Uni-Siegen
14. März 2017Partizipation im Spannungsfeld zwischen Inklusionsversprechen und Wirklichkeit
Im Rahmen des Seminars werden Themengebiete rund um Partizipation – u. a. vor dem Hintergrund menschenrechtlicher Vorgaben, wie sie etwa die UN-Behindertenrechtskonvention (UN-BRK) oder die UN-Kinderrechtskonvention (UN-KRK) vorgeben – aufgegriffen. Vor diesem Hintergrund sollen u. a. fach- und zielgruppenspezifische Gemeinsamkeiten...
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Jetzt Lernplan erstellenIm Rahmen des Seminars werden Themengebiete rund um Partizipation – u. a. vor dem Hintergrund menschenrechtlicher Vorgaben, wie sie etwa die UN-Behindertenrechtskonvention (UN-BRK) oder die UN-Kinderrechtskonvention (UN-KRK) vorgeben – aufgegriffen. Vor diesem Hintergrund sollen u. a. fach- und zielgruppenspezifische Gemeinsamkeiten und Unterschiede in der Diskussion um Partizipation herausgearbeitet werden und Möglichkeiten und Grenzen von Teilhabe kritisch hinterfragt werden.
Hintergrund : In Deutschland wird mittlerweile von einer Mehrheit im politik- und sozialwissenschaftlichen Diskurs darin übereingestimmt, dass Partizipation bzw. Teilhabeverfahren zu den konstitutiven Elementen nicht nur einer funktionierenden Demokratie gehört, sondern auch zu den bedeutsamen Ressourcen hinzugezählt wird, die zu gelingenden Hilfeverläufen in der Sozialen Arbeit beitragen. Indes bestehen in der Diskussion über die geeignete Form sowie den Umfang von Partizipation unterschiedliche Meinungen. Die Debatte darüber, wie viel und welche Art von Partizipation in den unterschiedlichen Feldern einer demokratischen Gesellschaft (Politik, Hilfen zur Erziehung, Behindertenhilfe, (Sozialen) Institutionen, etc.) 'vertragen' werden kann, oder anders formuliert, wie viel Partizipation und welche Art von Partizipation in den unterschiedlichen Feldern tatsächlich notwendig und möglich ist, wird kontrovers diskutiert. Wenn man den Diskurs verfolgt, lässt sich feststellen, dass diese Fragen in den Debatten der letzten Zeit enorm an Brisanz gewonnen haben. Fragen rund um die Kernthemen Partizipation, Mitgestaltung und Teilhabe stellen dabei die 'Leitplanken' dieses Seminars dar und sollen aus der Perspektive der unterschiedlichen Felder beleuchtet und diskutiert werden.
Zielsetzung : Ziel des Seminars ist es einerseits, einen allgemeinen Überblick über Modelle der Partizipation zu gewinnen und andererseits, zielgruppen- und fachspezifische Unterschiede, 'Stolpersteine' bzw. Hemmnisse in der Umsetzung von Partizipation sowie die Auswirkungen der in den Menschenrechtskonventionen festgelegten Partizpationsansprüche auf die Praxis von Institutionen Sozialer Dienste u. a. anhand von Praxisbeispielen zu diskutieren. Die Seminar-TeilnehmerInnen sind im Rahmen des Seminars an der Planung, Durchführung und Nachbereitung des geplanten Fachtags 'Partizipation als Inklusionsversprechen ODER Exklusion als Realität?!' (Arbeitstitel) am 28.05.2013 beteiligt.
Das Seminar wird in semi-kompakter Form (siehe Termine) angeboten.
Windisch, Marcus , M.A., Dipl.-Soz.Arb.
Universität Siegen
SoSe 2013
Bildung und Soziale Arbeit, Master , Teilzeit, PO 2011
Sozialpädagogik und Sozialarbeit
Dipl.-Päd.
Westerholt Micha Dipl Päd