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Uni-Siegen
17. Juli 2017

Personal Computer Geschichte Technik Theorie

Rund drei Jahrzehnte lang war der PC die kulturell bestimmende Form der universell programmierbaren Maschine. Jetzt, da mobile Digitalgeräte verschiedener Art seine Dominanz zu brechen scheinen, ist es an der Zeit, die Geschichte, Technik und Theorie des Personal Computers medienwissenschaftlich...

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Rund drei Jahrzehnte lang war der PC die kulturell bestimmende Form der universell programmierbaren Maschine. Jetzt, da mobile Digitalgeräte verschiedener Art seine Dominanz zu brechen scheinen, ist es an der Zeit, die Geschichte, Technik und Theorie des Personal Computers medienwissenschaftlich Revue passieren zu lassen. ACHTUNG: Die erste Sitzung muss vorbereitet werden! Siehe dazu den Sitzungsplan und den Abs. Literatur. Sitzungsplan (Änderungen vorbehalten!) [1] 09.10.2014: Einstieg Ziel: Sie wissen um die Geschichtlichkeit des Personal Computing. Addieren Sie auf dem MITS Altair 8800 die Zahlen 23 und 62. Verwenden Sie dazu den Java-Simulator des Altair und das kleine Beispielprogramm, die Sie beide unter http://brooknet.no-ip.com/~lex/public/altair/_altair88b/ finden. [2] 16.10.2014: Wie schreibt man Computergeschichte? Ziel: Sie wissen, welchen Begriff Friedrich Kittler von Computern hat; wie dieser Begriff seine Mediengeschichtsschreibung bestimmt; wie Jay Forrester und Robert Everett den Whirlwind-Computer charakterisieren; welche Verbindungslinien es vom Whirlwind zum Modell des PC gibt. • Friedrich Kittler: Geschichte der kommunikationsmedien, in: Jörg Huber/Alois Martin Müller (Hrsg.): Raum und verfahren. interventionen, Basel–Frankfurt am Main: Stroemfeld/Roter Stern 1993, S.169–188 , daraus S. 169–172 u. 185–188. • Jay W. Forrester/Robert R. Everett: The Whirlwind Computer Project, in: IEEE Transactions on Aerospace and Electronic Systems 26/5 (1990), S.903–910 . [3] 23.10.2014: Anfänge des Computerzeitalters Ziel: Sie verstehen die Problematik einer einfachen Begründung des Computerzeitalters (in einem Ereignis, einer Person, einer Maschine usw.); haben einen Überblick über die Vorgeschichte der elektronischen Datenverarbeitung; kennen die bedeutendsten der frühen automatischen Rechenmaschinen. • Pierre Lévy: Die Erfindung des Computers, in: Michel Serres (Hrsg.): Elemente einer Geschichte der Wissenschaften, Frankfurt am Main: Suhrkamp 1994, S.905–944 . [4] 30.10.2014: Konzeptuelle Ursprünge des Personal Computer Ziel: Sie kennen die Konzepte des Personal Computing, die mit den Namen Vannevar Bush, J. C. R. Licklider, Alan Kay und Ted Nelson verbunden sind. • Vannevar Bush: As we may think, in: Noah Wardrip-Fruin/Nick Montfort (Hrsg.): The new media reader, Cambridge–London: MIT Press 2003 [1945], S.37–47 , daraus S. 37–38, 45–47. • Joseph C. R. Licklider: Man-computer symbiosis, in: IRE Transactions on Human Factors in Electronics 1 (1960), S.4–11, http://worrydream.com/refs/Licklider%20-%20Man-Computer%20Symbiosis.pdf , daraus S. 4–7. • Alan Kay: A Personal Computer for Children of All Ages, http://www.mprove.de/diplom/gui/Kay72a.pdf (Auszug). • Theodor H. Nelson: Computer lib / dream machines, Chicago: Hugo’s Book Service 1974 , daraus S. 1–2 (Computer Lib), 1–3 (Dream Machines). 