Zurück zum Vorlesungsverzeichnis
Uni-Siegen
14. März 2017

Lehrforschungsprojekt Parteien

Mitgliederschwund von Volksparteien Lehrforschungsprojekt im WS 2010/11, Die., 18-20 Uhr, PB A- 342/1, Beginn: 12. Oktober 2010 Die -großen- Volksparteien SPD und CDU/CSU verlieren kontinuierlich Parteimitglieder, wobei insbesondere die SPD als ehemals typische Mitgliederpartei einen dramatischen Mitgliederschwund erlitten hat. Aber...

Erstelle deinen persönlichen Lernplan

Wir helfen dir, diesen Kurs optimal vorzubereiten — mit einem individuellen Lernplan, Tipps und passenden Ressourcen.

Jetzt Lernplan erstellen
Mitgliederschwund von Volksparteien Lehrforschungsprojekt im WS 2010/11, Die., 18-20 Uhr, PB A- 342/1, Beginn: 12. Oktober 2010 Die -großen- Volksparteien SPD und CDU/CSU verlieren kontinuierlich Parteimitglieder, wobei insbesondere die SPD als ehemals typische Mitgliederpartei einen dramatischen Mitgliederschwund erlitten hat. Aber auch die CDU/CSU erfährt einen kontinuierlichen Verlust an Mitgliedern. Anders sieht die Entwicklung bei den kleineren Parteien aus. Sie verzeichnen einen Aufwuchs an Mitgliedern. Neben dem demographischen Faktor gibt es weitere Entwicklungen, die helfen, den Mitgliederschwund zu erklären. Nachdem im vergangenen Semester bereits ausgetretene Parteimitglieder befragt wurden, sollen im WS 2010/11 die Einstellungen eingeschriebener Mitglieder erhoben werden. Dabei geht es etwa um das Maß an inhaltlicher Übereinstimmung mit der Partei-Programmatik, aber auch um Formen der parteiinternen Meinungsbildung und den Grad an gelebter Demokratie. Interessante Fragen wären: Sollen vermehrt Mitgliederbefragungen durchgeführt werden? Wissen die Mitglieder um die ihnen zur Verfügung stehenden Möglichkeiten, auf die inhaltliche Politik der Partei Einfluss zu nehmen. Wie gehen die Vorstandsmitglieder der Ortsvereine miteinander um? Wie wird der Umgang der Verstände mit den Mitgliedern beurteilt? Da der Zugang zum Feld bereits sicher gestellt ist, ergibt sich im Rahmen des Lehrforschungsprojekts die Möglichkeit, die Parteienforschung ein klein wenig voranzutreiben. Auch stehen begrenzte Geldmittel für die finanzielle Unterstützung der Forschungsarbeiten zur Verfügung. Sie bringen Interesse an empirischer Arbeit mit. SPSS-Kenntnisse und Organisationsfähigkeit sind von Vorteil. Behnke, Joachim/Baur, Nina/Behnke, Natalie, 2006: Empirische Methoden der Politikwissenschaft. Paderborn, München, Wien, Zürich. Heinrich, Roberto/Lübker, Malte/Biehl, Heiko, 2002: Parteimitglieder im Vergleich: Partizipation und Repräsentation. Kurzfassung des Abschlussberichts zum gleichnamigen DFG-Projekt, Potsdam. http://www2.politik.uni-halle.de/schuettemeyer/downloads/ppp-kurzfassung.pdf Heft Parteiendemokratie, APuZ, Heft 35-36/2007, http://www.bpb.de/files/13NBQY.pdf Klein, Markus, 2006: Partizipation in politischen Parteien. Eine empirische Analyse des Mobilisierungspotentials politischer Parteien sowie der Struktur innerparteilicher Partizipation in Deutschland, in: Politische Vierteljahresschrift, 47. Jg. Heft 1, 35-61. von Alemann, Ulrich, 2003: Das Parteiensystem der Bundesrepublik Deutschland. Opladen. FB 1 - Sozialwissenschaften - Philosophie - Theologie - Geschichte - Geographie Universität Siegen WiSe 2010/11 Univ.-Prof. Dr. Dose Nicolai