Uni-Dortmund
14. März 2017Projekt A 03 Urbane oder suburbane Lebensweise Städtische Neubaugebiete am nördlichen Rand von
Das Projekt wird sich mit Neubaugebieten beschäftigen, wie sie in Dortmund im größeren Umfang in den letzten Jahren innerhalb derStadtgrenzen und hier vor allem im Außenbereich realisiert wurden. Dabeiwird es notwendig sein, sich mit den Trends der Bevölkerungsentwicklungund der Wohnungspolitik...
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Jetzt Lernplan erstellenDas Projekt wird sich mit Neubaugebieten beschäftigen, wie sie in Dortmund im größeren Umfang in den letzten Jahren innerhalb derStadtgrenzen und hier vor allem im Außenbereich realisiert wurden. Dabeiwird es notwendig sein, sich mit den Trends der Bevölkerungsentwicklungund der Wohnungspolitik ebenso auseinanderzusetzen wie mit dentheoretischen Grundlagen einer urbanen bzw. suburbanen Lebensweise undderen räumlichen Ausprägungen. Anhand eines konkreten Beispielgebietesam nördlichen Rand von Dortmund sollen eigene Untersuchungendurchgeführt werden. Vorgeschlagen werden hier Neubaugebiete, z.B. imErdbeerfeld/Mengede; ehem. Stadtgärtnerei/Brackel; u.a.
Aufgabenstellung/Problemstellung
Hintergrund ist die in letzter Zeit intensiv geführte Debatte um eineneue und steigende Wertschätzung der Stadt als Wohn- und Arbeitsort. DieStadt Dortmund musste lange Zeit Bevölkerungsverluste hinnehmen,insbesondere bei der Altersgruppe der 30- bis 50-Jährigen – dentraditionellen Familiengründern. Am Beginn des 21. Jahrhunderts setzteeine markante Trendwende in Richtung Reurbanisierung ein. DieStadt-Umland-Wanderung hat sich sichtbar abgeschwächt und die Stadt hatan Anziehungskraft gewonnen.
Das Bild der Reurbanisierung in Dortmund ist geprägt durch großzügigausgewiesene Neubaugebiete in den äußeren Stadtbezirken. Bei den neugeschaffenen Angeboten handelt es sich schwerpunktmäßig um Flächen fürden Ein- und Zweifamilienhausbau. Mit den eher gering verdichtetenWohnformen am Stadtrand versucht die Stadt Dortmund, gezielt denAnsprüchen und Bedürfnissen junger Familien zu entsprechen und dieseZielgruppe anzuziehen und zu binden. Nicht zuletzt angesichts des demographischen Wandels stellt sich aber – ebenso wie bei Einfamilienhausgebieten im Umland - die Frage, welche Akzeptanz solche Gebiete finden.
Die hier angesprochene Thematik soll von der Projektgruppe beispielhaftin einer Einfamilienhaussiedlung im nördlichen Dortmund bearbeitet unduntersucht werden. Nach einem allgemeinen thematischen Einstieg und der theoretischen Beschäftigung mit dem Thema soll die Projektgruppe erste Eindrücke vor Ort sammeln und sich einen Überblick verschaffen, welche charakteristischen Merkmale sich für derartige Wohngebiete ergeben. Im Zentrum der Projektarbeit stehen Befragungen von ExpertInnen und BewohnerInnen. Zum einen sollen Verantwortliche in Politik und Planung befragt werden, auf welche Zielgruppen die Neubaugebiete ausgerichtet sind. Stehen hinter der Ausweisung solcher Gebiete fundierte Untersuchungen, z.B. Marktanalysen, Wohnwunschbefragungen? Oder handelt es sich eher um Wunschdenken? Zum anderen sollen BewohnerInnen hinsichtlich ihrer Motive und Wohnstandortwahl befragt werden, ihren Anforderungen an das Wohnumfeld und die Infrastruktur sowie ihren Vorstellungen im Hinblick auf das Wohnen in der Stadt.
Ziel
Ziel des Projekts ist es, herauszuarbeiten, auf welche Zielgruppen die städtischen Neubaugebiete ausgerichtet sind, welche Akzeptanz sie finden und warum und ob sich hier neue Einstellungen und Werthaltungen der BewohnerInnen zum urbanen bzw. suburbanen Leben materialisieren.
Bachelor Raumplanung (2012)
Prüfung: Modulprüfung (unbenotet), 3 Studienleistungen (unbenotet)
Prüfungsform: Abschlussbericht inkl. Disputation
Studienleistungen: (A) Exposé; (B) Zwischenbericht; (C) Zwischenpräsentation, Plakat und Abstract im Rahmen des Projektmarktes
Technische Universität Dortmund
WiSe 2013/14
Bachelor Raumplanung (2007)
Dipl. Sozialwirt
Manns Carsten Dipl Sozialwirt