06.11.2014: Sitzung ausgefallen [5] 13.11.2014: Technische Ursprünge des Personal Computer Ziel: Sie verstehen die Bedeutung der integrierten Schaltung für die Geschichte des PC; kennen die Grundzüge von Douglas Engelbarts Programm zur ›Verstärkung der menschlichen Intelligenz‹; haben einen Einblick in die Funktionsweise des On-Line System (NLS) gewonnen. • John Markoff: It’s Moore’s Law, but Another Had the Idea First, in: New York Times, 18.4.2005. • Cade Metz: The Mother of All Demos — 150 Years Ahead of its Time, in: The Register, 11.12.2008, http://www.theregister.co.uk/2008/12/11/engelbart_celebration/ • Gordon E. Moore: Cramming More Components onto Integrated Circuits, in: Electronics Magazine 38/8 (1965), S.114–117 . • Douglas C. Engelbart/William K. English: A Research Center for Augmenting Human Intellect, San Francisco, 9.12.1968, http://www.1968demo.org/ (00:00:00–00:18:00, 00:30:30–00:37:00) [6] 20.11.2014: Prototypen des Personal Computer Ziel: Sie haben einen Überblick über die Geschichte des Büros als Geschichte der technischen Normierung; können den Xerox Alto in die Geschichte des PC einordnen; kennen die technikhistorische Bedeutung ausgewählter Hard- und Software des Xerox Alto. • Gloria Meynen: Büroformate. Von DIN A4 zu Apollo 11, in: Herbert Lachmayer/Eleonora Louis (Hrsg.): Work& Culture. Büro. Inszenierung von Arbeit, Klagenfurt: Ritter 1998, S.81–88 . Zusätzliche Quellen: • Butler Lampson: Why Alto, http://research.microsoft.com/lampson/38a-WhyAlto/Acrobat.pdf . • Charles P. Thacker u. a.: Alto: A Personal Computer . • Charles P. Thacker: Personal Distributed Computing: The Alto and Ethernet Hardware, in: John R. White/Kathi Anderson (Hrsg.): History of Personal Workstations, New York: ACM Press 1986, S.87–100 . • Butler Lampson: Personal Distributed Computing: The Alto and Ethernet Software, in: John R. White/Kathi Anderson (Hrsg.): History of Personal Workstations, New York: ACM Press 1986, S.101–131 . • Alto-Emulator Salto und Programme, http://bitsavers.trailing-edge.com/bits/Xerox/Alto/simulator/salto/ • Xerox PARC: Alto User’s Handbook, http://research.microsoft.com/lampson/15a-AltoHandbook/15a-AltoHandbookAbstract.html . • Paul McJones: Xerox Alto Source Code. The Roots of the Modern Personal Computer, 1.10.2014, http://www.computerhistory.org/_static/atchm/xerox-alto-source-code/ 27.11.2014: Konferenz »Medien verstehen. Marshall McLuhans Understanding Media zum Fünfzigsten« • http://www.multimediale-systeme.de/medienverstehen/ [7] 04.12.2014: Frühe Geräte (Apple II, TRS-80, Commodore PET 2001 …) Ziel: Sie sind mit der Geschichte und Technik eines frühen PC nach Wahl anhand ausgewählter Programme vertraut. Stellen Sie einen Artikel zum Personal Computer aus der Zeitschrift BYTE der Jahrgänge 1977 bis 1979 vor (URI-Muster: https://archive.org/details/byte-magazine-YYYY-MM, Bsp.: https://archive.org/details/byte-magazine-1975-09). ODER Führen Sie eine Emulation (z.B. mit MESS; http://www.mess.org) eines der drei großen PCs der späten 1970er Jahre (Commodore PET 2001, Apple II oder TRS-80) anhand eines lauffähigen Programms vor. [8] 11.12.2014: BASIC Ziel: Sie kennen die Bedeutung der Programmiersprache BASIC für die Frühgeschichte des PC; haben erste Erfahrungen im Umgang mit BASIC-Interpretern und -Programmen gesammelt. Installieren sie auf Ihrem Rechner einen BASIC-Interpreter (z.B. Chipmunk BASIC, http://www.nicholson.com/rhn/basic/ oder Vintage BASIC, http://www.vintage-basic.net/) und testen bzw. schreiben Sie ein paar kleine Programme. • Harry McCracken: Fifty Years of BASIC, The Programming Language That Made Computers Personal, in: TIME, 29.4.2014, http://time.com/69316/basic/ • David Brin: Why Johnny Can’t Code, in: Salon, 14.9.2006, http://www.salon.com/2006/09/14/basic_2/ • People’s Computer Company Newsletter, 1 (1972) (http://purl.stanford.edu/ht121fv8052#flipbook) • Bill Gates: An Open Letter to Hobbyists, in: Homebrew Computer Club Newsletter, Jan. 1976, S. 2. (http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/1/14/Bill_Gates_Letter_to_Hobbyists.jpg) • David Ahl: 101 BASIC Computer Games. Microcomputer Edition, New York: Workman Publishing 1978 (http://annarchive.com/files/Basic_Computer_Games_Microcomputer_Edition.pdf) [9] 18.12.2014: IBM PC • James Sumner: Standardsand Compatibility: The Rise of the PC Computing Platform, in: History of Technology 28 (2008), S.101–127 . 