin zu Kunst im öffentlichen Raum einschließlich situativer und temporärer Aktionen der Partizipation und Intervention im Stadtraum. Überlegungen zur Ganztagsschule als Bildungsraum und Betätigungsfeld an der Schnittstelle von außerschulischer und schulischer Bildung sowie Kirchen und andere Religionsgemeinschaften als Lernorte kommen ebenfalls zur Sprache. Aus den vielfältigen Formen Kultureller Bildung mit ihren historischen und kulturellen Wesensbestimmungen leiten wir schließlich nicht nur systematische Herausforderungen der Begriffe ´Kultur´ und ´Bildung´ ab, sondern erkennen auch die Wege, über die Kunst in ihren verschiedenen Formen den Menschen erreichen und bereichern kann. Besonderer Schwerpunkt dieses Semesters sollen die auf Partizipation und Aufbruch zielenden künstlerischen Konzepte der 1960er Jahre sein, für die Hannover um 1970 mit dem -Experiment Straßenkunst- eine bis heute nachwirkende Vorbildfunktion erwarb. Bildungswissenschaften, M.A. Die Veranstaltung ist auf 20 Personen beschränkt. Es sind Exkursionen geplant. Bitte melden Sie sich über StudIP an. Universität Hannover SoSe 2016 Dr. Kehrbaum Annegret