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Uni-Siegen
14. März 2017

Partizipation ist wenn immer die gleichen reden Teil 1

Partizipation ist, wenn immer die gleichen reden…. Teil 1 (nur zusammen mit Teil 2 zu belegen) Partizipation ist ein allgegenwärtiges Schlagwort in der Sozialen Arbeit. Sie bezieht sich sowohl auf die Mitbestimmung in Einrichtungen Sozialer Arbeit, z.B. in der Heimerziehung,...

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Partizipation ist, wenn immer die gleichen reden…. Teil 1 (nur zusammen mit Teil 2 zu belegen) Partizipation ist ein allgegenwärtiges Schlagwort in der Sozialen Arbeit. Sie bezieht sich sowohl auf die Mitbestimmung in Einrichtungen Sozialer Arbeit, z.B. in der Heimerziehung, als auch auf die Mitgestaltung der Rahmenbedingungen, z.B. in Stadtteilen, in politischen Gremien oder Vereinen. Selten wird reflektiert, wie schwierig und widersprüchlich Partizipationsangebote sind. Oft scheint es, als sei Partizipation schon dann gegeben, wenn sie von den Professionellen so gemeint ist. Meistens bedeutet Partizipation, dass wenige Menschen sich intensiv beteiligen und viele schweigen. Einen Weg, möglichst alle Menschen zu beteiligen, versprechen verschiedene Partizipationsansätze und -methoden, die im Seminar erprobt oder besprochen werden: Zukunftswerkstätten, Hilfeplangespräche, aktivierende Befragungen, World Café und Open Space. Neben dem Üben konkreter Methoden werden im Seminar auch demokratietheoretische Grundlagen vermittelt. Um die -Realität- und die Grenzen von Partizipation kennenzulernen und kritisch zu analysieren, werden Sie Beobachtungen in -demokratischen- Gremien, in denen sich Bürger in der Stadt Siegen oder Studierende an der Uni beteiligen können, durchführen. Diese Beobachtungen werden wir im Seminar auswerten. Die Seminare Partizipation Teil 1 und Teil 2 müssen gemeinsam belegt werden. Die Anmeldung erfolgt über das Seminar von Frau Munsch. Damit sind Sie automatisch bei dem zweiten Teil angemeldet. Die Studienleistungen für alle beide Seminare B1.1. und B1.2. sowie für die Modulprüfung bestehen insgesamt aus 4 Teilen: Der Durchführung (im Seminar) und anschließenden schriftlichen Reflexion einer Methode, dem -Erfinden- einer neuen Partizipationsmethode, der Beobachtung und Analyse eines demokratischen Gremiums sowie der Zusammenfassung des Gelernten in einem kleinen -Ratgeber für mehr Partizipation-. Soziale Arbeit, Bachelor, PO 2011 Universität Siegen SoSe 2013 Sozialpädagogik und Sozialarbeit Univ.-Prof. Dr. Munsch Chantal