08.01.2015: Sitzung ausgefallen [10] 15.01.2015: Online • Sherry Turkle: Leben im Netz, Reinbek bei Hamburg: Rowohlt 1999 , daraus S. 285–300. [11] 22.01.2015: Games [12] 29.01.2015: Post-PC: Smartphone, Tablet und Co. [13] 05.02.2015: Semesterrückblick, ggf. schriftlicher Test • Schlussdiskussion • Seminarauswertung • ggf. schriftlicher Test (45 min) Literatur Die Semesterliteratur (siehe den Sitzungsplan im Abs. Kommentar) steht in elektronischer Form in Moodle (https://moodle.uni-siegen.de/course/view.php?id=9455) zur Verfügung. ACHTUNG: Wir lesen viele Texte im amerikanischen Original. Englischkenntnisse sind daher Voraussetzung! Einführend und begleitend zum Seminar wird die Lektüre folgender Titel empfohlen: • Paul E. Ceruzzi: A History of Modern Computing, 2. Aufl., Cambridge, MA: MIT Press 2003. • Steven Levy: Hackers. Heroes of the Computer Revolution, Garden City: Doubleday 1984 . • Howard Rheingold: Tools for Thought. the History and Future of Mind-Expanding Technology, 2. Aufl., Cambridge, MA–London: MIT Press 2000 . • Robert X. Cringely: Accidental Empires. How the Boys of Silicon Valley Make Their Millions, Battle Foreign Competition, And Still Can't Get a Date, 2. Aufl., New York: HarperCollins 1996. • H. R. Wieland: Computergeschichte(n)– nicht nur für Geeks. Von Antikythera zur Cloud, Bonn: Galileo Computing 2011 . Leistungsnachweis Studienleistung (3 LP) Die Studienleistung ist durch qualifizierte mündliche Teilnahme am Seminar zu erbringen (siehe die Prüfungsordnung für das Bachelorstudium an der Fakultät I, § 8). Erwartet wird daher die regelmäßige Beteiligung am wissenschaftlichen Gespräch während des ganzen Semesters. Studierende, die sich während des Semesters nicht in genügender Weise an den Diskussionen beteiligt haben, legen in der letzten Sitzung einen 45-minütigen schriftlichen Test ab. Sie werden rechtzeitig persönlich darüber informiert. Die prüfungsrelevante Literatur ist die Semesterliteratur gemäß Sitzungsplan (siehe Abs. »Kommentar«). Die Klausurfragen können sich auf alle im Sitzungsplan genannten Titel beziehen. Die Studienleistung wird nicht benotet. Prüfungsleistung (3 LP) Zum Seminar kann eine Hausarbeit geschrieben werden. Letztmöglicher Abgabetermin ist der 1.9.2014. (In begründeten Ausnahmefällen sind Verlängerungen möglich.) Die Hausarbeit ist ausschließlich in elektronischer Form (PDF, RTF oder DOC[X]) per E-Mail (heilmann@medienwissenschaft.uni-siegen.de) beim Dozierenden einzureichen. Es ist ratsam, zunächst ein Exposé zu erstellen, um die Hausarbeit mit dem Dozierenden vorzubesprechen. Vorbesprechungen finden nach Absprache ausschließlich während der Vorlesungszeit statt! Eine Hausarbeit gilt als genügend, wenn sie wenigstens 35'000 Zeichen umfasst (inkl. Leerzeichen, Fußnoten und Bibliografie), in guter Schriftsprache geschrieben ist (einwandfreie Orthografie und Grammatik; angemessener Stil), eine adäquate Form aufweist (Aufbau; Satzspiegel, Zeilenabstand, Schriftart und -größe), inhaltlich stringent ist (klare Fragestellung; nachvollziehbare Darstellung; folgerichtige Argumentation) und einen korrekten wissenschaftlichen Apparat enthält (vollständige Belege, Zitate und