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Uni-München
14. März 2017

n Reflexionen über Literatur und Theorie

Literaturtheorien in ihren vielen Facetten sollen im Mittelpunkt dieses Seminars stehen. Angefangen mit grundlegenden Überlegungen zur Rolle von Theorie in den Literaturwissenschaften und zum Verhältnis, das Theorie und Literatur zueinander haben können, stellt das Seminar eine gemeinsame ausführliche Lektüre theoretischer...

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Literaturtheorien in ihren vielen Facetten sollen im Mittelpunkt dieses Seminars stehen. Angefangen mit grundlegenden Überlegungen zur Rolle von Theorie in den Literaturwissenschaften und zum Verhältnis, das Theorie und Literatur zueinander haben können, stellt das Seminar eine gemeinsame ausführliche Lektüre theoretischer Texte in den Fokus. Oftmals werden wichtige theoretische Vertreter und ihre Schriften in den Literaturwissenschaften zwar als grundlegend bezeichnet und deren Kenntnis vorausgesetzt; die Texte selbst werden dabei aber oft auf bestimmte Schlagwörter und konkrete Anwendungsmöglichkeiten reduziert oder lediglich über Einführungswerke rezipiert. Im Seminar wollen wir uns daher intensiv der Lektüre einiger kanonischer Texte der Literaturtheorie widmen und diese gemeinsam diskutieren. Anhand von kürzeren literarischen Beispielen (kurze Erzählungen oder geeignete Ausschnitte) können wir immer wieder versuchen, die gelesene Theorie in ein produktives Verhältnis zur Poesie zu bringen und eigene Erkenntnisfortschritte zu formulieren, ohne dies in eine bloße -Anwendung- der Theorie münden zu lassen. Dazu werden einzelne Beispiele wichtiger literaturtheoretischer Strömungen (von Hermeneutik über Strukturalismus und russischen Formalismus bis hin zu Poststrukturalismus/Dekonstruktion) herausgegriffen. Da ein eher langsames Lesetempo vorgesehen ist, stellen wir im Seminar keinen Anspruch auf Vollständigkeit, sondern auf die intensive Beschäftigung mit den ausgewählten Texten. Textwünsche der Teilnehmenden können dabei gerne berücksichtigt werden. Teilnahmevoraussetzung ist die Bereitschaft zur regelmäßigen Lektüre der Texte und zu aktiven Diskussionen im Seminar. Hans Georg Gadamer, Wahrheit und Methode. Grundzüge einer philosophischen Hermeneutik (1960). Jurij Lotman, Die Struktur literarischer Texte (1972). Leistungsnachweis BA Slavistik: Hausarbeit (ca. 30.000 Zeichen) mit Benotung MA Slavistik (WP 2): Thesenpapier (ca. 6.000 Zeichen) und Hausarbeit (ca. 30.000 Zeichen) mit Benotung Sie erhalten 6 ECTS-Punkte. MA Slavistik (WP 8): Thesenpapier (ca. 6.000 Zeichen) und Essay (ca. 15.000 Zeichen) mit Benotung Sie erhalten 6 ECTS-Punkte B.A.-Nebenfach SLK: Diese Veranstaltung entspricht in WP 2 dem Kurstyp -Begleitkurs zu Themen der Literaturwissenschaft m/n/o/p- (WP 2.0.14/16/18/20). Sie erhalten 3 ECTS, wenn Sie ein Thesenpapier (3.000-6.000 Zeichen) oder Übungsaufgaben (3.000-6.000 Zeichen) fertigen. Die Prüfung muss benotet sein. Die Wahl der Prüfungsart liegt beim Dozenten. Department II - Griechische und Lateinische, Romanische, Italienische und Slavische Philologie, Sprachen und Kommunikation BA Slavistik: Hausarbeit (ca. 30.000 Zeichen) mit Benotung MA Slavistik (WP 2): Thesenpapier (ca. 6.000 Zeichen) und Hausarbeit (ca. 30.000 Zeichen) mit Benotung Sie erhalten 6 ECTS-Punkte. MA Slavistik (WP 8): Thesenpapier (ca. 6.000 Zeichen) und Essay (ca. 15.000 Zeichen) mit Benotung Sie erhalten 6 ECTS-Punkte B.A.-Nebenfach SLK: Diese Veranstaltung entspricht in WP 2 dem Kurstyp -Begleitkurs zu Themen der Literaturwissenschaft m/n/o/p- (WP 2.0.14/16/18/20). Sie erhalten 3 ECTS, wenn Sie ein Thesenpapier (3.000-6.000 Zeichen) oder Übungsaufgaben (3.000-6.000 Zeichen) fertigen. Die Prüfung muss benotet sein. Die Wahl der Prüfungsart liegt beim Dozenten. LMU München WiSe 1617 Dozent