Uni-München
14. März 2017Praktikum Phone Home Medial distribuiertes Theater Medienpraktikum Theater im medialen Kontext Tögl
-PHONE HOME ist ein international vernetztes Theaterprojekt, das als Prototyp für eine neue Form der künstlerischen Zusammenarbeit und des kulturellen Austauschs entwickelt werden soll. Das Projekt vereint partizipative Theaterarbeit, neue Formen der grenzüberschreitenden Interaktion und innovative Formen der Publikumsbeteiligung. Basierend...
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Jetzt Lernplan erstellen-PHONE HOME ist ein international vernetztes Theaterprojekt, das als Prototyp für eine neue Form der künstlerischen Zusammenarbeit und des kulturellen Austauschs entwickelt werden soll. Das Projekt vereint partizipative Theaterarbeit, neue Formen der grenzüberschreitenden Interaktion und innovative Formen der Publikumsbeteiligung. Basierend auf einem künstlerischen Rechercheprojekt in drei europäischen Städten werden drei Theater in unterschiedlichen Ländern gemeinsam ein Theaterprojekt entwickeln, das gleichzeitig auf den jeweiligen Bühnen gezeigt und durch Videokonferenzen miteinander verbunden sein wird. Die innovative Verwendung der Kommunikation per Internet auf der Bühne entspricht dem Thema des Projekts: Kommunikationsschwierigkeiten auf allen Ebenen in Bezug auf Flucht und Migration. Indem wir authentische Kommunikationssituationen auf die Bühne bringen, wollen wir das vielleicht wichtigste Thema der internationalen Politik unserer Zeit greifbar machen: Wie man der ständig wachsenden internationalen Migration (nicht) begegnen sollte.- (aus: Projektbeschreibung und Antragsskizze für Phone Home)
Ungeplant hat dieses Projekt im vergangenen Jahr eine massive politische Bedeutung gefunden. Derzeit läuft die erste Phase der Entwicklungsarbeit, in der wöchentlich freitagnachmittags Workshops mit minderjährigen Flüchtlingen auf dem Gelände der Dachauerstraße stattfinden. Hierzu sind interessierte Studenten bis Ende März herzlich eingeladen! Das Seminar, bzw. die Übung findet begleitend zur zweiten Phase der Entwicklungsarbeit statt. Hier soll den Studenten die Möglichkeit geboten zu werden, digitale und vernetzte Kommunikationskanäle kennen zu lernen, und auch eigene (Teil-) Projekte zu entwickeln. Neben einer medientheoretischen Reflexion zu den technischen und ästhetischen Neuerungen distribuierter Theaterformen im Zeichen des Internets, bietet das Seminar die Möglichkeit hautnah an der Entstehung eines der wohl innovativsten Theaterprojekte der letzten Jahre in München teilzunehmen, und sich Know How in den angewandten Kommunikationstechnologien anzueignen.
Der Kurs kann sowohl als WP-Modul -Medienpraxis-, wie auch als Seminar -Theater im medialen Kontext- mit entsprechend unterschiedlichen Leistungsanforderungen besucht werden.
Für weitere Informationen und Kontakt zu den Workshops:
http://www.pathosmuenchen.de/cms/cms.php?pageName=2&detailId=118
http://www.phonehome.eu/phonehome@mwsommer.de
Department Kunstwissenschaften
Leistungsnachweis BA Theaterwissenschaft und BA Kunst, Musik, Theater:
- mehrere Übungsaufgaben (ca. 9000 Zeichen insgesamt)
6 ECTS für Modul(teil) -Medienpraxis-, nur in Verbindung mit Übung -Wiss. Reflexion des Medienpraktikums- WP 2.0.2 (HF) bzw. WP 50.2 (NF)
WP 2 im BA HF beinhaltet die Modulteile Medienpraxis, Kulturvermittlung und Kulturmanagement. Nur zwei der drei Modulteile mit den zugehörigen Lehrveranstaltungen sind zu belegen (insgesamt 12 ECTS).
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Leistungsnachweis BA Theaterwissenschaft und BA Kunst, Musik, Theater:
- Referat (ca. 15 Minuten)
- Hausarbeit (15000-18000 Zeichen)
9 ECTS für das Modul -Audiovisuelle Darstellungsformen” (mit Pflichtvorlesung -Medialität der Künste”)
LMU München
SoSe 2016
W3 Professur für Theaterwissenschaft Christopher Balme