Bibliografie). Die Beurteilung von Hausarbeiten erfolgt gemäß folgenden Kriterien: Schriftsprache und Form (s. o.); inhaltliche Stringenz (s. o.); wissenschaftlicher Apparat (s. o.); Bearbeitung des Gegenstands (Richtigkeit der Darstellung; analytische Tiefe; Reflexionsgrad). Dringend empfohlen wird die Lektüre von Einführungen in die Techniken des wissenschaftlichen Schreibens (z. B. Helga Esselborn-Krumbiegel: Von der Idee zum Text. Eine Anleitung zum wissenschaftlichen Schreiben, 2. Aufl., Paderborn et al.: Schöningh 2002 ) und Arbeitens (z. B. Norbert Franck/Joachim Stary: Die Technik wissenschaftlichen Arbeitens. Eine praktische Anleitung, 12. Aufl., Paderborn: Schöningh 2006 ). Zudem sollte das Kapitel »Textverarbeitung, Maschinenschreiben und E-Mails« in einer aktuellen Auflage des Dudens gelesen werden. Die Prüfungsleistung wird benotet. Die Semesterliteratur (siehe den Sitzungsplan im Abs. Kommentar) steht in elektronischer Form in Moodle (https://moodle.uni-siegen.de/course/view.php?id=9455) zur Verfügung. ACHTUNG: Wir lesen viele Texte im amerikanischen Original. Englischkenntnisse sind daher Voraussetzung! Einführend und begleitend zum Seminar wird die Lektüre folgender Titel empfohlen: • Paul E. Ceruzzi: A History of Modern Computing, 2. Aufl., Cambridge, MA: MIT Press 2003. • Steven Levy: Hackers. Heroes of the Computer Revolution, Garden City: Doubleday 1984 . • Howard Rheingold: Tools for Thought. the History and Future of Mind-Expanding Technology, 2. Aufl., Cambridge, MA–London: MIT Press 2000 . • Robert X. Cringely: Accidental Empires. How the Boys of Silicon Valley Make Their Millions, Battle Foreign Competition, And Still Can't Get a Date, 2. Aufl., New York: HarperCollins 1996. • H. R. Wieland: Computergeschichte(n)– nicht nur für Geeks. Von Antikythera zur Cloud, Bonn: Galileo Computing 2011 . Leistungsnachweis Studienleistung (3 LP) Die Studienleistung ist durch qualifizierte mündliche Teilnahme am Seminar zu erbringen (siehe die Prüfungsordnung für das Bachelorstudium an der Fakultät I, § 8). Erwartet wird daher die regelmäßige Beteiligung am wissenschaftlichen Gespräch während des ganzen Semesters. Studierende, die sich während des Semesters nicht in genügender Weise an den Diskussionen beteiligt haben, legen in der letzten Sitzung einen 45-minütigen schriftlichen Test ab. Sie werden rechtzeitig persönlich darüber informiert. Die prüfungsrelevante Literatur ist die Semesterliteratur gemäß Sitzungsplan (siehe Abs. »Kommentar«). Die Klausurfragen können sich auf alle im Sitzungsplan genannten Titel beziehen. Die Studienleistung wird nicht benotet. Prüfungsleistung (3 LP) Zum Seminar kann eine Hausarbeit geschrieben werden. Letztmöglicher Abgabetermin ist der 1.9.2014. (In begründeten Ausnahmefällen sind Verlängerungen möglich.) Die Hausarbeit ist ausschließlich in elektronischer Form (PDF, RTF oder DOC[X]) per E-Mail (heilmann@medienwissenschaft.uni-siegen.de) beim Dozierenden einzureichen. Es ist ratsam, zunächst ein Exposé zu erstellen, um die Hausarbeit mit dem Dozierenden vorzubesprechen. Vorbesprechungen finden nach Absprache ausschließlich während der Vorlesungszeit statt! Eine Hausarbeit gilt als genügend, wenn sie wenigstens 35'000 Zeichen umfasst (inkl. Leerzeichen, Fußnoten und Bibliografie), in guter Schriftsprache geschrieben ist (einwandfreie Orthografie und Grammatik; angemessener Stil), eine adäquate Form aufweist (Aufbau; Satzspiegel, Zeilenabstand, Schriftart und -größe), inhaltlich stringent ist (klare Fragestellung; nachvollziehbare Darstellung; folgerichtige Argumentation) und einen korrekten wissenschaftlichen Apparat enthält (vollständige Belege, Zitate und Bibliografie). Die Beurteilung von Hausarbeiten erfolgt gemäß folgenden Kriterien: Schriftsprache und Form (s. o.); inhaltliche Stringenz (s. o.); wissenschaftlicher Apparat (s. o.); Bearbeitung des Gegenstands (Richtigkeit der Darstellung; analytische Tiefe; Reflexionsgrad). Dringend empfohlen wird die Lektüre von Einführungen in die Techniken des wissenschaftlichen Schreibens (z. B. Helga Esselborn-Krumbiegel: Von der Idee zum Text. Eine Anleitung zum wissenschaftlichen Schreiben, 2. Aufl., Paderborn et al.: Schöningh 2002 ) und Arbeitens (z. B. Norbert Franck/Joachim Stary: Die Technik wissenschaftlichen Arbeitens. Eine praktische Anleitung, 12. Aufl., Paderborn: Schöningh 2006 ). Zudem sollte das Kapitel »Textverarbeitung, Maschinenschreiben und E-Mails« in einer aktuellen Auflage des Dudens gelesen werden. Die Prüfungsleistung wird benotet. Medienwissenschaftliches Seminar Studienleistung (3 LP) Die Studienleistung ist durch qualifizierte mündliche Teilnahme am Seminar zu erbringen (siehe die Prüfungsordnung für das Bachelorstudium an der Fakultät I, § 8). Erwartet wird daher die regelmäßige Beteiligung am wissenschaftlichen Gespräch während des ganzen Semesters. Studierende, die sich während des Semesters nicht in genügender Weise an den Diskussionen beteiligt haben, legen in der letzten Sitzung einen 45-minütigen schriftlichen Test ab. Sie werden rechtzeitig persönlich darüber informiert. Die prüfungsrelevante Literatur ist die Semesterliteratur gemäß Sitzungsplan (siehe Abs. »Kommentar«). Die Klausurfragen können sich auf alle im Sitzungsplan genannten Titel beziehen. Die Studienleistung wird nicht benotet. Prüfungsleistung (3 LP) Zum Seminar kann eine Hausarbeit geschrieben werden. Letztmöglicher Abgabetermin ist der 1.9.2014. (In begründeten Ausnahmefällen sind Verlängerungen möglich.) Die Hausarbeit ist ausschließlich in elektronischer Form (PDF, RTF oder DOC[X]) per E-Mail (heilmann@medienwissenschaft.uni-siegen.de) beim Dozierenden einzureichen. Es ist ratsam, zunächst ein Exposé zu erstellen, um die Hausarbeit mit dem Dozierenden vorzubesprechen. Vorbesprechungen finden nach Absprache ausschließlich während der Vorlesungszeit statt! Eine Hausarbeit gilt als genügend, wenn sie wenigstens 35'000 Zeichen umfasst (inkl. Leerzeichen, Fußnoten und Bibliografie), in guter Schriftsprache geschrieben ist (einwandfreie Orthografie und Grammatik; angemessener Stil), eine adäquate Form aufweist (Aufbau; Satzspiegel, Zeilenabstand, Schriftart und -größe), inhaltlich stringent ist (klare Fragestellung; nachvollziehbare Darstellung; folgerichtige Argumentation) und einen korrekten wissenschaftlichen Apparat enthält (vollständige Belege, Zitate und Bibliografie). Die Beurteilung von Hausarbeiten erfolgt gemäß folgenden Kriterien: Schriftsprache und Form (s. o.); inhaltliche Stringenz (s. o.); wissenschaftlicher Apparat (s. o.); Bearbeitung des Gegenstands (Richtigkeit der Darstellung; analytische Tiefe; Reflexionsgrad). Dringend empfohlen wird die Lektüre von Einführungen in die Techniken des wissenschaftlichen Schreibens (z. B. Helga Esselborn-Krumbiegel: Von der Idee zum Text. Eine Anleitung zum wissenschaftlichen Schreiben, 2. Aufl., Paderborn et al.: Schöningh 2002 ) und Arbeitens (z. B. Norbert Franck/Joachim Stary: Die Technik wissenschaftlichen Arbeitens. Eine praktische Anleitung, 12. Aufl., Paderborn: Schöningh 2006 ). Zudem sollte das Kapitel »Textverarbeitung, Maschinenschreiben und E-Mails« in einer aktuellen Auflage des Dudens gelesen werden. Die Prüfungsleistung wird benotet. Universität Siegen WiSe 2014/15 Dr. Heilmann Till Andreas